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Archive for Juli, 2011

Thera – Nachlese

Sonntag, 31. Juli 2011 - 16:02 Comments off

Bevor im Januar alles eskalierte, waren wir ja dabei das Thema Mutter anzugehen.

Wir hatten in den letzten 3 Jahren uns hauptsächlich dem Vater gewidmet. Zum einen ging es darum zu schauen was passiert war, also die Missbrauch-Situationen auch anzuschauen, zum anderen ging es auch darum einen Zugang zu diesem Kind zu schaffen, der ja bis dahin nur mit Abneigung, Missbilligung und Hass verbunden war.

Es dauerte lange bis es für mich auch ok war, das Kind “in Sicherheit” zu bringen. Wir brachten es dann in einem Haus unter, bei einer Art “Pflegeeltern” und viel mehr haben wir da dann nicht gemacht – weil ich das nicht kann.

Heute ist das zwar nicht mehr so negativ besetzt, das Kind nicht mehr nur Monster für mich, aber um mich da auch zu kümmern oder in Kontakt zu treten – soweit bin ich noch lange nicht.

Nachdem wir diesen Schritt geschafft hatten, ging es lange um mich als “Erwachsene” – immer noch viel über Situationen – und Ziel war einfach die Gefühle auch zuzulassen, wahrzunehmen, zu fühlen.

Das war das letzte Jahr dann – und die Eskalation war da an einem sehr ungünstigen Punkt. Denn das was ich mir bis dahin in diesem Bereich erarbeitet hatte – ist jetzt wieder weg.

Zu fühlen ist für mich nichts “normales” – ich bin damit aufgewachsen, dass Gefühle nicht sein dürfen (auch positive nicht) und wir zu funktionieren hatten.

Selbst Panikattacken nahm ich nicht als Angst war – ich konnte bis vor etwa 7 oder 8 Jahren Gefühle nur anhand von Körperreaktionen “ablesen” und zuordnen – sprich, wenn ich erstarrte und mich nicht mehr rühren konnte – wusste ich, dass ich grad Panik hab.

Ich muss mir das fühlen können erarbeiten. Dazu war es wichtig erstmal im Kopf auch klar zu kriegen was passiert ist – und das das nicht ok ist, nicht normal.

In den letzten 3 Jahren glaube ich dass das angekommen ist – im Kopf, im Verstand. Gefühlsmäßig aber nicht.

Und durch die letzten 6 Monate wurde es nochmal schwieriger – es ging wieder darum nicht zu fühlen – und jetzt hat sich das verselbstständig – wie es früher war.

Ich weiß dass ich Gefühle habe, fühle sie aber nicht, kann sie nur an Körperreaktionen ablesen, sitze da und schaue fern und stelle fest dass mir Tränen über die Wange rinnen.

Was ich wahrnehme und spüre ist ein Druck – undefinierbar und zeitweise ziemlich intensiv – jedoch ohne zu Wissen welches Gefühl da jeweils dahinter steht.

Die Situationen von damals waren ein Einstieg – nachdem sie im Kopf klar waren, ging es darum sie gefühlsmäßig aufzuarbeiten – und dazu musste ich sie mir natürlich auch noch mal in einem gesicherten Rahmen anschauen.

Es ging darum überhaupt ein Gefühl auszulösen – und alte Gefühle waren “sicherer” – ich konnte sie auf die Therapie begrenzen, mir zu Hause sagen, dass das damals war und heute nicht mehr, dass mir heute auch nichts passieren kann.

Irgendwann gingen dann auch “Alltagsgefühle” – ich konnte wütend auf die Telekom sein oder mich freuen oder traurig und das auch zulassen. Es waren kleine, aber stetige Schritte in die richtige Richtung.

Doch jetzt – ich denke ich dass die Situationen die wir als Einstieg nutzen, ausgedient haben. Es geht immer noch (oder wieder) darum Gefühle zuzulassen, zu fühlen, wahrzunehmen – und eben nicht wegzudrücken.

Es geht auch wieder darum diese Automatismen zu unterbrechen die dieses “wegdrücken” so automatisch machen, dass ich da aktuell irgendwie gar nirgends einklinken kann.

Aber was anders ist, ist, dass es durchaus möglich ist Gefühle auszulösen – auch wenn ich sie nicht so wahrnehme – von daher brauchen wir die Situationen nicht mehr  – zumindest nicht mehr in diesem Ausmaß.

Die nächste Zeit wird es darum gehen Gefühle auch wirklich zu fühlen, hinzuspüren und zu versuchen hinter diesen “Druck” zu kommen. Wie – das müssen wir noch sehen.

 

Categories: Erinnerungen, Leben, Psycho-Somatik, Therapie Tags:

hmm

Sonntag, 31. Juli 2011 - 09:55 Comments off

Grade zum ersten Mal ein Brot mit Erdnussbutter und Marmelade gegessen (bisher nur selten mal Erdnussbutter pur) – und leider ist das schon sehr arg lecker. Viel zu lecker. Und ja es gibt jetzt kein Brot mehr damit – zumindest die nächsten 2 Stunden ;) .

