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Archive for Dezember, 2010

Das Jahr 2010 und 2011

Dezember 31st, 2010 Comments off

Seit ein paar Jahren schon ziehe ich am 31. 12. des Jahres Bilanz – und schreibe mir auch auf, was ich mir für das folgende Jahr vornehmen möchte.Das wiederum ist dann die Grundlage für die Bilanz. Was ich mir also vor einem Jahr vorgenommen habe werde ich hier kursiv schreiben.

Dabei geht es mir nicht um Vorsätze, die eh spätestens nach wenigen Tagen wieder vergessen sind, sondern mehr genauer auf meinen Weg zu schauen – wo stehe ich, wo will ich hin, aber auch was ist realistisch innerhalb eines Jahres zu erreichen.

Ich nehme es als Anlass zu schauen ob ich mich in die Richtung (weiter-)entwickle in die ich auch möchte, ob sie stimmt oder mich wieder mehr von mir entfernt, ob es noch der richtige Weg ist, der mich weiterbringt und mich fordert, ohne zu überfordern.

das Jahr 2010

- weiterhin mind. 2 x die Woche Sport, wenn möglich ab Jänner ein zweites Mal Schwimmen als Alternative zum Nordic Walking, letzteres soll dann im Frühjahr wieder zu den 2 x Schwimmen dazukommen – zumindest wenn möglich

Geschafft – mittlerweile sind es dreimal die Woche schwimmen, da Nordic Walking unerwartet wegfiel (die Kräfte verließen mich doch eher plötzlich und beim Walken muss man dann ja noch nach Hause, kürzere Runden waren dann doch oft zu kurz)

- weiterhin versuchen abzunehmen, schön wäre das UHU, aber ich wäre schon zufrieden, wenn es einfach weniger wäre – ohne Vorgabe wieviel oder so

von den UHU bin ich noch weit entfernt. Leider habe ich zu Beginn des Jahres innerhalb von 3 Monaten mehrere Kilo zugenommen. Seit 1. Juni nun bin ich dabei abzunehmen – nicht über das Regulieren der Nahrungsmittel, sondern über mehr Bewegung und Sport, was jetzt ja Gott sei Dank auch wieder möglich ist :) – aber ich habe nicht nur die fast 8 zugenommenen Kilos abgenommen, sondern sogar ein bisschen mehr.

- die Betreuung richtig weiternutzen – immerhin habe ich zum ersten Mal wirklich ein Jahr am Stück

tja – war wohl nichts mit dem Jahr am Stück – da der Betreuungsverein die Betreuuer nicht bezahlte musste ich Mitte des Jahres wechseln – leider zu dem Anbieter, der mich letztes Jahr so hängen gelassen hatte, dafür konnte ich bei dem Betreuer bleiben. Genutzt hab ich sie aber schon – immerhin das erste Jahr, in dem die Wohnung nie in einem so katastrophalen Zustand war, dass wir das nicht innerhalb von 2 Terminen hinbekommen haben. Dennoch läuft das ganze wohl eher unter “wackelige Stabilität” – sehr wackelig.

- die letzten Einrichtungsgegenstände – also Garderobe fertig haben (und wenn möglich endlich die neue Matratze)

wieder mal verschoben, aber es gibt jetzt das neue Bett – das zwar auch nur provisorisch ist, aber zumindest schon mal die richtigen Maße hat, da es keinen Sinn macht eine Matratze zu kaufen, wenn man später doch ein breiteres Bett haben will. Da es ein ungewöhnliches Maß ist (120 Breite) habe ich bei einem ebay-Angebot in der Nähe zugegriffen, gedacht war, dass ich dann in Ruhe die Matratze kaufen kann und später das Bett – vermutlich wird es jetzt aber umgekehrt sein, da ich bei normalen Betten Probleme mit dem Aufstehen habe.

Durch dieses Bett wurde die Garderobe aber verschoben – erstmal auf nächstes Jahr.

