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Archive for Februar, 2011

Gedanken

Februar 28th, 2011 Comments off

So wie die Gedanken sind,
ist auch der Charakter,
denn die Seele wird von den Gedanken geprägt

Marc Aurel

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stabiler

Februar 27th, 2011 2 comments

Es ist wieder mehr “innere Stabilität” eingekehrt. Auch etwas mehr Ruhe und vor allem wieder ein “zur Ruhe kommen”.

Die Nächte klappen ohne Schlafmittel immer noch nicht gut, doch es reicht soweit, dass ich bei jeden 2. Tag bzw mit max 3 mal die Woche eine Schlaftablette – eigentlich hinkommen sollte.

Ich fühl mich wieder wohler – so allgemein – und darüber bin ich sehr froh.

Nach wie vor steht im Raum ob ich wieder mit Medikamenten eingreifen möchte/soll. Übernächste Woche hab ich da einen Termin beim Arzt und ich möchte mit ihm nochmal die Möglichkeiten besprechen.

Den Fakt ist nach wie vor, dass ich mit all den Gefühlen und dem “zulassen” alleine nicht klar komme, in der Thera dafür aber grad auch kein Raum da.

Vor allem könnte es jetzt sein, dass ich nur noch etwa ein Jahr Thera habe (im Idealfall) – und für mich dann klar auch die Prioritäten sich ändern müssen.

Im Moment bin ich ein Mensch den ich nicht ausstehen kann – ich bin wütend, mache dem Thera auch Vorwürfe und bin sauer, ich gehe grad recht schnell in die Luft und mich sehr “hart” auch anderen gegenüber, werde dabei gerne auch “sturer” (egal ob dann grad angebracht oder nicht), ich rede auch drüber was grad los ist – und auch das mag ich nicht.

Mir ist durchaus klar dass das alles so gut ist und angebracht und für mich auch wichtig und eher ein Fortschritt usw – aber mögen tu ich die Person nicht – noch viel weniger als die, die ich eh schon bin.

Auch das macht mir Probleme – vom Kopf her ist viele klar und analysiert und strukturiert, doch die Gefühle kommen mir grad gewaltig in die Quere – und statt mich drüber zu freuen dass sie da sind (denn immerhin haben wir da hart genug für arbeiten müssen) – weiß ich jetzt nicht wirklich wo hin damit.

Das ist auch der Punkt warum vielleicht die Medikamente ins Spiel kommen – ich bin aufbrausend und damit anderen gegenüber oft ungerecht – eben auch hart und unnachgibig – zu direkt und unverblümt und komm mir selbst oft “von oben herab” vor.

Damit kann ich nicht umgehen – und im Moment hab ich so viele andere Probleme, dass ich daran auch grad nicht arbeiten kann und will.

Hingegen fehlen mir dann Gefühle – und ich frag mich dann, was ich für ein Mensch bin – weil mich gewisse Dinge einfach “kalt” lassen.

Ich muss da grade sehr aufpassen, dass das nicht wieder in eine extreme Selbsthassecke rutscht – denn mögen tu ich mich doch sowieso schon nicht – und so wie ich mich im Moment verhalte – das ärgert mich schon bei anderen – von daher – für mich so gar nicht “annehmbar”.

 

Noch hat der Kopf das sagen und ich hab Angst dass das irgendwann mal nicht mehr reicht. Gefühle werden wieder zur Gefahr – und das mischt sich mit den “alten” Ängsten.

Es ist ein Gratwanderung – noch bin ich klar auf der “richtigen” Seite – also der die in die richtige Richtung geht – die zwar viel abverlangt, aber noch “nicht schadet” – doch ich weiß dass das schnell kippen kann – und das Risiko da, dass ich das dann nicht gleich mitbekomme.

Auch jetzt schon gibt es Verhaltensweisen die mir schaden, noch im Rahmen, aber doch mehr als “normal” – ich habe sie im Auge und merke auch da, ich merk es oft zu spät – bin da aber noch ein ganzes Stück von der Grenze zum “muss unbedingt was passieren” entfernt.

