Thera heute

Der erste Teil – mit dem Üben – ging erstaunlich gut – zwar war da – natürlich – Panik als es darum ging, dass ich mich hinstellen sollte, aber die Übungen danach gingen eigentlich recht entspannt von Statten – und ich konnte sogar hinspüren was sich davon angenehmer und was weniger angenehm war – tja – und dann sogar noch sprechen ;).

Der Thera hatte den Kurzzeitwecker auf 5 Min gestellt und ich war überrascht dass wir die sogar gebraucht hatten.

Danach sollte es um die Gefühle gehen, wir wollten mit dem Kind arbeiten und im Endeffekt war das auch da – aber zur Zeit stehen ja zwei Situationen im Raum – und die zweite – da kippt es sofort in eine Eiseskälte – aus der ich auch nur schwer wieder rauskam.

Also haben wir die erstmal versucht außen vor zu lassen, was nicht ganz so einfach war.

Leider ist es immer noch so, dass Gefühle nicht gehen, es war nicht so dass sie nicht da wären, eigentlich war ich häufig an dem Punkt kurz vorm losheulen – aber ich kam nicht weiter.

Das Gefühl dass es zuviel ist, dass ich daran zerbreche, dass der „innerste Kern“ da zerbricht und nichts mehr von mir über ist und – ja – wir das auch nicht wieder zusammengesetzt bekommen.

Die Angst wahnsinnig zu werden, weil ich zur Zeit eh das Gefühl habe, teilweise sehr nahe am Wahnsinn zu sein, mich zu sehr in Widersacher zu verstricken und nicht mehr so richtig zu wissen wer ich bin, was ich will, was ich bin.

Der fehlende Halt – der ein Zerspringen nicht aufhalten kann, nicht eingrenzen, eindämmen. Und das Gefühl wenn da ein Gefühl kommt – dann bricht alles, dass es nicht mehr darum geht ein kleines Löchlein in den Staudamm zu bohren und das alles langsam abzulassen, sondern dass es dann bricht und es keinerlei Kontrolle mehr gibt – auch nicht über die Konsequenzen und Zerstörungswut, die definitiv auch mit drin ist – einfach weil sich da so viel angestaut hat.

Nach dem Termin ist mir aber auch etwas deutlicher geworden –  wie gesagt geht es aktuell um 2 Situationen – diese sind nicht klar umrissen bzw beinhalten versch. Themen. Das alles mischt sich und wirbelt ständig durcheinander.

Grund dafür ist – wie ich vermute – dass ich, als die Situation damals aufkam, ich mitten drin blockierte. Wir konnten sie nicht „auflösen“ oder entsprechend bearbeiten – und so sollte ich erstmal die Situation klären – um sie auch dann aufteilen zu können.

Ähnlich der vom letzten Jahr im Januar – das war eine zusammenhängende Sache, die wir dann in drei Situationen aufteilen, weil eben 3 Themen, die sich aneinander reihten. Das ist bei den aktuellen auch so – nur dass es diese Trennung gar nicht gibt – soweit bin ich gar nicht gekommen bisher.

Tja – der Kopf ist da klar, aber es macht Angst – ich bin da schon mal blockiert, was wenn das wieder passiert – und wir (wenn ich auch denke an anderer Stelle) wieder hängen bleiben?

Abgesehen davon dass es mir wirklich keinen Spass macht wieder in diesen Abgrund zu schauen.

Aber der Abgrund ist da und mischt mir ständig in den Alltag rein.

Klarheit bekommen, benennen können, formulieren, zuordnen – dann kann ich es auch eher wegpacken. Das weiß ich schon viele Jahre – also sollte ich das wohl auch diesmal so machen.

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