- Tierarztkosten zurückbezahlt bekommen und damit endlich schuldenfrei sein

JA! GESCHAFFT! Waren ja nicht nur Tierarzt- sondern auch Umzugskosten. Aber ich bin schuldenfrei!

- weiterhin regelmäßig zur Physio (und wer weiß, vielleicht schaffe ich es sogar die Krücken loszuwerden)

auch geschafft – und mittlerweile gehen schon viele Strecken ohne Krücken, nur leider Treppen noch nicht und da der Thera jetzt im 3. Stock sitzt – wird das wohl auch noch dauern – aber das ist ok.

Deutlich aufgefallen ist auch, dass es schmerztechnisch deutlich besser ist und mittlerweile auch eine gewisse Stabiltiät dabei, so dass, wenn Phyiso mal ausfällt – nicht gleich wieder alles schlimmer wird.

- die Wohnung weiterhin ordentlich und sauber zu halten (und zwar etwas besser und konsequenter als letztes Jahr)

deutlich besser als letztes Jahr, aber dennoch sehr wackelig in der Stabilität – sollte noch deutlich besser werden

in der Therapie:

- weiterhin an den Gefühlen arbeiten, am zulassen können

Ja – bin da einen sehr großen Schritt weiter, aber das Thema wird mich noch ein Weilchen begleiten

- weitermachen mit der Traumaexposition um besser damit umgehen zu können

Auch da hab ich einen sehr großen Schritt gemacht – die Situationen sind selten geworden, gefühlsmäßig muss ich da aber noch sehr dran arbeiten

- weiterhin an der Einstellung zu mir und meinem Körper arbeiten

das kam etwas zu kurz, Physio lief aber weiter und das ist ja auch Körperarbeit – auch der Sport tut mir gut.

– weiterhin mind 1 x die Woche Tischlerei

Ja – und es gefällt mir mittlerweile auch sehr gut.

Das Jahr 2011

für das neue Jahr möchte ich im Prinzip den Weg so weitergehen wie bisher, da ich schon das Gefühl habe auf dem richtigen zu sein.

körperlich:

- ich möchte weiterhin mind 3 x die Woche zum Schwimmen bzw Sport machen

- weiterhin einmal die Woche zur Phyiso – um irgendwann die Krücken loszuwerden – wenn ich das nicht erreichen kann in dem Jahr – dem wenigstens wieder ein Stück näher sein

- über Sport weiter an meinem Gewicht arbeiten, die UHU wären schön, aber mir würden 10 Kilo schon reichen

- Körperwahrnehmung – es wäre schön wenn ich da dran arbeiten würde, aber konkret ist da außer dem Sport nichts geplant

Wohnung:

- mehr Stabilität in der Ordnung erreichen, mindestens aber es so halten wie es jetzt ist

- die Betreuung weiter nutzen – sofern der Bescheid endlich kommt – und vielleicht sogar mal länger als 3 Monate am Stück ohne Anträge, Bescheide und Wechsel

- wenn möglich bereits in die neue Wohnung einen Stock über der aktuellen ziehen und das möglichst schuldenfrei, entsprechend dieses Jahr für den Umzug sparen

Therapie:

- weiter an den Gefühlen arbeiten, am Zulassen, zur Zeit auch am Aushalten ohne dass die alten Schutzmechanismen wieder greifen und einfach “abschalten”

- weiter am Kind arbeiten – dass es sicherer wird, sich selbst kennenlernt, was es will, braucht und dass es Vertrauen zu P. aufbauen kann

- mich an die neuen Praxisräume gewöhnen und mich dort sicher fühlen können und Ausblenden lernen, dass wir nur eine begrenzte Stundenanzahl haben bzw. Annehmen lernen, dass der Thera auch nach Auslaufen der genehmigten Stunden mit mir weiterarbeiten möchte

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nachgeholt

Dezember 31st, 2010 Comments off

Seit Di kann ich endlich meine Winterschuhe wieder anziehen – trotz Zeh – und seit Mittwoch wieder normal schwimmen.

