tja

Gestern schrieb ich noch dass ja wenigstens die Betreuung läuft – heute eröffnet mir W., der Betreuer, dass er sich für das praktische Jahr (Therapeutenausbildung) beworben hat und wohl bis Ende März erfährt wann er anfangen soll.

Da dies aktuell wohl nur ganztags möglich ist (weil keine Teilzeitstelle vergeben wird, da sie so sehr suchen) bedeutet das, dass er für ein Jahr als Betreuer wegfällt.

Eventuell könnte F., der die Urlaubsvertretung gemacht hat, einspringen, mit ihm könnte ich jedoch die Termine fahrtechnisch nicht organisieren, weil er zu diesen Zeiten nicht kann.

Da im Moment leider die Fahrten wichtig sind, denn ich würde wirklich ungern aufs Schwimmen und Co verzichten – ist fraglich ob das überhaupt umsetzbar ist.

Wie auch immer – wann es losgeht weiß er nicht – vielleicht auch erst im Herbst, vielleicht deutlich früher – jedenfalls wird er für ein Jahr ausfallen.

Damit ist von meinen Säulen auf denen grad alles aufbaut keine mehr über. Die Arbeitstherapie wird weiterlaufen, da die aber grad nicht wissen wie sie mich beschäftigen sollen, ist das im Momet für mich auch eher mühsam, weil ich mir die meiste Zeit eher unnütz vorkomme.

Ganz ehrlich – ich bin müde.

Und ich find es erschreckend dass es mich nicht mal groß traf, als W. mir das heute sagte – weil es deutlich macht, dass grad eh alles im Chaos versinkt, dass das nun auch schon nicht mehr ins Gewicht fällt.

Umzug macht er aber auf jeden Fall mit, das hatte er mir zugesagt und auch heute nochmal, dass er das auch einhalten möchte. Dafür bin ich schon sehr dankbar.

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3 Antworten auf tja

  1. Svea sagt:

    Es ist so unglaublich unfair.

    Da fragt man sich doch echt was man verbrochen hat, dass alles gleichzeitig einstürzt. Es tut mir so leid für dich. *in arm nehm*

  2. Irgendwie habe ich jetzt Tränen in den Augen wenn ich das lese. Du hast das echt nicht verdient es ist manchmal so unfair das alles einbricht. Nicht nur ein Pfeiler, nein alle und dann muss man sich wieder mühsam aus den Trümmern herauskämpfen. Ich kann es nicht verstehen das es dich trifft und es tut mir so unendlich leid.
    Entschuldige wenn ich keine töstenden Worte finde. Ich finde es so ungerecht, das ich wütend darüber bin und das ich seit langem mal wieder Tränen spüre weil einem lieben Menschen Unrecht getan wird.

    Ich bin in Gedanken bei Dir und würde so gerne etwas tun, das hilfreich ist um die Pfeiler zumindest zu stützen damit sie nicht ganz einbrechen und Dich begraben.

  3. Ilana sagt:

    Danke euch beiden.

    Nächste Woche wird sich wohl klären ob die Thera weitergeht (dazu kommt noch ein Beitrag)
    Die Woche drauf – ob und wie Physio weiter geht.
    Bis Ende März dann die Betreuung.

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