dies und das

Der Betreuer hat mir eine Tastatur geliehen, so dass ich dann doch wieder mit dem Desktop online kann – und auch schreiben. Das ist vor allem deshalb gut, weil sich der alte Laptop ständig aufhängt. Das Internet mit den vielen bewegten Bildern und Co überfordert ihn doch schon sehr.

Liefertermin für den neuen Laptop ist der 26. – allerdings hab ich noch keine Versandbestätigung und auch kein „wir verpacken es grade“ – von daher hoffe ich eher dass es auch wirklich klappt.

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Die kleine Maus ist seit über einer Woche anfallsfrei (zumindest was Grand-Mal-Anfälle angeht, zwischendrin hat sie immer wieder mal Zuckungen, die sie aber nicht weiter zu beeinträchtigen scheinen) – außerdem ist sie einen Sonnenanbeterin, was bedeutet, dass ich mir wohl ernsthaft überlegen sollte ob ich dann in der neuen Wohnung den Balkon nicht mit Katzennetz sichere, damit sie da auch raus kann. Doch das ist Zukunftsmusik und wird sich dann klären.

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Morgen hab ich einen Termin in der Ambulanz – übernächste Woche ist mein Thera ja in Urlaub, da hab ich dann auch Termine in der Ambulanz – von daher überlege ich ob ich dort für mich klären sollte ob EMDR für mich generell noch in Frage kommt (also unabhängig von meinem Thera und das Chaos das wir da hatten) – würde sich anbieten, da die Vertretung EMDR-Vorträge hält und damit noch mehr da drin ist als meiner.  Außerdem wäre noch eine Möglichkeit ein best. Thema aufzugreifen – auch das werde ich ansprechen – mal schauen was er dazu sagt.

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Seit letzten Donnerstag wurstel ich jetzt an den Ersatzcomputern rum, weil meine mails irgendwie nicht richtig abgerufen werden.  Ich hab die Profile ich weiß nicht wie oft kopiert und neu aufgesetzt usw – jeden Tag sicher mehr als einmal.  Heute wieder – und was soll ich sagen: im Moment läuft es so wie es soll – warum auch immer. Denn ich hab das selbe gemacht wie die letzten Tage auch.

Jedenfalls bin ich froh drum.

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Habe A. angerufen ob ich mir ihren Hund morgen ausleihen darf. Der Hintergrund: ich möchte P. weiter sitten und denke mit kleiner Katze ist eine Gewöhnung deutlich einfacher. Außerdem hab ich morgen die Möglichkeit sie am Vormittag abzuholen und abends wieder zu bringen – schwimmen würde ich mir auch sparen und bei dem schönen Wetter wäre das auch was schönes für mich :).

Leider hab ich sie nicht erwischt – mal sehen ob sie mich noch zurückruft.

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Ansonsten ist morgen außer dem Termin in der Ambulanz: entweder Schwimmen oder Nordic Walking, dann Besprechung mit dem Homöopathen und am Abend Gebetskreis.

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Mir geht es immer noch gut – und ich genieße das sehr. Zwar meldet sich da jetzt das schlechte Gewissen, das ich mich ja jetzt um Japan kümmern könnte (also informieren usw),  aber ehrlich gesagt – will ich das grad nicht. Das mag ignorant sein – aber da bin ich mir grad wichtiger. Ich bin einfach wahnsinnig froh, dass ich wieder durchatmen kann, dass es wieder gut geht und dass es auch der kleinen Maus und der Piratenkatze gut geht.

Ich will das Leben erstmal wieder genießen – und damit auch etwas auftanken. Muss ja nicht sein, dass ich immer nur grad das nötigste nachtanke ;).

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Eine Antwort auf dies und das

  1. Frau Elch sagt:

    Ja man sollte sich eben schon ab und zu selber wichtig sein, nicht immer nur „geben und geben“ bis man selbst am Boden liegt weil dann keine Kräfte mehr vorhanden sind. Ist mir schon oft so ergangen, weil ich das Wohlergehen anderer Menschen meist als wichtiger ansehe als meins selbst. Allerdings fällt es mir nach vielen Jahren (mit soviel traurigen traumatischen Schatten der Vergangenheit) immer noch manchmal schwer, ausnahmsweise mal an MICH zu denken, und ich geb auch lieber immer noch das Letzte was ich an Kräften habe, an andere ab. und bin dann froh wenns denen gut geht. Dass MIR das selbst nicht immer nur gut tut weiss ich sehr wohl, und ich bin stark bemüht diesbezüglich zu lernen mich zu verbessern und dabei erfreut festzustellen, es ist erlaubt 🙂 ich darf das (nicht wie man mir früher falsch beigebracht naja eingeprügelt hat, ich hätte zu nichts ein Recht, keine Wünsche und Ansprüche zu haben ect.)

    Falsch! Man muss lernen, dass einem das zusteht!

    Lernen sich selbst auch mal was zu gönnen und sich was Gutes zu tun, von den eh schon wenigen Kräften die man im Vergleich zu „psychisch Gesunden“ hat auch ein wenig für sich selber abzuzweigen und dabei kein schlechtes Gewissen zu haben. Fällt MIR manchmal immer noch schwer… aber ich übe und lerne, gebe nicht auf. Manchmal kann ich es ja ein bisschen, da bin ich dann froh und stolz auf mich. 🙂

    Zudem macht es mir auch Mut, wenn ich so schöne Sätze lese wie: ZITAT Ich will das Leben erstmal wieder genießen – und damit auch etwas auftanken. Muss ja nicht sein, dass ich immer nur grad das nötigste nachtanke ZITAT ENDE

    Ja! Wir dürfen das! 🙂 Es ist jedem Menschen sein gutes Recht! Und wir müssen keinem gegenüebr desswegen ein schlechtes Gewissen haben!

    🙂

    Alles Liebe und einen wunderschönen Abend!

    Frau Elch

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