letzter Kliniktag

Morgen muss ich das Zimmer ja schon um halb neun geräumt haben. Abgeholt werde ich leider erst um elf, weshalb ich schon Panik schiebe – ich habs ja nicht so mit im Flur warten. Ein sehr voller und vielbelaufener Flur.

Vielleicht krieg ich ja heute noch geklärt, ob ich mich im Entspannungszimmer zurückziehen darf oder so.

Wie nicht anders zu erwarten hab ich den Tag mit Serien schauen (die letzten Folgen Human Target – find ja echt schade, dass es da nur 2 Staffeln gibt), stricken – und über den Tag verteilt dem Versuch zu packen verbracht.

Ich hasse packen – vor allem, wenn ich keine Liste zum Abarbeiten hab.

Man sollte ja meinen es ist ganz einfach, einfach den ganzen Inhalt des Schrankes und des Nachttisches in einen Koffer zu packen. Ist es nicht.

So brauchte ich immer wieder Pausen, weil ich völlig durchdrehte ob der nicht Planbarkeit. Überforderung pur.

Aber ich bin wirklich froh, dass ich morgen nach Hause gehe. Es ist gut so, war die richtige Zeit. Genauso wie es gut war, dass ich die drei Wochen hier war. Grade die letzte Woche brachte dann doch etwas Ruhe.

Doch es war gut so wie es war. Und das mit den Schmerzmitteln klär ich dann zu Hause.

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