Projekt Kratzturm

Hier steht er also nun – der Kratzturm – und so sieht er aus:

hier sind ein paar Fotos zum Werdegang (Achtung lange Ladezeit da viele Fotos!)

Angefangen hab ich mit einem Plan: da ich keine kostenlose Papprolle bekommen habe (man kann sie aber z.Bsp direkt bei Robusta für ca 45 Euro inkl Versand als Papprohling kaufen), habe ich mich für ein Achteck entschieden.

Er sollte ca 1,65 m groß werden – also so groß wie möglich, aber so, dass ich oben auch ran komme wenn was wäre – höher wäre damit ein Problem.

Der Durchmesser soll so ca 40 – 50 cm betragen.

Oben soll es eine Liegefläche geben, die etwas versetzt ist , so dass der Rand etwas übersteht.

Daraus ergaben sich dann folgende Maße:

Ein Achteck, die Höhe der Einzelteile 165 cm und die Breite eines Einzelteils 18 cm (außen), davon natürlich für ein Achteck 8 Stück.

Die Seitenteile ließ ich mir in der Tischlerei zuschneiden, von dort bekam ich auch eine „Abdeckerplatte“ umsonst (das sind Platten die Tischlereien häufiger von Holzlieferanten geschenkt bekommen, da sie verschmutzt sind oder Fehler haben).

Außerdem ließ ich mir die Seitenteile gleich in einem Winkel von 22,5  Grad schneiden, so dass sie passgenau zusammenpassen.

Ebenfalls aus dieser Platte lies ich mir die achteckigen Zwischenböden schneiden – die Seitenlänge war 16,9 cm und der Winkel 45 Grad.

Sowohl von den Seitenteilen als auch von den Zwischenböden lies ich mir mehr zuschneiden – für den Fall dass beim Ausschneiden der Einstiegslöcher etwas bricht. Der Grund war für mich, dass ich eine Spanplatte verwendete und grade bei den Seitenteilen sehr nah an den Rand kam um ein Einstiegsloch zu bekommen, dass auch für meine 5,5 Kilo Piratenkatze groß genug ist.

Leider sind einige Fotos verloren gegangen, so auch die von den Zuschnitten und vom Plan (wobei bei dem sah man eh nur ein Achteck und daneben die Maße)

 

Dann ging es los:

Die Seitenteile wurden nebeneinander gelegt, von unten maß ich jeweils alle 38,8 cm ab und markierte wo die Zwischenböden hinkommen, diese hatten eine Dicke von 15 mm – was ich ebenfalls markierte – dann wieder 38,8 cm – bis ich alle Zwischenböden eingetragen hatte. Das habe ich auf beiden Seiten gemacht (leider fehlen davon auch die Fotos)

Als nächstes wurden auf drei Seitenteile die achteckigen Einstiegslöcher markiert (heute würde ich das anders machen – siehe ganz unten!).

Diese Einstiegslöcher habe ich dann in 3 Ecken vorgebohrt (mit einem 10 mm-Bohrer, sieht man auf dem Bild von den Zwischenböden extra), damit ich mit der Stichsäge leichter ums Eck komme und dann mit der Stichsäge ausgeschnitten.

auf diesem Bild sieht man erst einen kleineren Einschnitt – ich habe das später, da mir beim umlagern 2 Seitenteile an den schmalen Seiten rissen nachgeschnitten und somit das äußere Achteck als Einstiegsloch verwendet und damit das Seitenteil in 2 Teile geschnitten

Bei den Zwischenböden habe ich ebenfalls die Einstiegslöcher erst aufgezeichnet, dann mit Bohrlöchern versehen und dann mit der Stichsäge ausgeschnitten. Hier habe ich dann die Kanten mit der Fräße noch abgerundet, damit sich die Katzen nicht verletzen.

