dies und das

Solange ich im Fernsehen nichts gefühlsduseliges sehe, geht es mir gut – sonst brodeln da doch einiges an Gefühlen hoch. Eigentlich sollte ich wohl eher schreiben – solange die Verdrängungsmechanismen greifen geht es mir gut. Die meiste Zeit greifen sie auch – bis irgendwas gefühlsduseliges auf mich einströmt.

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Die letzte Nacht war kurz und unruhig, erst bis zwei gelesen, dann um drei die Katzen getrennt um sie um fünf wieder zusammenzulassen, weil das Geknurre wohl doch leiser ist als das Geschabe an der Tür. Trotzdem läuft es ganz gut – nachts traut sich halt das Sorgenkind auch mal etwas hervor und das bringt eher Aufruhr rein.

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Mein Magen und meine Blase scheinen seit Wochen in einer verspäteten Pubertät zu sein – sie sind aufmüpfig, zickig und irgendwie nicht wirklich unter Kontrolle zu kriegen. Es ist nicht so dass es sehr schlimm ist, aber lästig und irgendwie halt ständig da.

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Es war ein (abgesehen von der Nacht) schön ruhiges Wochenende – und seit langem hab ich zum ersten Mal das Gefühl dass ich nicht noch ein paar Tage bräuchte bis die neue Woche startet.

Das ist ein gutes Gefühl.

 

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Eine Antwort auf dies und das

  1. Sue sagt:

    Auch ich wurde beim Verteilen von Krankheiten grosszügig bedacht. Ich habe die Gesundheits-Arschkarte in Platin. Einige Deiner Diagnosen sind mir sehr vertraut.

    Ich finde es sehr gut, dass Du mit dem Thema psychische Erkrankung so offen umgehst und die Dinge beim Namen nennst.
    Das macht anderen Betroffenen Mut und nicht Betroffene können sich damit auseinander setzen.
    Sich alles von der Seele zu schreiben ist manchmal ja auch schon ein wenig therapeutisch, egal bei welcher Erkrankung.

    Ich wünsche Dir viel Erfolg auf Deinem Weg und ein paar verständnisvolle, liebenswürdige Menschen an Deiner Seite.

    Lieben Gruss sue

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