Einerseits finde ich so einen Genuß ja echt toll – und wenn man einen findet der auch finanzierbar ist – ist das noch toller. Passt nur grad gar nicht da ich ja ab morgen diese 1500 kcal/Tag-Runde starte.

(und so dumme Dinge duch den Kopf gehen wie: oh dann muss ich ja heute das Erdnussbutterglas leer machen damit ich dann ab morgen nicht in Versuchung gerate oder so ähnlich ;) )

Categories: Leben, Psycho-Somatik Tags:

Weg

Sonntag, 31. Juli 2011 - 06:00 Comments off

Wir sollten uns weniger bemühen,
den Weg für unsere Kinder vorzubereiten,
als unsere Kinder für den Weg.

aus den USA

Categories: Tagesimpuls Tags:

dies und das

Samstag, 30. Juli 2011 - 16:55 2 comments

Seit letztes Wocheende Pebbels hier war, ist die kleine Maus eine Schmusekatze. Schon seit über drei Stunden liegt sie jetzt auf meinem Schoss und schnurrt, trotz kurz runterschmeißen, damit ich die Wäsche aus dem Trocker holen kann.

Ich gebe zu – ich genieße es ;)

*****

Heute seit sechs Uhr auf, erstmal drei Stunden 3 Cantaloupe-Melonen, eine Wassermelone geschält und geschnippelt, 4 Lollo-Salate gewaschen und portioniert und vom Eisbergsalat die äußeren Blätter abgemacht (in der Hoffnung dass der im Kühlschrank jetzt noch eine Woche hält).  Danach 4 Maschinen Wäsche gewaschen und einmal Trockner, Rest erst aufgehängt und dann doch entschieden das jetzt auch in den Trockner zu schmeißen – weil das bei dem Wetter sonst ewig braucht bis es trocknet. Die letzte Trocknerladung dürfte in ca 20 Min fertig sein.

*****

Gestern war es defintiv zu viel – erst das Schwimmen, was die ganze Zeit nur Quälerei war – aber immerhin hab ich durchgehalten. Ich schieb die schnelle Ermüdbarkeit jetzt auch einfach mal aufs PMS.

Dann Großeinkauf 2. Teil – und wir brauchten ewig – dann noch hier alles wegräumen, zumal auch die Zooplus-Lieferung angekommen ist (Futter und Streu und Spielzeug für die nächsten 2 Moante – also eine Menge).

Natürlich am Vormittag das Waschen des Bettzeugs und das alles wieder beziehen.  Und abends dann Gebetskreis – doch ehrlichgesagt war das einfach zu viel.

*****

In der Küche liegen jetzt noch die Bananen und 2 Wassermelonen, die Bananen sind noch nicht reif genug für die Tiefkühle und die Wassermelonen gibt es erst die nächsten Tage – für heute ist eine ja aufgeschnitten.

*****

Der Tagesimpuls wird ab Montag erstmal Pause machen. Normalerweise bereite ich das immer für mehrere Monate vor und les ihn dann selbst morgens (und erschrecke oft genug wie passend es grad ist) – doch das kostet Zeit und im Moment hab ich irgendwie grad nicht den Nerv dazu – vor allem weil ich erst passende Sprüche und Zitate suchen müsste.

Wie lange diese Pause sein wird weiß ich nicht, ebenso ob er überhaupt wieder reinkommt. Das muss ich mal sehen.

*****

Heute versucht einen Bananen-Milch-Shake zu machen – wie es den früher bei McD. gab – das Ergebis war – sehr lecker. Ich hatte Milch eingefroren (in diesen Crusheisbeuteln, doch die find ich doof, aber ich hatte keine Eiswürfelbeutel mehr), diese in einen Mixbecher, Kaba Banane dazu und dann mit Pürierstab gut durchmixen – so lange bis keine Eiskristalle mehr drin sind.  Aber irgendwie schmecken die nur mit Strohhalm und ich hatte keinen mehr. Werd ich trotzdem sicher wiederholen.

*****

Gestern noch mit dem Homöopathen gesprochen, der war jetzt 2 Wochen in Urlaub und ist die nächsten 2 auch weg, wir hatten den Termin ausgemacht, weil die Situation ja doch sehr unsicher war.  Haben jetzt vereinbart, dass ich erstmal eine Pause mache, denn das bisherige passt nicht mehr so recht, ein neues möchte ich (und er auch) nicht anfangen wenn er dann 2 Wochen weg ist.

Pause klingt für mich aber im Moment gut.

*****

Für den Rest des Wochenendes ist jetzt nur noch Ruhe angesagt.