       

Bei den Zwischenböden lies ich mir den obersten aus Sperrholz schneiden, da das optisch schöner ist und dieser ja oben dann auch zu sehen ist. Auch kann man hier überlegen ob man in jeden Zwischenboden ein Loch machen will oder z.Bsp in der Mitte auch eines geschlossen machen möchte, so dass die Katzen zwei Höhlen bekommen. Ich hab mich für jeden Boden mit Loch entschieden.

Damit die Zwischenböden im Endeffekt auch stabil halten, habe ich Holzleisten genommen auf denen sie dann aufliegen sollen – diese habe ich an zwei Seiten stark abgeschliffen, damit sich die Katzen da nicht verletzen – auf dem Bild ist es nur grob vorgeschliffen, von Hand wurden die dann natürlich noch schön rund geschliffen – pro Zwischenboden gab es vier dieser „Halterungen“, die im Endeffekt an die Seitenteile geleimt und geschraubt wurden.

Damit habe ich die einzelnen Teile fertig zugeschnitten und so geht es ans zusammenbauen.

Dazu habe ich mit den Seitenteilen ohne Einstiegsloch begonnen, die mit den Zwischenböden zusammengehalten wurden.

   

Dabei habe ich die Zwischenböden so angeordnet, dass die Löcher jeweils um ein Eck weiterwandern (auch das würde ich heute anders machen – siehe unten!)

Nachdem das erstmal von 3 Seiten gehalten hat (ab 2 Seiten bleibt es sogar alleine stehen 😉 ) – wurden die restlichen Seiten angeleimt und geschraubt – dazu habe ich die Kanten der Seitenteile (mit bereits aufgeleimten und geschraubten „Halterungen) eingeleimt und angelegt und dann auf den Halterungen die Zwischenböden geschraubt. Diese habe ich – wie man am obigen Bild sieht – vorgebohrt, damit sie dann auch gut auf den Halterungen sitzen.

Damit reichte es auch die Seitenteile nur zu leimen.

Als alles zusammengesetzt war, wurde das mit Spanngurten und Klemmen „festgezurrt“

 

Teilweise habe ich von außen die Seitenteile noch an die Zwischenböden geschraubt (ohne Vorbohren, mit griffen die Schrauben nämlich nicht richtig) – das aber einfach nach Bedarf, wenn zu große Lücken irgendwo herrschten.

Als das trocken war wurden die Lücken mit PU-Leim geschlossen (das war leider nötig, weil mir teilweise die Ecken der Einstiegslöcher etwas brachen).

So das war der einfache Teil 😉

Jetzt kommt das Sisal.

Das hatte ich – dankenswerterweise von Jürgen Rudloff bekommen zu einem unschlagbar günstigen Preis bekommen. Außerdem bekam ich von ihm noch Tipps wie am besten vorgehen und wurde wirklich ganz toll beraten – an dieser Stelle auch noch mal ausdrücklichen Dank dafür!

Ich bekam das Sisal schon entsprechend auf Größe geschnitten (leider fehlt auch dieses Foto 🙁 ) – der Zuschnitt für den Kratzturm war 185 x 150 cm.

Hr. Rudloff sagte mir ich sollte Kontaktkleber nutzen (Pattex) und nicht wie üblich beide Seiten einschmieren, trocknen lassen und dann kleben, sondern den Kleber auf das Holz auftragen, trocknen lassen und dann nochmal auftragen und den Teppich dann direkt aufkleben, weil er so noch etwas verschiebbar ist.

Da ich ja in der Tischlerei arbeitete und die sich  einbildeten dass es mit Leim auch klappen würde und ja weniger stinken und günstiger usw – hatte ich nicht groß die Wahl das erst zu probieren (und ja es klappt NICHT – so dass ich dann doch endlich den Kontaktkleber nutzen konnte!)

