Thera heute

Ohne Augenbinde ;).

Es ging ums Zulassen – vor allem um das „zuviel“ das mich aktuell ziemlich fest im Griff hält. Gelandet sind wir bei der Sehnsucht – nach Unterstützung, jemand der da ist, mal abschirmt, nicht alle Verantwortung allein zu tragen, alle Entscheidungen allein treffen zu müssen, jemand der einfach mal in den Arm nimmt und zugesteht – ja es ist grad alles zu viel.

Das Zugestehen gilt auch für mich – denn ich kann das grad auch nicht wirklich, verhedder mich dann eher mit Niedermachen.

Viel Traurigkeit, Einsamkeit, aber auch Hoffnungslosigkeit – das ewige „es gab niemand und wird auch niemanden geben“ – auch wenn das für die Zukunft eher einem „weil ich es eh nicht annehmen könnte“ geschuldet ist.

Das Gefühl in mir ist da einfach was kaputt – in der Kindheit kaputt gegangen und nie wieder reparierbar – Urvertrauen, sich ganz einlassen können.

Annehmen können – ohne schlechtes Gewissen, Schuldgefühle oder verquere „Bezahlungen“ (die oft nichtmal eingefordert werden, aber von mir dann ganz automatisch laufen).

Es geht voran, wir können wieder arbeiten – und darüber bin ich froh, denn die Panik war schon heftig und die Angst ob ich das jemals wieder hinkriege da. Aber mit Akutmitteln ist es ganz gut gelaufen.

Sogar ein Zulassen – zwar in sehr kleinem Rahmen und kurz – aber immerhin.

Über das weiter sind wir uns noch nicht einig – er ist für diese „ideale Eltern“-Linie, ich seh da noch Schwierigkeiten – wir müssen noch schauen was wir weiter machen.

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