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…. sind sehr lang, wenn man sich ab halb eins schlaflos im Bett rumwälzt. Wobei ganz schlaflos nicht – immer mal wieder ein dösen/schlafen zwischendrin mit arg gruseligen Träumen von Massakern – und die Träume kamen mir immer serh viel länger vor als die Uhr dann anzeigte, denn länger als 15 Min war es nie seit dem letzten Blick.
Ich bin müde und groggy und ausgelaugt, aber Schlafen klappt auch nicht.
Also hab ich mich in die Hängematte verkrochen, den Computer hochgefahren und festgestellt, dass mein Posteingang plötzlich mit 200 Mails von 2010 gefüllt ist – dafür sind die die drin waren (im Posteingang sind immer meine noch nicht erledigten/beantworteten bzw die aktuell sehr wichtigen, alle anderen werden in Unterordner gepackt und in der Regel sind das nie mehr als 20 die da stehen) weg. Also alles mögliche versucht – aber es werden außer die seit gestern nur 200 aus 2010 (innerhalb eines best. Zeitrahmens) und dann eben die von seit gestern.
Doof so was.
Nun gut – drei der mails weiß ich noch (bei zweien ist es richtig doof dass die weg sind, weil der Inhalt für mich sehr wichtig war, bei der einen nicht so tragisch, da ging es mehr ums erinnern dass ich dem mal schreiben sollte gg), für eine gab es eine aktuelle Antwort so dass die andere eh weggepackt worden wäre und bei einer anderen auch – da muss ich nur nochmal wegen Bankverbindung nachfragen – da sollte ich nämlich was überweisen und die mail mit der Verbindung ist weg. Der Rest – tja – keine Ahnung – ich hoffe dass sich die Leute melden wenn ihnen eine Antwort fehlt oder so.
In Zukunft werden die Posteingangsmails wohl doch nochmal abgespeichert (wenn ich das nicht vergesse), weil die mails der Unterordner waren nie weg – immer nur der Posteingang.
Morgen wird mein Betreuer den Kratzturm in der Tischlerei abholen und mir hoffentlich am Mittwoch mitbringen.
Dann muss ich noch ca 1500 Klammern entfernen und die Winkel unten reinschrauben und das Teil auf der Bodenplatte fixieren – bevor ich es in die Wohnung stellen und die Katzen das Teil erobern lassen kann.
Die meisten Arbeitsschritte wurden dokumentiert, allerdings muss ich noch die Fotos rüberladen und schauen welche davon überhaupt nutzbar sind.
So ganz begeistert bin ich noch nicht – die Öffnungen sind mir zu klein geraten und das mit dem Teppich hat auch nicht so geklappt wie ich das gern gehabt hätte – aber nun gut – eventuell wird um die Öffnungen herum noch was mit Stoff verkleidet oder ähnliches – das werde ich noch sehen.
Das festschrauben und Entfernen der Klammern wird aber ein paar Stunden in Anspruch nehmen – von daher muss ich sehen wann das Teil wirklich hier einzieht – und dann gibt es natürlich auch Fotos und irgendwann auch einen “Arbeitsbericht”.
Groß ist er geworden – der Kratzturm – etwas größer als ich und noch bin ich nicht sicher ob der nicht umkippt wenn die drauf rumtoben – aber das werden wir dann ja sehen (die Tischler meinen jedenfalls nein und zur Sicherheit wird die Bodenplatte noch größer gemacht als beim “Testlauf”, den die mit “nein dass passt schon so” quittierten).
Die Piratenkatze muss wohl etwas abnehmen, damit sie da reinkommt (von oben geht es ja, aber die Seiteneingänge sind schon arg klein geworden find ich), aber wer weiß, Katzen quetschen sich ja überall rein – und die kleine Maus kommt da locker rein.
Ich bin froh dass ich da jetzt in absehbarer Zeit fertig sein werde.
Der Kratzbaum wird jedoch etwas warten müssen, zum einen fehlt das Geld jetzt und zum anderen stehen in der Tischlerei nochmal Grillzangen auf dem Plan.
Ich war grad beim Kalenderblatt bei Engelbert – und fand das.
DANKE !
Sehnsucht – macht mir im Moment sehr zu schaffen. Sehnsucht nach einer Familie, Freunden – zum anfassen – nicht nur virtuell, nach jemanden der da ist – der zu mir gehört, zu dem ich gehöre.