Auf dem ersten Bild sieht man noch den Leim, stellt euch also vor dass Zeug da drauf ist nicht weiß, sondern so bräunlich wie dann auf den restlichen Fotos 😉

   

Den Kontaktkleber bekam ich von der Polsterei, 1 Liter kostete mich so nur 6 Euro (sonst 13) – von dieser bekam ich auch noch einen anderen Tipp, wie die das immer machen um Kleber zu sparen.

Einstreichen, dann gleich den Teppich (oder Stoff wie die das machen) drauf und das mit Tackerklammern, Nadeln oder Nägeln fest machen – das möglichst viel und in kurzen Abständen. Wenn der Kleber dann trocken ist werden diese Klammern/Nadeln/Nägel wieder entfernt – die dienen erstmal nur um die Sachen vor Ort zu halten und etwas Druck auszuüben, daher auch möglichst in kleinen Abständen.

Da ich für beidseitiges Einstreichen doppelt so viel Kontaktkleber gebraucht hätte (so brauchte ich gut eineinhalb Liter, sonst wären es eben über 3 gewesen – sprich 4 dieser Dosen), hab ich das erstmal probiert und es hat super geklappt.

Der Vorteil ist – man braucht nur die Hälfte des Klebers, der Nachteil – es ist ein zusätzlicher Arbeitsschritt nötig (und der ist zeitaufwendig) da die Klammern (die ich nutzte) dann ja wieder entfernt werden mussten, das hat mich fast 3 Stunden an Zeit gekostet.

Trotzdem bin ich froh dass ich es so gemacht hab, da für mich schon im Vordergrund stand es möglichst günstig zu machen (und ich sparte so immerhin 12 Euro)

Auf dem obigen Bild sieht man nur die ersten Klammern – im Endeffekt waren es dann wirklich viele die nötig waren, das klammern selbst geht ja schnell (vermutlich zeitlich etwa gleich wie das Einstreichen der 2. Seite) – leider fehlt auch das Fotos vom Klammern – daher nehme ich um das zu veranschaulichen das, bei dem ich später die Klammern entferne (deshalb stehen die auch so weg)

   

Ich ging also Seite für Seite vor und lies das Sisal unten ca 5 cm und oben den Rest überstehen – oben brauchte ich ja genug um die Vertiefung auszukleiden. Unten war anfangs noch nicht recht klar ob ich es dann bündig abschneide oder umlege.

Als ich beim Stoss wieder angekommen war, hatte ich das Ende etwas über den Anfang gelegt und dann durch beide Schichten mit dem Cutter-Messer geschnitten (diese Fotos sind leider auch verschwunden) – so bekam ich einen einigermaßen graden Stoß. Erst danach wurde das Ende festgeklebt (diesmal mit beiden Seiten einstreichen) und dann noch getackert. Später sollte dann über den Stoß noch eine Leiste kommen, damit die Katzen da nichts aufreißen. Doch man könnte es sonst auch so lassen. wenn man möchte.

In der Mitte und nicht am Eck hab ich auch aus diesem Grunde angefangen.

   

Nachdem nun der Sisalteppich rundum aufgeklebt war ging es darum oben und unten das passend zu machen. Unten ist das ja kein Problem, oben soll es aber auch noch schön aussehen und das war gar nicht so einfach wie ich mir das vorgestellt hatte.

Im Endeffekt habe ich dann zuerst die Länge auf die Länge geschnitten, die ich brauchte (abmessen, markieren und dann schneiden).

    

Dazu habe ich erst die Ecken eingeschnitten bis ca 1 cm zum oberen Rand der Tonne – ich habe dazu im Eck einen Schnitt gemacht. Dabei darauf achten, dass man die Innenseite der Ecke entsprechend „verlängert“ (im Endeffekt kommen damit bei jedem Seitenteil li und re ein Schnitt – doch ich hab es erstmal nur für jedes 2. Seitenteil so gemacht, dann die Länge abgeschnitten und dann erst die restlichen Einschnitte gemacht)

Dann abgemessen was ich brauche bis zum obersten Einlegeboden, das auf dem Sisal abgemessen, markiert und dann geschnitten (bedenken, dass man ja nicht nur die Länge braucht, sondern auch die „Dicke“ des Holzes)

Als dann die Länge bei allen Seitenteilen auf die entsprechende gekürzt war, habe ich die restlichen Einschnitte in den Ecken gemacht.

