auf und ab

Die Fotos durchzugucken hat mir nicht grade gut getan. Wobei – dass ich ein Foto des Hundes fand schon – das hat mir sogar sehr gut getan.

Dummerweise hab ich später dann nochmal Fotos durchgesehen (und auch ein besseres gefunden, auf dem auch das Gesicht der Puppe zu sehen ist) – und irgendwie – ist das schwierig.

Das weiß ich ja auch – deshalb hab ich die Bilder ja auch nicht zu Hause – normalerweise. Der Thera hatte auch angeboten, dass wir die zusammen durchschauen – aber da mein Bruder den Hund am Mo wegschicken wollte, war mir wichtig bis dahin rauszufinden ob es denn nun der richtige Hund ist.

Ein Ordner der Bilder enthält ja auch keine Fotos von mir (die Bilder sind jeweils mit Name der drauf abgebildeten Personen, nach Möglichkeit mit Jahr und Monat gekennzeichnet – und demnach hätte das ich sein sollen – aber es sind Fotos eines Nachbarmädchens). Ja er dachte das bin ich. Dabei sahen wir uns nicht wirklich ähnlich – außer dass wir beide blond waren.

Auch den Hund zu sehen – löst einiges aus.

So wirklich brechen die Gefühle nicht durch – aber es wühlt ganz schön grade. Daher werde ich jetzt versuchen hier eine Auszeit zu starten.

Dieser Beitrag wurde unter Erinnerungen, Leben, Psycho-Somatik veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

2 Kommentare zu auf und ab

  1. Barbara sagt:

    Liebe Ilana!
    Ich hab mich so gefreut, heute von Dir zu lesen!
    Und gleichzeitig hatte ich ein schlechtes Gewissen, ich hab mich so lange nicht bei Dir gerührt!
    Das Leben hat mich fest im Griff und wenn ich Dir schreibe, dann möchte ich die richtigen, ehrlichen Worte finden.

    Ich komme zu Dir und merke, dass Erinnerungen Dich belasten.
    Du wirst da durch müssen, und ich denke, es wird Dir dann auch wieder besser gehen.
    Meine Mutter ist gerade in Wien und ich merke, dass ich ein großes Problem mit ihr habe.
    Das wühlt mich auf, Dinge, die ich dachte, vergessen, verziehen zu haben, sind wieder sehr präsent.

    Versteh mich nicht falsch, ich hatte keine „böse“ Kindheit.
    Nur sehr unehrlich.

    Meine Großeltern haben mir Fotos von ganz, ganz früher gegeben….
    man blickt sie an und sucht das Kind, das man einmal war.
    Fühlt sich hinein in das Mädchen von damals.
    Du schaffst das, Ilana.

    Herzlichst
    Barbara

  2. barbara sagt:

    Ach ja!
    Wenn ich das Passwort erfahren dürfte?
    Ich würde sehr gern die Fotos sehen.
    Danke Dir!
    Barbara

Kommentare sind geschlossen.