ach ja

Weil es ja grad ganz gut geht, wollte ich mal schauen ob man denn mittlerweile weiß, wie man an die Akten des Hausarztes kommt, der seit Anfang Dez. einfach „verschollen“ ist (vermutlich krank).

Der AB ist gar nicht mehr an, dran geht aber auch keiner. Die Apotheke des Vertrauens muss ich eh anrufen, fragen ob das Rezept angekommen ist, dass ich letzte Woche über einige Umwege dort abgeben ließ – also gleich mal nachgefragt.

Nö so wirklich weiß man nicht, aber die Akten, die sollen im x-Krankenhaus sein.

Ach wie schön, dass das nicht ein kleines, sondern ein großes ist – sogar noch mit einer Außenstelle, die auch gut in Frage käme, weil er da mal gearbeitet hat.

Also die Pforte angerufen, der erstmal fragte, um was für Befunde es ginge, damit er mich weiterverbinden kann – tja – leider um die in so ziemlich allen Bereichen, was ihm nicht weiterhalf. Wir einigten uns dann auf die Innere Medizin, weil der Hausarzt ja auch Internist war, denn die Außenstelle – da ginge es nur um Lungen. Nun gut.

Eine vor Freude überschäumende Dame (und das mein ich nicht ironisch – wer die Veeh-Harfen-Geschichte kennt, weiß ja wie sehr ich auf sowas stehe) im Stress, meinte dass ich doch in 20 Min nochmal anrufen soll, sie sei grad nicht auf Station (später stellte sich raus, sie meinte sie sei auf Station und eben nicht im Büro – auch gut).

Vermutlich muss man so überfreundlich sein als Sekretärin des Professors – immerhin find ich es bewundernswert dass man so früh morgens und im Stress echt noch freundlich am Telefon ist – das macht sogar das überschäumende wieder wett.

In der Wartezeit überlege ich noch, das ich ja theoretisch die Befunde für die Schmerzambulanz auch kopieren könnte. Für den Hausarzt zwar etwas einseitig, aber was solls, in einem steht ja immerhin die Schilddrüsenunterfunktion drin – der Rest soll ja eh nicht von ihm rezeptiert werden – nur in Notfällen – und das ist der Punkt.

Andererseits – will ich dass der neue Hausarzt alles kriegt? Denn immerhin war ich vor 10 Jahren ja schon sehr deutlich anders drauf und die letzten Jahre eher selten beim Hausarzt – so dass da doch ein falsches Bild vermittelt werden könnte.

Das wiederum könnte ich dem Neuen ja auch so sagen und der wird sich eh nicht alles durchlesen.

Zwischenzeitlich waren die gewünschten 20 Min um und ich rief  erneut an.

Und landete in der Urologie, die natürlich von nichts weiß.

Aber vielleicht wüsste ja das hausinterne Medizinische Versorgungszentrum was – die aber zwischen den Feiertagen nicht da sind, aber sicher wäre das nicht.

Die Kassenärztliche Vereinigung verwies mich dann erstmal an die Stelle der Stadt und die wiederum meinte, das müssten doch die wissen, die mich dahin verwiesen (eh klar).

Immerhin hatte er eine andere Adresse, wenn auch die Telefonnummer der Praxis.

Also suchte ich mir die Nummer im Internet von der Außenstelle des x-Krankenhauses, denn immerhin hatte er da ja mal gearbeitet.

Die haben nichts, aber ich sollte es doch bei Dr. Y beim Gesundheitspark probieren, denn da hätte er mitgearbeitet, der hätte das sicher.

Also dort angerufen – und siehe da – das ist wohl das MVZ oder auch nicht, denn eigentlich ist es unabhängig vom Krankenhaus und irgendwie vermischt sich da was oder auch nicht und klar ist da sowieso nichts.

Jedenfalls hab ich jetzt zwei Nummern, die zwar zu unterschiedlichen Annahmestellen (einmal AB und einmal Automatenstimme, bei der ich auswählen muss wo ich hin will), aber wohl der selbe Gesundheitspark sind.

Zwar weiß ich immer noch nicht ob die wirklich die Akten haben, aber immerhin.

Im neuen Jahr darf ich es dann weiter versuchen.

 

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