Die Innenseite pro Seitenteil ist ja gut 1 cm kürzer als die Außenseite hab man somit dann im Eck ein gut 1 cm Stück. Da mir das natürlich erst zu spät auffiel mit den 2 Schnitten ist es auf den Fotos nicht so schön und klar zu erkennen, bei den Fotos zum kleben wird es aber deutlicher.

 

Dann wurde das wieder geklebt. Erst Holz und Teppich einschmieren, dann die Ecken festmachen (und halten) darüber dann das Seitenteil – so geht man dann rundum. Da ich hier nicht wartete bis es trocken ist, da es ja etwas anpassbar sein sollte, habe ich das Holz eingeschmiert – das trocknen lassen und dann auf den Teppich Kleber (gleichmäßiger als es auf den Fotos aussieht) und dann getackert.

   

Das selbe haben ich auch unten am Kratzturm gemacht, auch wenn ich da das Ende nicht so schön grade geschnitten habe und es deshalb leider auch nicht ganz so schön wurde (würde ich heute auch anders machen!)

Im Anschluss habe ich nun die Leiste über dem Stoß vom Sisalteppich angebracht, die wurde mit 166cm passgenau geschnitten und ist ca 5 cm breit (weil mein Stoß etwas schief geraten ist)

 

Theoretisch könnte man über diese Leite den Kratzbaum an auch der Wand befestigen.

Als nächstes kommen die Einstiegslöcher dran – die sind ja erstmal noch mit dem Sisal zu. Also wurden die gesucht und dann mit dem Cutter eingeschnitten (diesmal auch bis zum Eck) – übrigens gefällt mir persönlich das Ergebnis dieser Lösung nicht – auch hier würde ich es das nächste Mal anders machen! (siehe unten)

 

Eingeschnitten wird jeweils zu den Ecken. So kann man es dann umklappen und innen festkleben – hier habe ich beide Seiten eingeschmiert, trocken lassen und dann festgeklebt.

     

Wie gesagt gefällt mir das so noch nicht, vermutlich werde ich da entweder mit einem Einfassband (gibt es für Teppiche) noch etwas machen, evt auch nur innen mit Stoff um das Einstiegsloch verkleiden oder ähnliches. Es ist aber nur ein optisches Problem – für die Katzen besteht keine Verletzungsgefahr und eigentlich auch nicht dass sie da was abreißen oder ähnliches.

Damit ist das Teil auch schon fast fertig.

Jetzt müssen erstmal noch die die ganzen Klammern wieder entfernt werden – eine eher doofe Arbeit, aber wie gesagt – konnte ich so immerhin 12 Euro einsparen. Die kleine Maus hat auch genau beobachtet ob ich ja alles richtig mache.

Dazu hab ich erstmal mit einem Schraubenzieher die Klammer hochgehoben und sie dann mit der Zange entfernt – und es waren ganz schön viele!

   

Ich habe unten an vier Seiten Winkel angeschraubt – über den eingeklappten Sisalteppich – und diese dann an der Bodenplatte festgeschraubt (leider auch ohne Foto, aber ich denke das ist klar wie es gemeint ist)

Die Bodenplatte ist erstmal nur ein Provisorium – im Endeffekt soll die dann aus dem selben Holz werden wie der Kratzbaum den ich noch bauen möchte, da da aber noch nicht klar was das für eins werden soll, habe ich ein kostenloses Reststück erbeten, damit für die Übergangszeit der Kratzturm sicher stehen kann (sieht man auf dem Eingangsphoto – das dunkle).