Zeh ist auch deutlich besser, solange ich sie nicht krümme oder die Katzentoilette draufdonner.

Vorgestern Linsen zum ersten Mal selbstgemacht – und ging sehr schnell und sind lecker – wusste gar nicht dass man die heutzutage nicht mehr einweichen muss – so war das alles in 20 Min fertig.

Gestern hab ich erfahren, dass die Betreuung verlängert wurde, bis Mai mit 7 Wochenstunden, von Juni bis Nov dann mit 6.

Das will ich alles schon länger schreiben, vergaß es nur immer.

sonstige Dies und Das:

Schlafen ist grad sehr schwierig und problematisch, entsprechend komm ich auch auf zu wenig Schlaf. Das wiederum zeigt sich darin, dass ich zur Zeit wieder deutlich weniger hinbekomme als eh schon.

Mein Magen macht seit vier Tagen wieder richtig Theater und das finde ich grad echt ätzend. Mir ist schon klar dass es psychisch bedingt ist – es ist einfach grad viel los und auch wenn ich nicht recht fassen kann was da so alles in mir tobt, ist das Gefühl von “zuviel” häufig da.

Das linke Knie macht seit drei Tagen Zicken – verhakt ständig und lässt sich auch nicht wieder richtig “einrenken”, anders als ich das sonst so kenne und allgemein einfach wieder sehr instabil und ruckelig (schmerztechnisch geht es, solange alles da sitzt wo es soll).

Vor ein paar Tagen dachte ich, dass die Schwäche die manchmal da ist – ähnlich ist wie bei einem Fibroschub, nur dass die Schmerzen fehlen. Aber sie ist ja nicht immer da – nur so phasenweise – da hab ich dann das Gefühl als würde ich durch Gelee laufen oder durch Schlamm – jede Bewegung ist einfach nur sehr mühsam.

Es ist schwierig bei einem “zuviel” weniger zu tun, wenn man eh schon so wenig macht – und nervig, wenn man dann nicht schlafen, sich aber auch nicht auf fernsehen oder Buch konzentrieren kann.

Trotz der ganzen Sachen und dem Wissen, dass das alles darauf hinweist, dass es mir halt nicht so gut geht – lässt es sich doch ganz gut aushalten – irgendwie bin ich wohl immer noch am Weglaufen.

Für den Moment ist das aber auch ok so.

Ich freue mich auf die Ruhe der kommenden Tage und bin froh, dass ich meinen Jahresrückblick schon so weit fertig hab.

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geschafft

Dezember 31st, 2010 1 comment

Am Mittwoch hatte ich mit F., der meinen Betreuer vertritt, schon in der Wohnung Müll und Boden soweit gemacht. Küche haben wir aber nicht geschafft und so haben wir für heute noch mal ausgemacht.

Früh morgens waren wir einkaufen und dann haben wir die Küche in Angriff genommen.  Das war sehr viel, weil ich die letzten 10 Tage da einfach nichts mehr hinbekommen habe, die Kocherei hat die restl. Reserven verbraucht und ich bin zur Zeit einfach eh nicht fit.

Die neue Wochenstruktur ist einfach noch nicht eingespielt, in mir ist viel Unsicherheit und immer noch viel zu viel “funktionieren”.

somit war auch heute das alles sehr zu viel, aber es war auch eine bewusste Entscheidung – denn mir war klar, dass ich jetzt erstmal für 2 Tage ausfalle und lieber dann weiter machen und dafür dann zumindest die Küche auch wirklich fertig – inkl. dem Geschirr dass seit Wochen unten im Schrank versteckt ist.

Mir wurde auch klar, dass es nicht mehr klappt, seit ich das mit dem Regal nicht mehr mache – ich hatte für das Geschirr, das abgewaschen werden muss vor Monaten ein Regal frei geräumt – und das funktionierte gut – denn so stand es nicht in der Küche herum und es gelang mir diese sauber zu halten. Wenn ich was brauchte hab ich das dann abgewaschen und es sah damit relativ gut aus.