Jemand für den ich gemacht bin und der für mich gemacht ist.
Aber da ist niemand und die Wahrscheinlichkeit dass es mal jemand geben wird – ist sehr gering.
Psychische Erkrankung, massives Übergewicht, schlechte Zähne – jedes für sich schon ein Kriterium das ein Problem darstellt bei der Partnersuche (und bitte – ich brauch jetzt keine Vorschläge oder Ermunterungen oder ähnliches!) – das Alter kommt zunehmend dazu.
Ich bin anders – und die meiste Zeit komm ich gut damit klar.
Doch es gibt immer wieder Phasen in denen ich mir nichts mehr wünsche als “normal” zu sein.
Die Einsamkeit – das schwierige ist, dass ich weiß dass es nicht sehr wahrscheinlich ist, dass sich das jemals ändern wird. Egal wie sehr ich an mir arbeite – es gibt Dinge die für mich nicht möglich sind. Aufgrund meiner Vergangenheit, meiner körperlichen Konstitution, meines verkorksten “ichs” – meines anders seins.
Und es tut weh und ich frag mich wofür ich dann kämpfe – wofür ich mir all den Mist antue und weiß gleichzeitig – ich hab gar keine Wahl – es gibt nur kämpfen oder aufgeben – und irgendwie bin ich für letzteres auch nicht gemacht.
Ich will mich nicht damit abfinden, dass ich das doppelte wiege als ich sollte – auch wenn ich das von allen Seiten höre, Ärzte, Ernährungsberatung und Co. Ich will mich auch nicht damit abfinden, dass ich immer allein sein werde oder das ich manches was für andere “normal” ist – nie erleben werde.
Das ist nicht das Leben was ich für mich will. Aber es ist das, was ich sehr wahrscheinlich bekommen werde.
WEnn ich eine Mutter mit ihrem Kind sehe – oder einen Vater – oder ein Paar – ja selbst einfach nur zwei Freunde oder jemand von seinem besten Freund erzählt – dann zerreisst es mich innerlich.
Früher wünschte ich mir nichts mehr als auf einer einsamen Insel zu sein – ohne Menschen – nur ich – sonst niemand – weil Menschen Monster sind, weil Menschen nicht vertrauenswürdig sind, weil Menschen anderen weh tun.
Und das Vertrauen ist auch heute nicht da – auch heute noch würde ich die leere Insel vorziehen.
Doch heute weiß ich auch, dass ich mir eigentlich was anderes wünschen würde – mal nicht allein zu sein, wirklich jemandne zu haben den es interessiert, jemanden der mich kennt und respektiert und wo ich auch sein kann – mich nicht verstellen muss oder ähnliches.
Und zwar auch von mir aus – denn das hängt ja oft weniger vom Gegenüber ab, sondern auch von dem Gefühl ob ich mich da “fallen lassen” kann.
Doch dazu muss ich auch vertrauen können – und das – ich weiß nicht ob ich das jemals können werde – ich kann es mir nicht vorstellen.
Heute ist so ein Tag, an dem dieses “anders sein” mich schier erdrückt. Schon die letzten Tage wurde klarer, dass es mit dem Zulassen der Gefühle – der Verletzung, Trauer, Verzweiflung irgendwie eben auch um die Sehnsucht geht. Denn das damit allein sein – ist manchmal sehr schwer – unabhängig davon, dass ich ja weiß, dass ich da gar niemanden in der Nähe aushalten würde, weil dann die alten Mechanismen mit “funktionieren” und bloss nicht zulassen und zeigen und sich auf jemanden einlassen greifen.
Ich lebe nicht das Leben das ich mir für mich wünsche, ich arbeite dran und weiß, dass ich es doch nie erreichen werde, weil es unrealistische Wünsche sind – ich aber dran arbeiten kann mehr Lebensqualität zu gewinnen.
Aber egal wie sehr ich kämpfe und mich bemühe und dran bleibe – das was ich eigentlich will – ist in unerreichbarer Ferne. Es mag durchaus sein dass ich dem jemals näher komme, aber die Wahrscheinlichkeit ist nicht grade hoch.
Und das tut weh, frustet auch – und der Gedanke, dass ich mich damit abfinden muss, lässt mich ohnmächtig, hilflos, traurig und auch ein Stück verzweifelt zurück.
Ich möchte bitte keine Kommentare dazu, danke.
