nervös

Am Wochenende konnte ich es noch gut wegschieben – den Aufenthalt. Und wenn er auftauchte kam eher ein „oh endlich mal wieder die Möglichkeit einfach in einer Kirche zu spielen und zu singen, ohne jemanden zu stören“ – denn die haben eine kleine Kirche dabei.

Heute ist das schon deutlich schwieriger. Keine Schönfärberei mehr und eine Mischung auf Aufregung (allerdings eher negativ besetzt leider) und Angst.

Vor allem hoffe ich, dass ich mit dem Betreuer die Wohnung in der doch eher kurzen Zeit hinbekomme – die ist nämlich ein einziges Schlachtfeld zur Zeit. Allein der Gedanke daran überfordert schon. Wir haben zwar einen normalen Wohnungstermin ausgemacht, aber dadurch dass wir vorletzte Woche wegen NF nicht fertig geworden sind, der Betreuer letzte Woche krank war, durch die Pflanzaktion das Wohnzimmer voller Erde und Töpfe ist und ich sowieso im Dauerkrisenmodus war und damit gar nichts hinbekam – ist es halt wirklich schlimm diesmal. Und wir haben nur die „normale“ Zeit von 3 Stunden.

Buchbinderei fällt ja aus, weil ich keinen Taxifahrer finden konnte gestern, aber ich muss bei H. vorbei, da ich dort mein Tablet hab liegen lassen, außerdem muss ich die Medikamente abholen und eigentlich wäre ein Shirt geplant – den ich vergaß, dass ich ja auch für die Nacht eins brauche – und damit hätte ich für untertags nur noch eins. Das ist selbst für ein paar Tage zu wenig. Doch das hängt davon ab ob das Geld rechtzeitig ankommt. Und ob ich das fahrtechnisch organisiert bekomme.

Also wäre eigentlich noch viel zu tun heute – hoffentlich lenkt das etwas ab.

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