Vor einigen Wochen dann hab ich das Geschirr in den Schrank gepackt, weil ja der Maler kommen sollte und ich nicht wollte dass da schmutziges Geschirr zu sehen ist – und natürlich hab dann anderes in dieses Regal gestellt.

Erst heute beim Abwaschen wurde mir klar, dass es seit dem auch wieder deutlich schwieriger ist in der Küche (auch wenn es bis vor zwei Wochen trotzdem recht gut funktionierte).

Jedenfalls ist jetzt die Küche so, dass ich es schaffen kann – auch wenn es heute so sehr zu viel war, dass ich die nächsten 4-5 Tage nichts auf die Reihe kriegen werde. Da ich aber nicht Kochen muss sollte das schon klappen.

Ja es war anstrengend und zu viel, trotzdem bin ich froh, dass ich das mit F. heute so gemacht hab. Durch die Vertretungssituation war es auch klar eine “Ausnahme” – so dass die reguläre  “ich muss auf meine Grenzen achten” nicht in Gefahr ist.

Danke F.!

Ansonsten – ich bin alle, ich schaffe es grad weder was zu essen noch was zu trinken noch mich auch nur umzuziehen. Ich bin kräftemäßig wirklich am Ende. Von daher ist das Schwimmen morgen noch etwas unklar – wobei ich schon hinfahren werde, eventuell aber weniger schwimmen und mehr Sole.

Ruhe – darum geht es die nächste Zeit. Damit sollte sich dann auch der Druck wieder verringern, den die Aufräumaktion ausgelöst hat.

Auch wenn es mir jetzt grad nicht gut geht – bin ich froh, dass wir es so gemacht haben – es liegt jetzt an mir mir wieder die nötige Ruhe zu nehmen.

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Glücklich

Dezember 31st, 2010 Comments off

Glücklich ist, wer das, was er liebt, auch wagt, mit Mut zu beschützen.

Ovid

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schlaflos

Dezember 30th, 2010 Comments off

Schlafen ist in letzter Zeit so eine Glückssache – mal schlaf ich gut ein, bin aber um zwei wieder wach und kann nicht weiterschlafen, oder ich wach nachts auf und bin dann stundenlang wach oder schlaf erst gar nicht ein.

Heute ist es letzteres – dabei muss ich morgen früh raus und wird es morgen auch sehr spät.

Müde bin ich, doch kaum lieg ich im Bett bin ich wieder hellwach. Und genervt.

Vieles geht mir duch den Kopf – nicht grüblerisch, aber die Unsicherheit die da ist – ist deutlich spürbar.

Es fällt mir schwer einfach zu sagen: es ist wie es ist. Mir keinen Druck zu machen, einfach zu lesen oder ähnliches.

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Thera heute

Dezember 30th, 2010 Comments off

Thema ist zur Zeit wohl wieder verstärkt Nähe-Distanz.

Ich denke ich bin auch grade an einem Punkt, wo es noch mal um die therapeutische Beziehung geht zwischen Thera und mir.

Es ist eine neue Art des “sich einlassens” – grade da es um das Gefühle zulassen, Tränen auch mal fließen lassen geht.

Da innere Helfer und Co grad so gar nicht aushaltbar sind – zu nah und überhaupt – dagegen sind aber die Scham und die Schuldgefühle dem Thera gegenüber deutlich weniger – das ist dann in dem Moment nicht mehr Thema (was ja gut ist).

Ich kann also ihn in der Situation eher zulassen. Vielleicht weil das Vertrauen da ist und irgendwie auch auf einer neuen Ebene.

Das schlechte Gewissen kommt dann eher hinterher.

Nach wie vor geht es darum, Gefühle zuzulassen, denn die toben in mir und vor allem geht es auch um die Sehnsucht – die ja leider auch klar macht, dass es Bedürfnisse gibt (sowohl für das Kind als auch für die Erwachsene), die vor allem damals ja nicht erfüllt wurden. Das macht es ja so schwer da heute auch hinzuspüren.

