es ist wie es ist

müde, frustriert, angeschlagen

ich will mich nicht damit abfinden, dass ich das Paket, das ich meiner Mutter verdanke, nie (oder zumindest in den nächsten 10 Jahren) nicht hinter mir lassen kann, dass ich zwar dran arbeiten kann anders mit den Auswirkungen umzugehen, aber die Auswirkungen bleiben werden

nur weil mir die Zeit die ich dafür brauchte, nicht genehmigt wird

ich hab mir mein Leben anders vorgestellt, dafür hab ich nicht die letzten Jahre gekämpft und im Dreck gewühlt

die Vorstellung dass ich mit den Beeinträchtigungen leben muss, sich daran nicht viel (grundlegendes) ändern wird – frustet und macht hoffnungslos

der Gedanke, dass die Mutter wieder gewinnt – lässt mich verzweifeln

ich will was ändern, will es hinter mir lassen, dran arbeiten – doch allein schaff ich das nicht

die Kompromisse die uns eingefallen sind, gefallen mir nicht – und doch ist klar, dass es einer davon werden wird – weil ich weiß, dass ich wenn ich aus diesem Frustloch raus bin, irgendwas tun muss, dass aufgeben nicht geht – aber es tut weh, weil ich damit auch mich ein Stück weit aufgebe – etwas, was ich eigentlich nicht mehr tun wollte

tja – es ist wie es ist

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