Tag 7

Internetvolumen verbraucht. Dafür dass es hier so grottigen Empfang gibt, dass ich jedesmal fast wahnsinnig werde, eine erstaunliche Leistung.

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Hier stürmt es sehr. Und ich hab Angst um meine Pflanzen auf dem Balkon, weil es auch echt kalt ist.

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Zumindest diese Woche werde ich noch hier bleiben. Danach sehen wir weiter.

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Dass ich das Klavier geholt hab ist Gold wert. Auch wenn mir die Gitarre fehlt, kann ich das Klavier deutlich häufiger nutzen.

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So langsam pendelt sich das mit dem Schmerzmittel ein.

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Bis Freitag gibt es jetzt mittags Salat, weil ich einfach nichts vom Speiseplan wirklich mag. Ist aber auch ok so.

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Ich bin etwas nervös, weil noch unklar ist ob der zweite Theratermin morgen um 17 Uhr oder am Mittwoch um 17:30 Uhr ist. Morgen wäre mir sehr sehr viel lieber als Mittwoch. Aber so langsam müsste ich es wissen – ich muss ja die Fahrten irgenwie organisieren.

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Was mich jedesmal aufs Neue überrascht: so ein Klinikaufenthalt ist irgendwie – teuer. Und damit mein ich den Kram, den man so zwischendrin immer mal wieder braucht – weil ich eben nicht nach Hause komme um das zu holen und es hier nun mal nicht verfügbar ist. Und wenn man keinen Kaffee und keinen Tee trinkt erst recht. Das gäbe es hier nämlich genug.

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Am Donnerstag werde ich aber einen Abstecher nach Hause machen – nach der Thera wenn möglich, das hängt davon ab, wann ich jemanden finde, der mich fahren kann. Ich brauch meine Kuscheldecke und es kommt eine zweite Simkarte, in der Hoffnung, dass das mit dem Internet dann etwas besser klappt.  Eine neue Strickarbeit nehm ich dann auch gleich mit – und nochmal Getränke denke ich. Sofern ich dann dran denke.

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Der Aufenthalt selbst ist ganz gut. Sie lassen mich wirklich ziemlich in Ruhe, keine Gruppen usw – und so komm ich ganz gut klar. Es ist anstrengend – keine Frage, aber ich glaub im Moment wirklich besser als zu Hause.

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