Trotzdem geht es aktuell weniger um das Kind, mehr um die Erwachsene, die Gefühle, die Traurigkeit, die Angst, die Sehnsucht nach Nähe, die gleichzeitig ja auch immer deutlich macht, dass ich das ja gar nicht aushalten kann – Nähe – ich wünsch mir also etwas, was ich nicht ertragen kann, und das wiederum öffnet das Faß warum ich es nicht ertragen kann.

Doch was das Vertrauen und auch die therapeutische Beziehung angeht, da sind wir glaub ich grade dabei eine weitere Ebene zu schaffen – nicht so sehr bewusst, aber die Fragen, Schwierigkeiten, Probleme, Ängste – machen das deutlich – dass mir da bewusst wurde, dass ich mich auf viel mehr auch einlassen kann – und mit dem Bewussstein dafür auch die Angst wieder da ist – und das “prüfen” und hadern.

Die Unterstützung, die da ist, die gut tut, die ich jetzt auch auch erhoffe, die nicht mehr nur “naja muss mich ja darauf einlassen” oder “gehört halt irgendwie dazu” sondern zu merken, dass ich mich das schon auch wünsche, dass ich dieses Miteinander mag, und mir diese Unterstützung auch gut tut.

Wir machen nichts anderes als die letzten Jahre – nur meine Wahrnehmung ändert sich grade.

Das mag in die richtige Richtung gehen, ist aber im Moment manchmal ganz schön schwer.

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Freunde

Dezember 30th, 2010 1 comment

Man erwirbt keine Freunde,
man erkennt sie

Wilhelm Busch

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Vergangenheit und Gegenwart

Dezember 29th, 2010 Comments off

Wer vor der Vergangenheit die Augen verschließt, wird blind für die Gegenwart.

Richard von Weizsäcker

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Thera heute

Dezember 28th, 2010 2 comments

Erst ein paar formale Sachen und Termine besprochen (Urlaub im Jahr 2011 und für Januar verschieben sich zwei Dienstagtermine) und dann die mails von Freitag und die für heute besprochen.

Es geht da grade auch ums “annehmen können” – aktuell auch die Angebote des Theras. Das fällt mir schwer und langfristig ist es so, dass die Kasse die Therastunden nicht übernehmen wird – ich recht bald wieder in die zweijährige Sperre reinkommen kann (wobei wir da das nächste Jahr kein Problem haben sollten) bzw welche Alternativen es gibt.

Der Thera bietet ja an, dass er auch ohne Kostenübernahme die Thera mit mir weitermachen möchte – und im Endeffekt wird es früher oder später darauf hinauslaufen – mein Problem dabei ist jedoch, dass ich das aktuell nicht annehmen kann – ich hab ja schon Probleme sein Engagement anzunehmen, jetzt – wo er noch was für bekommt.

Schon jetzt ist es irgendwie so, dass er weniger abrechnet als wir im Endeffekt haben – weil wir Do ja auch länger haben (und dennoch auch überziehen) und Di auch meist länger machen, dabei rechnen wir eh schon mit 60 Min die Stunde, nicht die eigentlichen 50.

Ich bin ja auch sehr froh darüber, dass er das so macht, vor allem weil ich schon denke, dass er auf seine Grenzen achtet und es nur anbietet wenn er das auch wirklich machen kann – aber das annehmen können – ist so eine Sache.

Und damit aktuell natürlich auch Thema.

Zum einen kenn ich es ja auch nicht anders, als dass es immer einen Preis zu zahlen gilt – und der war in der Kindheit manchmal sehr hoch – diese  Angst sitzt tief. Da aber aktuell auch viele Unsicherheiten bei mir da sind kommt auch das schlechte Gewissen und die Schuldgefühle sehr zum tragen.

