Thera heute

Nach einigem organisatorischem das Kind in dem Haus aufgegriffen – Gefühle zulassen war da aber nicht möglich, da fehlt das Vertrauen noch und die Angst, dass dann was Schlimmes passiert ist zu groß.

Zwischendrin kippte es auch kurz in eine MB-Situation als es für das Kind darum ging, was denn passieren könnte, doch das war nur kurz.

Doch später ging es irgendwie dann auch mehr um die Gefühle, um ein Weinen, tiefste Traurigkeit und Verzweiflung – die jedoch mehr mit der Erwachsenen zu tun hatten, als mit dem Kind (aber irgendwie war es auch nicht die Erwachsene – keine Ahnung).

Im Vordergrund stand da auch ein „ich will das nicht“ das sich erst auf die Heulerei bezog, später jedoch mehr auf das was eben passiert ist – der MB, die Erniedrigungen usw.

Auch da war es nur recht kurz weil es irgendwann dann einfach von jetzt auf gleich weg war – wie ausgelöscht – nur noch Kälte und – ja fast Berechnung oder so.  Kein Fühlen mehr und eine Härte.

Dann wurde auch all das Gutgemeinte des „Freundes“ (ich weiß immer noch nicht wie ich den bezeichnen soll, es ist jemand wohlgesinnter, eben eine Art innerer (väterlicher) Freund, der „Pflegevater“, der ja vielleicht irgendwann die Stelle des idealen Vaters einnehmen soll, für mich oder das Kind aber einfach mit Namen angesprochen wird, den ich aber hier nicht veröffentlichen möchte, noch nicht mal mit Anfangsbuchstaben – da werd ich mir wohl noch was einfallen lassen müssen) mit sehr sarkastischen Gedanken ergänzt – so im Sinne: es ist hier wirklich ok (ja klar passt dir das, hast du dann doch endlich einen Grund mit mir ins Bett zu kommen, kannste endlich „drüberzurutschen“) – usw.

Vom Gefühl her vom Alter späte Jugend bis fast heute irgendwie.

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