durchwachsen

Mir ist kalt – aber ich mag die klare Luft draußen, die Katzen wissen auch nicht recht ob sie die Sonne oder doch lieber das warme kuschelige Bett wollen.

Der neue Akku ist da und ich merke eine Ruhe – endlich wieder in Ruhe nach dem EMDR-Termin alles aufschreiben und mailen – ohne die Angst plötzlich keinen Saft mehr zu haben (offiziell darf man nämlich im Sozialzentrum nicht einfach ein Gerät zum aufladen einstecken).

Das mit der Rente – hat mich gestern sehr verwirrt – aber vor allem eben, dass mich auch eine so positive Nachricht so dermaßen aus der Bahn werfen kann – ist aber wohl grade einfach wie es ist – heute geht es mir damit deutlich besser und ich spüre auch die Erleichterung deutlicher.

Essen ist grad so eine Sache (weil ich ständig an den Trockenfrüchten nasche – nehm ich jetzt mal an).

Trinken tu ich auffallend wenig – und leider auch schon seit einer Weile – alle Versuche die Trinkmenge zu steigern scheitern irgendwie – oder arten in Druck aus (warum das dienstags wenn ich in der Tischlerei bin aber immer gut klappt versteh ich auch nicht – bin aber froh, dass es so ist).

Ich frage mich ob dieses „allgemein etwas weniger gut drauf sein“ eventuell doch mit der Reduzierung der Medikamente zu tun haben könnte. Das hat damals grade bei den Gefühlen auch so ein bisschen Stabilität rein gebracht – was ich aber eben vor allem nachts merkte weil ich besser schlief. Der Schlaf ist aber ok und bisherige Versuche das Medikament zu reduzieren oder abzusetzen scheiterten daran, dass ich dann kaum noch geschlafen hab.

Allerdings nehme ich an dass es doch eher der ganze Tumult ist, der jetzt da ist – die ganze Unsicherheit wie es weitergeht – mit der Thera, der Arbeitstherapie, der Urlaubsvertretung, den Gutachten, der Betreuung, den Fahrten, ob Physio weiter möglich sein wird – und das Schwimmen usw usf.

Die Tigerkatze niest nicht mehr (oder nur noch alle zwei Tage mal oder so) – was mich sehr freut – doch Zug bekommen beim Malern?

Dafür kloppt sich die Piratenkatze wieder mit den Katzen der Nachbarschaft – keine schlimmen Verletzungen Gott sei Dank! – aber ständig kleine Kratzer – so ziemlich überall. Außerdem höre ich da jeden Tag mind. einmal (meist mehrfach) ein Mordsgekreische – kurz darauf flitzt dann eine oder zwei „Klobürsten“ durch die Katzenklappe (je nachdem ob grad eine oder eben beide draußen waren – für die Tigerkatze reicht ja schon wenn die Piratenkatze ankommt um Klobürste zu spielen).

Die Seiten die ich schon am WE kopieren hätte sollen, liegen immer noch unkopiert hier herum.

Mit der Urlaubsvertretung „Vielleicht-Termine“ ausgemacht (weil der ja schon bis Dez ausgebucht ist und mein Thera Ende Nov 2 Wochen Urlaub machen will/muss) – vielleicht deshalb, weil einen Tag die Woche der Thera vielleicht hier ist – und sich dann erst entscheidet welchen dieser Termine ich dann nehme (aber damit nicht alle weg sind, bin ich erstmal für 4 geblockt – absagen ist da immer einfacher – war die Idee der Urlaubsvertretung).

Müsli mit vielen Trockenfrüchten (gut 75 %) schmeckt trotzdem nur mit frischem Apfel und Banane wirklich lecker.

Glaube ich mach mir noch Fritatten – zum einen brauch ich morgen was zum Mitnehmen (und kalte Palatschinken mag ich), weil ich nach dem EMDR-Termin zum Schwimmen will, da muss ich vorher was essen, weil ich ja nicht frühstücke – und nach dem Schwimmen mich der Betreuer abholt und wir einkaufen fahren wollen (was man tunlichst auch nicht hungrig machen sollte) – gibt dann endlich wieder Froop-Joghurt 🙂 (und wehe es ist ausverkauft oder so!)

Manchmal würde ich gerne wieder Flöte spielen – trau mich aber nicht wegen der Nachbarn.

Eventuell kommt am WE nochmal der Maler vorbei um dieses „Fleckenspray“ aufzutragen und nochmal drüberzumalern.

Ich bin müde, dabei schlaf ich genug – aber mich schlaucht diese Ungewissheit usw. Da ist immer so ein latentes „will nichts hören und nichts sehen“ da, dem ich auch oft nachgebe. Wieder bewusster auf mich achten, mir Auszeiten gönnen und Ruhe – hab ja auch ca 50 Bücher hier – es scheitert mehr am „tun“ (und wieder ist es halb sechs – wo ich doch spätestens halb fünf/fünf Computer aus haben wollte) Aber jetzt – jetzt mach ich aus und mach ein paar Frittaten und Palatschinken für morgen und pack noch alles zu sammen – in der Zeit wird das Bett vorgewärmt und dann „Tschüss Welt“ für heute.

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4 Antworten auf durchwachsen

  1. Violine sagt:

    Was sind Fritatten?

  2. Ilana sagt:

    Das sind dünne Pfannkuchen, die in feine Streifen geschnitten werden und als Suppeneinlage in die Brühe kommen. Macht man entweder aus übriggebliebenen Pfannkuchenteig oder man kann den Pfannkuchenteig auch mit Salz und Pfeffer und Kräutern würzen.

    Wenn man große Mengen davon hat kann man sie im Ofen bei 50 Grad trocken (werden dann ganz hart) – dann halten die luftdicht verschlossen ewig und man kann sie direkt in die Suppe geben (sollte dann aber ein paar Minuten warten bis sie weicher sind zum Essen.)

  3. Violine sagt:

    Oh, danke, das kenne ich auch, das ist lecker. Bei uns im Schwäbischen heisste das „Flädle“ und daraus wird dann die „Flädlessuppe“ gemacht.
    Kenne ich als Resteessen, wenn Pfannkuchen übriggeblieben sind.

  4. Silberaugen sagt:

    Aus deftig gewürzten Pfannkuchen kann man auch tolles machen in dem man zB was deftiges reintut (Wir hatten schon Lachs, dann einen Bauerntopf, Würstchen, Fleisch, Käse…). (Mal wieder mein Beitrag zum Kochzeug 😛 )

    Der dicke Rote und die kleine neurotische Hundekatze haben sich auch dauernd in den Haaren, aber momentan geht es.

    Hoffe es kommt wieder mehr Ruhe rein.

    Liebe Grüße,

    Silberaugen

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