Ich habe Angst diese Grenze zu übersehen – oder dass es einfach sehr plötzlich kippt. Angst, weil ich da im Moment keine “Anlaufstelle” habe, ich kann nicht zum Thera damit oder ähnliches – und ich fühl mich da selbst nicht sicher genug um das mit “Ruhe” anzugehen.

Aber im Moment bin ich vor allem froh, dass dieses Gefühl von “Stabilität” wieder in den Vordergrund rückt, denn das gibt ein bisschen “Sicherheit”.

 

 

 

Categories: Leben, Psycho-Somatik Tags:

Reden

Februar 27th, 2011 2 comments

Wenn du redest,
dann muß deine Rede besser sein,
als dein Schweigen gewesen wäre.

arab. Sprichwort

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Sand

Februar 26th, 2011 2 comments

“Wenn man den Kopf in den Sand steckt, bleibt doch der Hintern zu sehen.”

japan. Sprichwort

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dies und das

Februar 25th, 2011 1 comment

Silikonfugen ohne diese Fugenpistole – geht nicht – toll. Hoffe ich krieg das dann Montag Vormittag alleine hin. Aber immerhin ist die alte raus.

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Nordic Walking hat gut getan, auch wenn ich es heute noch langsam angehen hab lassen und bewusst eher umgekehrt bin, noch fehlt das Vertrauen dass ich auch wieder nach Hause komme.

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Mit Hund geht man auch raus – und es hat mir sehr gut getan.

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Die werte Nachbarin nervt, morgen früh gehen wir zusammen mit den Hunden (aber nur eine halbe Stunde) – in der Hoffnung, dass dann wieder für eine Weile Ruhe ist. Morgen zieht sie endgültig gegenüber ein (fehlte wohl am Bett), andere gemeinsame Vorhaben wie kochen usw – hab ich erstmal abgeblockt – ich will nicht. Und ich will mir auch nicht anhören dass sie nicht mehr kann weil ihr Mann säuft.

Achja – nach ihr hört ihr Hund ja – eigentlich – nur nicht wenn er irgendwo einen anderen Hund sieht, den er offensichtlich auch in kilometerlangen Entfernungen sieht – oder wenn er sonst etwas sieht dass sein Interesse weckt – aber eigentlich hört er (nicht).

Eigentlich weiß sie ja auch alles, aber fragt gleichzeitig nach Tips (dann morgen beim gemeinsamen Spaziergang – war so ihre Idee) – die sie aber eh nicht umsetzt. Das fragte sie übrigens nachdem ich ihr gesagt habe, dass ich ihren Hund nicht mitnehmen würde, weil er eben nicht hört und zieht und dass ich kein Interesse dran habe mich der Hundeerziehung zu widmen. Gut. Mal sehen was das morgen wird – und da die böse böse und große P. ihren armen kleinen Hund eh ignorieren wird (der ja an die Leine muss, sie aber nicht, sie kann also ausweichen), weil wenn frei laufen würde P. den ach so armen kleinen Hund auch zurechtweisen (aber vielleicht beisst sie dann ja oder frisst ihn oder was auch immer, also wird das arme kleine Hundchen gleich in Sicherheit gebracht) – wird sie hoffentlich von weiteren gemeinsamen Spaziergängen nichts mehr halten.

Wenn aber doch – ich nicht :)

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Essen kommt grad wieder total zu kurz. Dafür klappte Trinken heute ganz gut.

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Wo ist eigentlich der heutige Tag hin? Wieso ist es schon nach halb acht? Wobei mir dabei einfällt – ich muss mit P. nochmal raus bevor ich mich ins Bett verkriechen kann.

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Im Moment komm ich grad irgendwie nicht hinterher. Selbst am Computer bin ich immer nur sehr kurz und eher so “nebenher” – was bedeutet – ich seh zwar immer wieder mal dass eine mail reinkam, aber komm nicht dazu nachzusehen von wem oder so.

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Die Tigerkatze findet P. irgendwie “egal” – naja sie guckt mal – aber Angst zeigt sie nicht, Angriffe auch nicht, das wiederum irritiert P. (kennt sie ja von der Tigerkatze nicht anders) – und so ist es irgendwie lustig zu sehen wie sich die beiden einerseits beäugen und neugierig sind, andererseits jeweils so tun als wären sie cool und würden den anderen gar nicht sehen – echt süss :) .

