hmm

Gleich kommt der Betreuer und wir wollen in der Wohnung weitermachen. Für mich steht das Bad an, ansonsten das Bücherregal entmisten und mal schauen was auf dem Kleiderschrank ist. Eventuell noch der Küchenschrank, aber auf jeden Fall der Abwasch, denn gestern gab es statt Aufräumen einen weiteren Topf und noch eine Schüssel (und Schokopudding, den ich dann nicht essen konnte, weil es grad wieder zu viel war).

Wohnung ist grad – schwierig. Zu Wissen dass das mit der Mutter zu tun hat, mit der Vergangenheit und eben damit, dass wir das die letzten Wochen haben schleifen lassen – erklärt es, macht es aber grad nicht einfacher.

Wenn ich bedenke, dass abgesehen vom Bad (und da eher rumliegende Klamotten) die Wohnung sogar vermietertauglich wäre – irritiert das zusätzlich.

Mit dem Betreuer geht es immer besser – was aber wohl auch damit zu tun hat, dass wir uns dann aufteilen und natürlich somit das doppelte geschafft wird. Aber auch (oder vielleicht sogar vor allem) das Wissen, selbst wenn ich dann nicht mehr kann, geht es weiter – ich kann mir Auszeiten nehmen und es ist danach aufgeräumter als vorher.

Denn selbst läuft das grad umgekehrt – es klappt nicht, durch die Unruhe und Erregung mach ich dann meist irgendwas um diese Spannung abzuleiten – und das ist oft genug dann etwas was noch mehr Unordnung schafft.

Trotzdem würd ich ihm am liebsten absagen.

Dieser Beitrag wurde unter Betreuung, Leben, Psycho-Somatik veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.