Auch weil ich es aktuell nicht so recht schaffe mich wirklich den Gefühlen zu stellen und ständig weglaufe – dieses stehenbleiben irgendwie nicht hinbekomme – und ja selbst eher hart bin was die Verantwortung für Entscheidungen übernehmen angeht.

Es fällt mir schwer da zu akzeptieren und anzunehmen, dass ich die Unterstützung des Theras da auch aktiv brauche, ihn nicht nur als “Wegweiser” oder “Trainer” brauche, sondern durchaus auch mal als jemand der mich nicht einfach auskommen lässt.

Das ist alles auch ok, nur dass ich es nicht schaffe zu sagen: hey, lass mich da grad nicht aus bitte, verschließ die Hintertürchen und hilf mir dran zu bleiben – sondern eher hoffe, dass er das von selbst macht.

Das ist nicht meine Art – und stört mich gewaltig – und natürlich schreib ich das schon auf – aber in dem Moment dann – ist eindeutlich die Seite stärker die weglaufen will.

Hilfe annehmen können – kann ich wenn es nicht um mein Innerstes geht – wenn es um Alltag geht oder äußeres, wie die Betreuung und Wohnung usw – hier geht es auch um eine gewisse Nähe, um Vertrauen, einlassen darauf, dass der Thera mich unterstützt und mir hilft und da auch mal den aktiveren Part übernimmt.

Und zu merken, dass mir das auch gut tut – und er das nicht macht, weil ich ihn irgendwie dahingehend manipuliert habe oder ähnliches (was wieder altes auslöst, denn meine Mutter ist ja Meisterin der Manipulation und die Angst so zu sein wie sie – sei es nur ansatzweise – löst Panik aus).

Wir arbeiten dran.

Categories: Therapie Tags:

Trainingsprotokoll 51. Kalenderwoche

Dezember 28th, 2010 Comments off

Ich versuche mich regelmäßig zu bewegen und um mir selbst nicht zu viele Ausreden zu gönnen notier ich das wöchentlich hier.

Aktuell geplant: 3x die Woche zum Schwimmen und einmal Ergometer oder etwas anderes (Tischlerei, Physio, Spaziergang usw) – somit 4 x die Woche Sport. Für jedes weitere Mal hab ich dann in den Folgewochen einen Joker. Außerdem mind. 2 Ruhetage (möglichst Sa und So – und wahrscheinlich der Do, da ich da Thera habe, danach brauche ich Ruhe).

Alle 3 Monate (12 Wochen) werde ich mich belohnen wenn ich mind 10 der 12 Wochen durchgehalten habe.

Meine letzte Woche:

Tag geplant Sportart Dauer Intensität Sonstiges
Mittwoch Physio Physio 30 Min
Trampolin
Beinpresse
Beinstrecker
-
Donnerstag Schwimmen
Schwimmen 59:21
64 Bahnen á 25 m
1,6 km
durchschn. EF 72
schön ruhig
Freitag Weihnachten - -
-
-
Samstag Schwimmen
60 Min
Schwimmen 60:21 64 Bahnen á 25 m
1,6 km
durchschn. EF 74
-
Sonntag Ruhetag - -
-
-
Montag Tischlerei

Schwimmen
Tischlerei

Schwimmen
fiel aus

58:54 Min
64 Bahnen á 25 m
1,7 km
durchschn. EF 73
-
Dienstag -
- -
-
-

*

Woche gesamt Ergebnis
Gewicht diese Woche - 0,3 kg
Gewicht gesamt - 8,8 kg
verfügbare Joker
0
durchgehalten 04/04 von 12 W

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* Effizienz beim Schwimmen laut Poolmate:

Der Effizienz-Index wird anhand der Zeit und zurück gelegten Strecke pro Armzug berechnet. Wenn die Effizienz zunimmt, sinkt der Index

weniger als 30 ….. hervorragend- professioneller Athlet
30 – 40 ……………. sehr gut
40 – 50 ……………. überdurchschnittlich
50 – 70 ……………. durchschnittlich
mehr als 70 ……………….. unterdurchschnittlich

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