Fairy tales do not tell children the dragons exist. Children already know that dragons exist. Fairy tales tell children the dragons can be killed.
Märchen sagen Kindern nicht, dass es Drachen gibt. Kinder wissen schon, dass es Drachen gibt. Märchen sagen den Kindern, dass Drachen getötet werden können.
G. K. Chesterton
Seit Tagen schon geht mir ein Lied ständig durch den Kopf – es lief hier teilweise stundenlang.
Lustigerweise kam es mir immer wieder mal als Ohrwurm in den Sinn. Beim ersten mal hören/sehen fand ich es ergreifend, aber eher wegen der Sängerin (Schlußsong von der Musicalfolge – und ich mag Sara Ramirez), ich mag es sehr wenn jemand eine so kraftvolle und doch klare Stimme hat und mit so viel Ausdruck singt. Danach war es erstmal weg – um immer wieder mal aufzutauchen.
Also hab ich mir mal den Text angesehen (weil den kannte ich nicht – mein Englisch ist eher rudimentär, gelesen kann ich das meiste aber doch zusammenreimen, gehört jedoch gar nicht und ich sah die Folge ohne Untertitel) – und tja – der geht mir jetzt fast ständig durch den Kopf.
Eigentlich ist das ja ein Liebeslied – aber das kommt immer nur aus der letzten Zeile raus – und die überspring ich innerlich immer.
Faszinierend fand ich, dass es ein Stück weil mein Selbstbild verändert hat – wenn ich dann plötzlich im Bad stehe und mich im Spiegel sehe und irgendwie neu entdecke.
Ursprünglich ist das Lied von Brandy Carlile (von ihr gesungen gefällt es mir aber gar nicht, weshalb ich auch das von Sara Ramirez hier einfüge – hier mit Text, die Szene in der Serie kann man hier sehen – da wird aber während des Instrumentalteils gequatscht) und es heißt “The Story”
(in kursiv die Teile die mich ansprechen und in blau der Teil, der für mich auch was besonderes ist – denn Worte die fehlen oder nur innerlich da sind – ist für mich auch heute noch Alltag)
All of these lines across my face
Tell you the story of who I am
So many stories of where I’ve been
And how I got to where I am
But these stories don’t mean anything
When you’ve got no one to tell them to
It’s true, I was made for you
I climbed across the mountaintops
Travel across the ocean blue
I cross over lines and I broke all the rules
And baby I broke them all for you
Oh because even when I was flat broke
You made me feel like a million bucks
You do, I was made for you
You see the smile that’s on my mouth
It’s hiding the words that don’t come out
All of the friends who think that I’m blessed
They don’t know my head is a mess
No they don’t know who I really am
And they don’t know what I’ve been through
Like you do, and I was made for you
All of these lines across my face
Tell you the story of who I am
So many stories of where I’ve been
And how I got to where I am
Oh but these stories don’t mean anything
When you’ve got no one to tell them to
It’s true, I was made for you
Oh yeah, and it’s true that I was made for you
die deutsche Übersetzung:
All diese Linien in meinem Gesicht
erzählen die Geschichte davon, wer ich bin
So viele Geschichten davon, wo ich war
und wie ich dahin kam, wo ich bin.
Aber diese Geschichten bedeuten gar nichts,
wenn du niemanden hast, dem du sie erzählen kannst.
Es ist wahr… Ich bin für dich gemacht.
Ich kletterte über die Gipfel von Bergen,
schwamm durch blaue Ozeane.
Ich überwand Grenzen und brach alle Regeln.
Aber Baby, ich brach sie alle für dich.
Aber auch, wenn ich pleite bin,
sorgst du doch dafür, dass ich mich wie ein Millionär fühle.
Ja, das tust du und ich bin für dich gemacht.
Du siehst das Lächeln auf meinem Mund.
Es versteckt die Worte, die mir nicht über die Lippen kommen.
Und alle meine Freunde, die denken, das ich gesegnet bin
Sie alle wissen nicht, das ich völlig durcheinander bin.
Nein, sie wissen nicht, wer ich wirklich bin
und sie wissen nicht, was ich durchgemacht habe,
wie du und ich bin für dich gemacht…
All diese Linien in meinem Gesicht
erzählen die Geschichte davon, wer ich bin
So viele Geschichten davon, wo ich war
und wie ich dahin kam, wo ich bin.