Die Bodenplatte hab ich mit 75 x 85 cm groß gewählt – so kann er auch alleine stehen und hält trotzdem jedem Toben stand. Da der Kratzturm später eine Verbindung zum Kratzbaum haben soll, wird es dann wohl etwas kleiner ausfallen.

Was würde ich nun heute alles ändern:

1. ich würde die Einstiegslöcher erst später machen – erst alle Seitenteile zusammenbauen, verleimen und Schrauben – und wenn das ganze fest zusammenhält die Einstiegslöcher auf den Seitenteilen anzeichnen und mit der Stichsäge ausschneiden.

Warum? Ich könnte dann die Größe unabhängig von der Seitenteilbreite nehmen und hätte nicht das Problem ob das alles zusammenpasst oder nicht – es würde die Arbeit erheblich erleichtern.

2. ich würde die Löcher in den Zwischenböden kleiner dimensionieren – die Einstiegslöcher sind in den Seitenteilen ja 18 cm im Durchmesser (Eck zu Eck), in den Zwischenböden rund mit einem Durchmesser von 20 cm – das ist für meine zu groß – die 18 (und da kommen ja nochmal einiges weg wegen des Sisals) reichen dicke. Außerdem würde ich wohl in der Mitte einen geschlossenen Zwischenboden machen.

3. ich würde die Zwischenböden anders anordnen – die Löcher so, dass sie jeweils gegensätzlich liegen – denn so wie ich es habe kann es durchaus passieren dass eine Katze mal durchfällt durch 2 – was ja nicht sein muss. Wenn das nächste Loch aber gar nicht in der Nähe des oberen ist, kann das auch nicht passieren

4. unten würde ich das Sisal bündig abschneiden und das ganze (inkl Holz) mit einem Teppicheinfassband einfassen, das kann man auch farblich absetzen.

5. Das gleiche würde ich oben machen – Sisal bündig abschneiden und mit farblich abgesetzten Teppicheinfassband zusammen mit dem Holz einfassen. Das Einfassband ist dünner und somit deutlich einfacher ums Eck zu verlegen.

6. die „Halterungen“ für die Zwischenböden jeweils so anbringen, dass sie nicht unter dem Loch sind (mehr eine optische Sache)

7. Die Einstiegslöcher wohl ebenfalls bündig schneiden mit Einfassband verkleiden – wobei auch da das Problem ist, dass das durch die Dicke des Holzes nicht so einfach ist – da es die aber auch etwas „dehnbar“ gibt sollte es damit gehen. Bei den Kartonrohlingen kann man da ja gut Aquarienschläuche nehmen die man an einer Seite aufschneidet – bei 1,5 cm Dicke ist das aber nicht mehr so einfach. Außerdem würde ich die Einstiegslöcher rund machen, nicht 8-eckig (ich hatte mich für das Achteck entschieden, weil ich dachte das klappt dann mit dem Umklappen des Sisalteppichs, bei Rund ist das ja immer so eine Sache, doch im Nachhinein wäre rund besser gewesen)

Was hat mich das Teil gekostet? Und was hab ich benötigt?

Das Holz bekam ich umsonst,

der Kleber kostete mich 12 Euro (und ich hab noch knapp eine halbe Dose, so dass ich das für den Kratzbaum noch nutzen kann)

der Sisalteppich kostete dankenswerterweise nur 50 Euro – bekommen habe ich ihn von Kratzbaum-Spezialist Jürgen Rudloff, der wirklich supernett und hilfsbereit ist – vielen Dank nochmal an dieser Stelle! (und auch hier ist noch ein Stück dabei das ich für ein Kratzbrett für den Kratzbaum brauche)

die Winkel kosteten 1 Euro das Stück – also 4 Euro

macht zusammen unter 60 Euro (wenn ich jetzt die Teile für den Kratzbaum abziehe)

Wenn man jetzt eine Platte noch kaufen müsste, würde ich eine Spanholzplatte mit 15 mm nehmen, die kostet ca 50 Euro (und die meisten Baumärkte schneiden auch zu – wenn kein Achteck, so doch Viereck und das Achteck kann man dann mit der Stichsäge schneiden – und man muss dann auch nur das zahlen was man braucht), Alternativ kann man auch den Papprohling von Robuste beziehen (geht bis 1,40m Höhe).

