Thera heute

Die „Rettungsaktion“ die vor einigen Monaten (keine Ahnung – ein Jahr?) so völlig nach hinten los ging und so gar nicht vorstellbar war, wird jetzt doch sein.

Allerdings anders: nicht aus einer Situation heraus, sondern einfach das Kind da abholen wo es ist und in ein „normales“ Haus bringen, mit einen Pärchen, dass sich erstmal drum kümmern wird.

Es gibt ein Zimmer, deren Klinke sozusagen auf das Kind programmiert ist und nur vom Kind kann die Tür geöffnet oder geschlossen werden. Ganz normal eingerichtet, mit Bett, Schrank, Tisch, Stuhl – der Rest wird sich finden.

Da es ja schon Kontakt gibt zwischen dem Kind und einer erwachsenen Person (bisher „dargestellt/synchronisiert“ vom Thera) und von dieser wurde es quasi dort hin gebracht – in das Haus. Das Pärchen sind Freunde (dieser Person – für das Kind jetzt) und heute wurde aber erstmal das Zimmer angesehen und dieses Pärchen hielt sich noch zurück – da wird dann ein kennenlernen stattfinden und der Mann erstmal die Rolle des Helfers übernehmen (soll ja dann doch auf die idealen Eltern hinauslaufen und der hat mehr Chancen am Anfang als die Frau).

Auch das Gefühl wieder „angekommen“ zu sein, dass es passt, dass es der richtige Ansatz für den Moment ist und ich auch als Erwachsene da bei bin (und nicht irgendwo im Nirwana der Unsicherheiten verschollen).

Einiges muss noch angepasst werden – jetzt am Raum und am Schließmechanismus usw – aber ich glaube das ist für den Moment der passende Weg um dem Kind „Normalität“ zu zeigen oder nahezubringen. Das was für ein Kind und dem Umgang damit normal ist – denn für das Kind gibt es nur das was die realen Eltern als „Normalität“ verkauft haben – und das ist ja nun alles andere. Von daher geht es um Alltag und „normales“ Miteinander kennenlernen und vertrauen lernen.

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