Aber diese Geschichten bedeuten gar nichts,
wenn du niemanden hast, dem du sie erzählen kannst.
Es ist wahr… Ich bin für dich gemacht.
Oh ja, es ist wahr, ich bin für dich gemacht….
Ich hab mich schweren Herzens entschieden nächste Woche nicht schwimmen zu gehen. Mittwoch und Freitag dürfte ich eh nicht und morgen hab ich vorher Tischlerei – und da ich immer noch kräftemäßig im Minus bin wäre es kontraproduktiv nach der Tischlerei noch Schwimmen zu gehen.
Zumal der Mittwoch extrem voll sein wird – und auch anstrengend – da erst Chirurg, dann Physio und dann noch Großeinkauf. Auch der Freitag wird sehr wahrscheinlich heftig.
Von daher muss ich leider das Schwimmen außen vor lassen.
Auch ohne wird die nächste Woche durch versch. Aktionen anstrengend, vielleicht sogar zu anstrengend, doch da kann ich zur Not am Freitag noch einen Termin streichen. Alles andere – außer dem Schwimmen – lässt sich leider nicht wirklich verschieben – und so muss das raus fallen.
Es ist auch nicht geplant dass durch Nordic Walking oder Ergometer zu ersetzen – denn es geht darum mehr Ruhe reinzukommen.
Entsprechend wird für nächste Woche die 3x die Woche Sport durch 3x die Woche wirkliche Ruhezeiten ersetzt.
Körperlich fühl ich mich nicht mehr so im Minus wie die letzten Tage – aber auch bei weitem nicht im Plus.
Vor zwei Tagen wollte ich eigentlich früh insBett, wieder mal mehr auf die Auszeiten abends achten usw – als das Bett zusammenkrachte. Es ist gleich an 3 Stellen gebrochen. In der Mitte ist längs eine Latte mir vier Füßen die quasi den Lattenrost mittig nochmal abstützen soll – diese ist an 2 Stellen (wo sie gezahnt ineinander greifen sollte) gebrochen. Vermutlich war da schon eine Bruchstelle länger, denn vor einer Woche etwa hatte ich schon mal das Gefühl dass da was war – aber als ich nachsah hab ich nichts gesehen, doch ich hatte auch mehr an den Lattenrost gedacht, denn der Teil vom Bett – sollte eigentlich nicht brechen.
Doch jetzt war auch eine der Latten vom Lattenrost gebrochen. Das konnte ich auch nicht richten, aber dieses Bettteil habe ich dann 2 Stunden versucht wieder zu richten – provisorisch, denn ich hatte weder Leim noch sonst was sinniges. Also wurde es mit dem Holz zweier Grillzangen und Holzstäben “geschient” – zumindest erstmal sollte es halten.
Ich kann sicher in der Tischlerei Ersatz bekommen, doch um das einzubauen müsste ich das ganze Bett auseinanderbauen und ehrlichgesagt – das pack ich grade nicht. Also muss das halten.
Aber natürlich ist ein 2 Stunden rumschrauben (ich brauch echt dringend einen Akkuschrauber – da werd ich bei Dshini mal schauen) – nicht grad hilfreich wenn man körperlich eh schon am Ende ist.
Von daher war klar es muss Ruhe her – gestern das Schwimmen war offen – also einfach schauen was geht – und es klappte super. Ansonsten merke ich schon dass ich einfach müde bin und geschafft.
Dieses Wochenende steht also unter dem Motto “wirklich Ruhe Ruhe und nochmal Ruhe”. Denn Montag würde ich gerne die Kratztonne fertig bekommen.
Heute ja den vielleicht neuen Betreuer getroffen – soweit ok – besser als beim letzten Mal, er wirkte interessiert, aber auch etwas unsicher – doch das lag glaub ich an was anderem.
Er will sich bis nächsten Mittwoch melden, da er erst klären muss wie das mit der Zeit so klappt, da hatte sich wohl kurzfristig was ergeben, dass er eine Nachmittagsbetreuung übernehmen soll und daher muss er erst schauen ob er das alles unterkriegt.
Mal schauen.