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Das neue Handy ist jetzt endgültig gestrichen – ich greife auf mein uralt zurück wenn das aktuell kaputt geht und werde dafür einen Dual-Sim-Adapter ausprobieren (denn die aktuelle Handyrechnung ist mir dann doch zu hoch, obwohl immer noch im Rahmen und ich fürchte die geht auch mehr auf Handy-auf-Handy-Anrufe zurück, da ist die Festnetzflatrate dann auch nicht wirklich eine Hilfe – da aber das Festnetztelefon ja ebenfalls kaputt, muss ich da jetzt dringend mal Abhilfe schaffen und schauen was ich damit mache – und irgendwie sträube ich mich noch dagegen ein Festnetztelefon zu kaufen, denn da bräuchte ich ein Schnurlos um es von Wohnzimmer zu Schlafzimmer mitnehmen zu können und irgendwie “will ich grad einfach nicht”). Ich weiß – irgendwann muss ich wohl (schon allein weil sonst alle Handynummern vom Handy angerufen werden müssen und das ist einfach teurer, meine “Chauffeure” sind aber nur über Handy erreichbar) – aber ich will mich damit grad einfach nicht beschäftigen (theoretisch bräuchte ich auch nur ein funktionierendes Mobilteil, so teuer wären die gar nicht mehr – ca 20 Euro – also mal überlegen ob ich das nicht doch mal investiere).

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So jetzt aber – Wärmeunterbett auf höchste Stufe, mit P. eine kleine Runde drehen und dann in das schön warme Bett kuscheln – eine Schlaftablette gibt es heute auch (brauche dringend mal wieder eine etwas ruhigere Nacht) und den Rest sehen wir dann.

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Categories: Leben, Psycho-Somatik Tags:

Leben

Februar 25th, 2011 Comments off

Ziel des Lebens ist Selbstentwicklung.
Das eigene Wesen völlig zur Entfaltung
zu bringen, das ist unsere Bestimmung.

Oscar Wilde

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Tag der positiven Dinge :)

Februar 24th, 2011 1 comment

Heute war ein positiver Tag.

Gleich um acht kam mein Betreuer und wir wuselten wirklich 2 Stunden in der Wohnung, haben den   gesamten Abwasch geschafft, die Böden und das Bad! Es war anstrengend und ich war bald auch mehr in einem “funktionieren” – aber ich war echt froh und auch glücklich danach und auch stolz – dass wir das alles geschafft hatten.

Dann am Briefkasten erst ein Schreck: die Nebenkostenabrechnung. Ich war grad auf dem Weg zum Auto und warf nur einen kurzen Blick hinein: über 300 Euro

Da bisher immer nur Nachzahlung – war ich geschockt – so richtig. Doch dann stellte sich raus – das krieg ich wieder :) .

Also gleich zur Sparkasse, den Verrechnungsscheck einlösen (den ich erst gar nicht gesehen hatte! – das Geld kommt aufs Umzugskonto!) und da kurz Theater, weil dir mir kein Geld geben wollten, da ja ein Betreuer eingetragen – ähm – also sauer Karte eingepackt und zum Bankomaten gegangen, den Betreuer angerufen, dass er das mal klären soll (ist es eigentlich, aber die Dame war der Meinung, dass das anders laufen müsste) und jetzt endlich mal eintragen dass ich alleine über mein Konto verfügen kann (eigentlich steht klar wenn das nicht ist, aber manche stellen sich da eben immer an, also sollen die endlich einen eindeutigen Vermerk rein machen oder ihre Leute richtig schulen) – ab zum Einkauf, weil ich ja kein Müsli mehr hatte – und runtergesetzt Krustenspitz ergattert (ich lieeeebe Kornspitz und Krustenspitz sind ähnlich).

Dann zum Thera und dort erstmal einen Wolf gewartet, weil er zu spät kam (und ich viel zu früh war – so wartete ich fast eine halbe Stunde mitten in der Fußgängerzone – viel zu viel Leute und Geräusch und überhaupt) – und dann nächste “Klärungsrunde” mit dem Thera.

