hmm

Nein es ist nicht lustig. Irgendwie weiß ich nicht ob die mails angekommen sind, eigentlich wollte W. mich gegen 16 Uhr abholen und anrufen wenn er aus Kassel los fährt, da fährt man aber eine Stunde. Der Thera hat heute nur bis zwei Termine gehabt (sonst bis halb fünf), ist schon bis drei geblieben und jetzt sitz ich in der Bücherei, die arg wuselig ist.

Geht so gar nicht!

Also werde ich jetzt in die Stadt fliehen – möglichst weg aus der Innenstadt vom Weihnachtsmarkttrubel und hoffen, dass sich W. bald meldet und er nur vergessen hat aus Kassel anzurufen (oder sein Handy im Auto liegen oder was auch immer – jedenfalls, dass er mich bald abholen kann. Eigentlich hätte seine Frau ja auch viertel nach vier einen Termin).

Von den Nerven ist nichts mehr über. Aber immerhin geht der online-Zugang in der Bücherei wieder.

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1 Response to hmm

  1. Violine sagt:

    Du bist schon eine sehr tapfere.

    Schade, dass meine Mutter Bruskrebs hatte und vor ein paar Tagen daran gestorben ist. Die hättest Du gebraucht. Und ich kann mir auch vorstellen, dass sie Dir gerne geholfen hätte – übers Telefon – mit Mutmachen, besprechen, zusammen an Problemen knobeln und was nicht alles, und dann hättest Du ein Frauenbild gehabt, das Dich echt gezogen hätte.

    Du hättest Ihr auch die schrecklichsten Sachen erzählen können (mir nicht, ich halte das nicht aus), das hätte ihr gar nichts ausgemacht. Ganz im Gegenteil. Das ist erst das, wo sie munter wird. (Sie war Krankenschwester.)

    Denke jetzt nicht, das hätte so ausgesehen, als sie noch lebte oder wir das ausführlich miteinander gemacht hätten. So war das nicht, weil in der Familie zuviel ungeklärtes war, und man sich damit erheblich ins Gehege gekommen ist (aber ganz erheblich).
    Aber wenn ich so angucke, wie sie die letzte Zeit gelebt hat und wie sie mit mir umgegangen ist, dann ist ihr Vermächtnis an mich, dass ich auch das Schwierigste schaffe, auch wenn ich die Hand vor den Augen nicht mehr erkenne.

    Ja, Ilana, sie hätte Dich bestimmt genauso geschätzt wie ich. Kann mir vorstellen, dass sie schwer beeindruckt von Dir wäre. Und dankbar, was sie von Dir lernt.

    Aber gut, es ist nicht mehr. Aber Du bist so tapfer wie meine Mutter.

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