so halt

Das Treffen war auch nachdem sie aufstand weiter schön :).

Sie hat mir gut getan und ich war dann auch gar nicht mehr nervös 🙂 und trotz etwas schlechtem Gewissen, fühlte ich mich wirklich wohl.

Dafür holte mich dan alles ein, als sie weg gefahren war.

Es ist zwar nicht mehr das „im Januar feststecken“, aber die Gefühle laufen über. Vielleicht war auch das der Grund fürs feststecken – oder das der Tropfen der alles überlaufen liess.

Das die nächste Tagen auch jemand Fremder mit in den Theraräumen sein wird (ja ich hab da immer noch ein Problem mit) macht es nicht leichter, auch wenn mir klar ist, dass sowieso jemand kommen wird und logisch dass er einer anderen Therapeutin im Notfall Unterschlupf gewährt, weil deren Räume grad untergehen.

Wobei das für Di nicht das Problem sein wird – aber vielleicht für Do.

Doch eigentlich ist es das gar nicht, das „zuviel“ holt mich ein und die Traurigkeit, die Einsamkeit und das „verlassen fühlen“, die Wut und der Frust weil alles nicht so klappt wie ich es gern hätte oder es mir gut täte und weil ich weiß, dass ich mich grad irgendwie verstrickt hab und irgendwie – verloren.

Der Kopf sagt: kriegen wir alles wieder hin, nicht so schlimm, gönn dir Ruhe, Ruhe, Ruhe und Bewegung wenn du sie brauchst, der Rest findet sich dann

Das Gefühl sagt – naja eigentlich sagt es nichts – es tobt einfach, die einzelnen Gefühle überschreien sich um ja gehört zu werden und ich bin wie ein Tischtennisball der hin und her geschleudert wird – reichlich orientierungslos weil ich irgendwie zig Schläge hinterherhinke mit dem sortieren – geht halt grad nicht wenn es so turbulent ist.

Über allem liegt – ich weiß gar nicht – Traurigkeit? Angst? Ohnmacht? Keine Ahnung – irgedwas in der Art. Aber auch ein Stück Akzeptanz (wenn auch nicht grad die radikale).

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