Wieder zu Hause warteten 3 Pakete auf mich.

Das tolle und noch unerwartetere als das gestern von der Herzlichchaotischfamilie :) , die neue Transportbox (ja ich bin da etwas eigen, aber eine zweite brauchten wir eh, da zum Impfen ja beide mit sollen) für unseren “Zuwachs” und das Paket von Ulla Popken.

Im Endeffekt bleibt aus dem letzteren nur eine Jerseyjacke für die Therapie (ich muss da immer meine Hände verstecken können und da ich ja seit einiger Zeit meine Jacke da ausziehe muss es was langärmeliges sein, dass ich dann überziehen kann – für Winter hab ich da genug, für den Sommer nich) – eigentlich nicht ganz ideal, aber ich würde sonst einen 10 Euro und 10 % Gutschein verschleudern, denn der Rest bleibt leider nicht hier.

Morgen nochmal Wohnungstermin, da ich in der Küche die Arbeitsplatte neu verfugen muss – hoffe das schaffen wir :)

Außerdem kommt morgen früh P., der Hund der Freundin, zu mir – und bleibt bis Sonntag :) – da freu ich mich auch drauf.

Heute war ein guter Tag – und ich bin sehr dankbar dafür.

Categories: Leben, Psycho-Somatik Tags:

Dankbarkeit

Februar 24th, 2011 1 comment

Heute kam noch ein Paket von der Herzlichchaotischfamilie – mit Sorgenpüppchen (die schon auf dem Nachttisch liegen) und einem tollen Büchlein, auf das ich mich für heute abend schon sehr freue.

Danke ihr zwei Lieben – ihr habt es schon wieder geschafft mir Tränen zu entlocken :) – Freudentränen und Tränen der Rührung.

Ich seid zwei ganz besondere Menschen und ich bin sehr froh euch zu kennen :)

Danke!

Categories: Therapie Tags:

Thera heute

Februar 24th, 2011 Comments off

Wir ringen – um Offenheit, um Verständnis, um die Blickwinkel des anderen.

Ich hoffe er fängt endlich an zu reden – im Moment hab ich eher das Gefühl ich muss ihm alles aus der Nase ziehen.

Aber es gibt auch Ansätze von “aufeinander zu gehen” – und Kompromisse.

Meiner ist, dass ich mich nächstes Mal darauf einlasse über die Wut zu reden – und die genauer anzuschauen – theoretisch – denn in unserem Miteinander ist grad eine Menge Wut – findet er.

Ich war mir nicht sicher – aber er hat recht.

Wütend bin ich nicht über das was passiert ist – die Änderung oder so – aber über sein Verhalten, dass er einfach nicht redet, dass er die Kommunikation einstellt und erwartet ich weiß wo er grad ist.

Ich habe eine Pakt vorgeschlagen – er achtet auf seine Grenzen und macht die deutlich – ich auf meine (und ich erwarte nicht dass er sie kennt, sondern bin da auch klar). Beide sind offen und ehrlich – unabhängig davon ob der andere das grad hören will. Grenzen werden akzeptiert – egal ob der andere die grad versteht oder nicht – aber es wird dann auch Raum sein da nachzufragen oder zu sagen, dass das für einen ungut ist oder blöd oder was auch immer – denn auch das gehört zur Offenheit – und nur so werden wir vielleicht anfangen, die Grenzen des anderen auch zu verstehen und nicht nur zu akzeptieren.

Wir werden sehen was daraus wird – den Pakt hab ich in der mail vorgeschlagen, das wird er also erst am Di lesen und eben auch ja oder nein sagen – oder anpassen.

Wir “klären” immer noch und ich fürchte – wir haben da noch einen langen Weg vor uns.

Categories: Therakrise, Therapie Tags:

Natur

Februar 24th, 2011 Comments off
Nimm dir ein Beispiel an der Natur,
selbst an der vom Menschen verwundeten und verwüsteten.
Sie ist das Herz deines eigenen Herzens.
Indianische Weisheit
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