geschafft

… bin ich – total.

Gut 2 Stunden haben wir in der Wohnung gearbeitet. Dafür ist sie jetzt aber auch so weit aufgeräumt. Am Mittwoch machen wir unseren „normalen“ Wohnungstermin – zum einen damit dann wirklich mal auch ordentlich ist, aber mehr noch, weil wir dann wieder im „normalen“ Rhythmus sind und wie sich zeigt machen da 2 Tage mehr schon viel aus.

Es war viel – und ja auch zuviel – trotzdem bin ich froh dass wir es so gemacht haben. Irgnedwann musste ich aus der Küche raus – es ging nicht mehr – also hab ich das Bad in Angriff genommen und W. hat den Abwasch gemacht. Das war eigenartig, aber ich war da froh drüber – denn ich konnte da grad einfach nicht mehr drin bleiben.

Danach ging’s zum Schwimmen – was ich nach 35 Minuten abbrach – einfach weil so viel los war. Zwar war das Schwimmen selbst gut möglich, aber die vielen Leute – das war heute zuviel und so bin ich dann wieder raus. Ist aber auch ok so.

Zu Essen gabs Leberkäse mit Kartoffelpüree, da ich jetzt endlich auch wieder kochen kann – und einen Kärntner Salat für morgen (und vermutlich heut Abend).

Jetzt: Auszeit. Wärme. Ruhe. Welt aussperren.

 

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4 Kommentare zu geschafft

  1. psychoMUELL sagt:

    Du lebst doch allein, eine Person macht doch weniger viel Unordnung. Oder schaffst du es nicht, alles sofort wegzuräumen?

  2. Ilana sagt:

    Ja ich lebe allein – mal abgesehen von den Katzen. Aber Aufräumen geht nur bis zu einem best. Punkt – wenn der dann überschritten ist, verzettel ich mich und es baut sich ein ziemlicher Druck auf.

    Dazu kommt, dass das Thema „Aufräumen“ sehr eng (und negativ) mit meiner Mutter gekoppelt ist.

    Wenn dann eh schon alles recht viel ist hab ich dann dafür einfach keine Kraft mehr.

    Solange ich das mit dem Betreuer regelmäßig mache, wir also einen Termin die Woche dafür nutzen, klappt es sehr gut, fällt das aber mal aus, klappt es diese eine Woche gut, aber dann wird es oft eng. Kommt dann noch ein Paket oder sonst was was rumsteht dazu, ist es schnell vorbei und ich bin mehr damit beschäftigt dass das nicht in SVV kippt oder ähnliches.

    Räume wie Küche und Bad sind aber generell schwierig (auch top aufgeräumt) und kommen dann als Trigger noch dazu.

    Dieses Problem ist eines der Hauptgründe für die Betreuung bei mir – da ich schon mal in einer völlig vermüllten Wohnung lebte und da nie wieder hinwill.

  3. Violine sagt:

    Ich lass‘ Dir einfach mal schöne Grüsse da!

  4. psychoMUELL sagt:

    danke für deine Erklärung!

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