Categories: Bonsai-Tiger, Leben, Psycho-Somatik Tags:

Momente

Samstag, 30. Juli 2011 - 06:00 Comments off

Momente scheinen keine Ahnung zu haben,
wie wichtig sie zuweilen sind.

unbekannt

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Betreuung

Freitag, 29. Juli 2011 - 08:43 2 comments

Ich habe vor 15 Minuten eine Antwort des Geschäftsführers bekommen.

Er schrieb, dass er die Beschwerde sehr ernst nimmt und eine interne Aufarbeitung stattfinden wird.

Außerdem bittet er um Verständnis, dass sich aufgrund der Urlaubszeit erst nächste Woche ein Hr. H. bei mir melden wird um mir einen neuen Betreuer vorzustellen.

 

Ich kenne diesen Hr. H. nicht – und bin positiv überrascht (und sitze grad auch mit Tränen hier, die mir grad klar machen wie sehr diese Situation an meinen Nerven zehrt und wie belastend es doch ist – 5 Monate zieht sich das jetzt schon und ich hatte keine große Hoffnung mehr dass sich da wirklich was tun wird – und jetzt scheint es tatsächlich wieder greifbar zu sein).

Für mich ist es keine Frage dass sich das wegen der Urlaubszeit verzögern könnte – das ist auch wirklich kein Problem – aber allein das Gefühl dass sich da endlich was tut und ich ernst genommen werde – tut wirklich gut.

Klar – das hatte ich gehofft, deshalb hab ich die mail geschrieben. Aber wie sehr merke ich erst jetzt.

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was man nicht tun sollte …

Freitag, 29. Juli 2011 - 06:15 Comments off

… jemanden der mitten im PMS steckt nachts durch stundenlanges Scharren wach halten (ok waren vermutlich nur 10 Min – mir kams wie Stunden vor)

… oder dann morgens um halb sechs – wenn diese Person endlich schlafen konnte, nachdem sie sich die ganze Nacht schlaflos rumgewälzt hat – diese anzupinkeln, nur weil man selber irgendwie sein KaKlo nie zuscharrt (trotz stundenlangem Scharren – weil sie scharrt schon – nur ihr Zeug nie zu, sondern lieber erst an den Wänden und dann am Boden vor der Toilette)

… noch dazu an einem Tag wo ich ab Mittag durchgehend beschäftigt oder unterwegs bin, so dass ich nicht waschen kann – und vormittags kein Kleingeld da habe um waschen zu können – so dass ich jetzt meinen Lieblingstaxifahrer bitten musste mir doch 50Cent-Stücke zu bringen wenn die Bank auf macht

… außerdem sollte man nach diesen Taten, wenn dieser Mensch dann sehr grummelig und müde aufgestanden ist, nicht wie ein Wirbelwind durch die Bude rocken und dabei gurren und fiepen (nein sie ist nicht rollig, sie hat nur ihre “spinnerten 10 Minuten”), denn das strapaziert die doch sehr angespannten Nerven noch mehr

… ebenso sollte man dann vermeiden das abgezogene und mit Enzymspray behandelte Bett (das aktuell nur aus Matratze und draufgespannten Wärmeunterbett besteht – das wurde auch behandelt) ständig zu beschnüffeln und zu bespielen, sich unter dem Wärmeunterbett zu verkriechen weil da könnte ja eine Maus sein oder ähnliches – denn das kann ich nicht in die Waschmaschine stecken wie das neue Bettzeug (hab ich eigentlich schon mal erwähnt, dass ich die neue Bettdecke und vor allem einen der bei ebay erstandenen Bezüge echt liebe? war sogar der günstige)

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Wichtig ist

Freitag, 29. Juli 2011 - 06:00 Comments off

Wichtig ist nicht, dass man im Leben jemand ist,
etwas hat oder nach etwas aussieht.
Wichtig ist, dass man etwas tut, etwas aufbaut,
etwas verändert.

aus Brasilien

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Reaktionen

Donnerstag, 28. Juli 2011 - 14:14 1 comment

Die mail von Montag hat wohl Wellen geschlagen. Grade rief mein Betreuer an, der Koordinator hätte sich bei ihm gemeldet und er hätte dringenden Gesprächsbedarf.

Er konnte grade nicht, weil er grade einen Patienten hatte, will aber morgen den Koordinator zurückrufen.

Ich bin gespannt.

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Thera heute

Donnerstag, 28. Juli 2011 - 11:56 4 comments

Wir haben die Situation vom Jänner aufgegriffen – und es war schon ganz schön heftig. Zwar keine Gefühle, aber Körpererinnerungen – und das ziemlich massiv.

Es war eine Art “flodding” ich konnte die gar nicht mehr auseinanderdröseln oder sortieren oder zuordnen – und brauchte einmal dann auch Hilfe um da wieder rauszukommen.

Der Körper hat sich da einfach selbstständig gemacht.

Aktuell geht es aber wieder einigermaßen.

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