Dann rief die Dame der Ernährungsberatung der Krankenkasse an – und wir haben keinen Termin (dafür ca 20 Min telefoniert). Die arbeiten nur nach dem Prinzip von Abnehmen mit Genuß, dass ich ja vor 3-4 Jahren mitgemacht habe (und das ich auch gut finde!) – bedeutet, die zählen NUR Fett – und da bin ich schon am unteren Limit (noch weniger wäre auch nicht gut). Das war damals schon schwierig, da ich nicht so fettreich esse, das Programm fand ich aber hilfreich (läuft 12 Monate) grade auch versteckte Fette besser zu erkennen – durch die 12 Monate hab ich das auch schon so verinnerlicht, dass ich jetzt eh bei ca 40 – 50 g/Tag max bin (60 – 80 g wären normal, unter 40 soll man nicht kommen).
Schon die damalige Auswertung zeigte, dass ich da nicht so viel einsparen kann, aber eben ein bisschen schon – was ich auch habe.
Sie ist auch überzeugt dass es nur ums Fett geht (natürlich sollte man dann nicht Zucker in rauhen Mengen zu sich nehmen, aber im Prinzip zählt da nur das Fett), meinte aber auch, dass sie auch Leute hat wo das einfach nicht klappt, die sich wirklich dran halten, auch auf Kalorien achten und es geht einfach nicht runter.
Ihre Vermutung ist, dass die Psyche beim Stoffwechsel eine größere Rolle spielt als man allgemein annimmt bzw weiß (geht auch in Richtung Cortisol usw – es ist ja nachgewiesen, dass Menschen mit Traumatisierungen höhere Cortisolwerte haben – das will ich im September mit dem Ersatzthera genauer abklären, der ja als wissenschaftlicher Mitarbeiter an den Studien deutlich näher dran ist – vor allem ob es da um Werte geht oder eher Verbrauch, ob das nur während der Situation ist oder längerfristig usw).
Ich sollte da mehr Geduld haben und beim Sport dranbleiben. Aber mehr kann sie auch nicht sagen/machen.
Mit Grundumsatz und ähnlichem arbeiten die gar nicht. Von daher werde ich das dann doch eher selbst machen – ich hab meinen Grundumsatz, weiß was ich an Sport verbrauche und so gesehen sollte ich täglich mind 1850 – 1900 kcal zu mir nehmen – im Schnitt. Wenn mehr Sport, eben mehr.
Unsicher bin ich, weil ich mit den knapp 2000 kcal ja auch nicht abgenommen hab – aber wer weiß ob die 150 nicht so viel ausmachen. Außerdem wird es auf einen Durchschnittswert hinauslaufen – sprich ein Tag in der Woche mit deutlich mehr (nach Möglichkeit über dem Verbrauch), dafür sonst auch mal weniger. Und eine Woche im Monat mit mehr (ich überlege da grad welche Woche ich nehme – ob die letzte oder erste oder eine in der Mitte – denn mehr bedeutet ja auch, dass ich entsprechend was da haben soll).
Vorgestern war ich bei 1750 ca – und siehe da – das Schwimmen heute war klasse – das erste Mal seit 3 Wochen auch wirklich gut – die 80 Bahnen gut geschafft – da will ich definitiv wieder hin (auch wenn der Durchschnitt diese Woche trotzdem besser ist als letzte).
Ich höre ja grade von Mark Haddon “Supergute Tage oder die sonderbare Welt des Christopher Boone” – und ich bin gefesselt.
Der 15jähriger Christopher ist Autist und lebt mit dem alleinerziehenden Vater zusammen. Eines nachts findet er den ermordeten Pudel Wellington der Nachbarin und da er in der Schule ein Buch schreiben soll, sich aber nichts ausdenken kann, will er diesen Mord aufklären und schreibt darüber.
Christopher sieht die Welt auf seine Weise und so hat er Schwierigkeiten mit anderen Menschen, deren Gesten, Mimik und Metaphern er nicht versteht. Außerdem hat er Ängste und reagiert auf Überforderung damit dass er zu schreien beginnt, weil das Außen, die Reize die auf ihn einströmen, zu viel werden.
Ich bin erst am Anfang – aber mich fesselt seine Sichtweise, die da sehr klar und gut beschrieben wird. Es wird aus der Sicht Christophers geschrieben und die finde ich sehr faszinierend. Sie wird auch durch Skizzen und Schaubildern noch deutlicher dargestellt.
Selten hat mich ein Buch so sehr vom ersten Moment an gefesselt (und das obwohl ich die Musik der Hörbüchfassung eher eigenartig finde und sowas oft das aus für ein Hörbuch für mich bedeutet – doch bei diesem gerät das sehr schnell in den Hintergrund).