Gebraucht habe ich:

8 x Holzplatten á 165 x 18 cm (geschnitten im Winkel von 22,5 Grad)

4 x Zwischenboden – Achteck mit einer Seitenlänge von 16,9 cm (das war für den Tischlerlehrling eine Herausforderung 😉 )

1 Bodenplatte 85×75 cm (vermutlich würden 75 x 65 reichen um es Standfest zu haben, wir hatte noch 65 x 60 getestet und das war mir zu heikel)

4  Winkel

16 Holzleisten á 15 cm Länge als „Halterungen“

dafür entsprechen 64 Schrauben (32 für Halterung an Seitenteile, 32 für Zwischenboden auf Halterung)

12 Schrauben um die 4 Seitenteile die nicht an Halterungen liegen mit den Zwischenböden zu verschrauben

24 Schrauben um die Winkel anzuschrauben (2 für die Bodenplatte, 4 für die Seitenteile – je pro Winkel)

Sisalteppich 185×150 cm

Kontaktkleber (Pattex)

Holzleim

Werkzeug:

Stichsäge

evt. Fräße für Kanten (alternativ Schleifpapier)

scharfes Cuttermesser und evt Schere

Pinsel (für Kontaktkleber)

Tacker

vieeeeeeeeeeeeele Tackerklammern (alternativ gehen auch kleine Nägel und Hammer)

Schraubenzieher (Akkuschrauber wäre gut!)

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4 Antworten auf Projekt Kratzturm

  1. psychoMUELL sagt:

    Gute Idee einen Kratzbaum/Tonne selber zu bauen, die gekauften Kratzbäume halten nie wirklich lange und sind sowieso nicht so stabil. Ich sollte auch endlich mal einen bauen, wo ich Sisal her bekomme, weiß ich ja jetzt von dir!

    Leider habe ich keine Werkstatt zur Verfügung, mal sehen, ob das auch so klappen wird!

  2. Ilana sagt:

    es geht durchaus ohne Werkstatt – aber es wäre gut wenn du dann 2 – 4 dieser „Böcke“ hast oder eben Möglichkeit eine Art „Werkbank“ zu haben (weil Tisch zu kurz ist meistens) – und den Raum das auch mal dort liegen zu lassen.

    Zuschneiden würde ich mir das in einer Tischlerei lassen wenn es der Baumarkt nicht macht – sollte das mit den 22,5 Grad nicht gehen ginge das vielleicht auch ohne – die Lücken die Außen entstehen einfach mit PU-Leim oder irgend was „aufschäumenden“ ausfüllen – kommt ja eh das Sisal drüber.

    Und an Werkzeugen braucht es vor allem eine Stichsäge, den Rest kann man mit Akku-Bohr-Schrauber machen – statt Klemmen und Spanngurten geht auch Thesa hervorragend (braucht es nur viel von gg)

  3. Regenfrau sagt:

    Wow, gratuliere zu dieser gelungenen Arbeit! Wirklich schön! Und hoffe, dass die Katzen viel Spaß damit haben 🙂

  4. Ilana sagt:

    Danke – die kleine Maus stürzt ständig ab, weil sie irgendwie die Löcher in den Zwischenböden übersieht gg und die Piratenkatze trohnt oben auf und guckt ob nicht doch wieder Leckerchen in dem Teil drin sind – und außerdem lässt es sich super um genau diese eine Höhle drin streiten in der grad einer liegt – meist die unterste – weil da das pföteln und streiten nicht mit Abstürzen gekoppelt ist gg

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