sonst so

Gestern bekamen meine Bonsai-Tiger eine neue Beschäftigung: Katzenfernsehen.

 

Katzenfernsehen

 

Wir haben auf dem Balkon Futterhäuser angebracht. Ich hab ja bisher nie Vögel gefüttert. Aus der Kindheit erinner ich mich, dass bei Schnee gefüttert wurde und vorher nur das Häuschen aufgestellt und mit Haferflocken oder Sonnenbumenkernen gefüllt wurde, aber so richtig mit lecker Sachen, das gabs dann erst wenn Schnee lag und auch nur wenn Schnee lag.

Diese Ansicht ist ja eh längst überholt. Trotzdem hab ich mich nie damit beschäftigt – Vögel sind jetzt nicht so meine Welt. Aber dieses Jahr hatten wir ja einen Vogel, der meine Katzen ärgerte – der genau wusste, da ist ein Gitter zwischen und die können nichts tun und der dann sichtlich bewusst die Katzen ärgerte. Fand ich ja niedlich wenn ich ehrlich bin.

Und die Katzen fanden das eigentlich auch ganz interessant ;).

Von daher war die Überlegung, ob ich das nicht mal versuche – auf dem Balkon hab ich ja im Winter gut die Möglichkeit. Da ich aber nichts an die Decke hängen wollte (so ein Loch in die Decke des Balkons war mir dann doch zu gewagt, wegen Vermieter und so), ich ja immer noch diese alte Bank auf dem Balkon hab, haben wir an diese Bank einfach eine Latte, die noch in der Garage lag, angeschraubt (so ein Tischler als Betreuer ist ja manchmal echt nützlich 😉 ).

Es wird auch schon angenommen, wenn auch vereinzelt erst (hängt ja erst seit gestern), ich bekam es nur nicht fotografiert. Und theoretisch könnte ich sagen, dass die Scheibe so dreckig aussieht liegt am Gitter davor, da hängt nämlich Erde auch drin, aber das Fenster ist einfach – dreckig. Sorry.

 

Und dann gehe ich heute Abend auf ein Konzert. MissMutig ist schuld. Attila the Stockbroker & Barnstormer. Ich kenn ihn bisher nur von youtube-Videos, aber finde natürlich die Instrumentenvielfalt klasse und hatte vor Wochen mal zu MissMutig gesagt, dass ich da gern mal mit will. Heute ist es soweit. Ich weiß noch nicht ob das unter „sich was gönnen“ oder „sich schaden“ fällt. Keine Ahnung wann ich zuletzt in einem Konzert war und es wird sicher voll sein. Aber MissMutig will mir einen Sitzplatz organisieren und ich kann ja jederzeit wieder gehen, wenn’s zuviel wird. Im Prinzip grade ideal, weil ich ohne destruktive Tendenzen das nicht mal ansatzweise probieren würde (zu viele Leute, zu laut, zu eng, zu Panik), gleichzeitig gehe ich davon aus, dass es mir vor Ort und wenn es dann läuft auch wirklich Spass macht. Aber ich käme sonst wohl gar nicht bis zu dem Punkt.

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