hmm

Ich fühl mich nicht gut – irgendwie „angegriffen“.

Müde, gereizt, Fernsehen ist eher schwierig, weil mir alles Mögliche die Tränen in die Augen treibt und eine Art „Verzweiflung“ hochkochen lässt – die aber nicht wirklich Verzweiflung ist – ich weiß nur nicht was es ist.

Es ist eher so ein „mag nicht mehr“ – das aber nichts mit Lebensmüdigkeit oder so zu tun hat, mehr mit einem „will mich nur noch verkriechen, nichts hören, nichts sehen“.

Mir ist kalt – aber ich will die Heizung nicht anmachen (nicht nur aus Kostengründen, die Zeit in der die Heizung wieder häufiger an ist, wird auch das Asthma der Tigerkatze immer etwas instabil – und aktuell ist sie eh nicht stabil – und außerdem will ich ja noch einen goldenen Herbst – oder so ähnlich).

Das Wärmeunterbett ist an und ich werde mich gleich mit einem Buch ins Bett verkriechen.

Was mich aktuell am meisten stört ist, dass ich auch körperlich nicht fit bin und grade im Moment nicht genau sagen kann woher dieses „angeschlagen“ sein zurückzuführen ist – denn wenn ich so „halb krank“ bin – kann ich da immer sehr schlecht mit umgehen. Magen und Darm machen heute was sie wollen und offensichtlich wollen sie mich heute ein bisschen piesacken. Meine Arme fühlen sich wie Blei an und die Gelenke tun weh (was aber auch gut mit der Kälte zu tun haben kann).

So kann ich nicht mal genau sagen ob es grade mehr die Psyche oder mehr der Körper ist, vermutlich spielen die beiden grad PingPong – und ich bin der Ball – oder so ähnlich.

Aber ich denke es ist die Psyche, die die körperlichen Einschränkungen und Beschwerden „bedeutungsschwerer“ machen  – und sie mich intensiver wahrnehmen lassen. Vielleicht auch als Ausrufezeichen hinter dem: kümmer dich um mich – was Psyche und Körper mir zurufen.

Doch heute fällt es mir schwer. Denn eigentlich ist da tief in mir diese Sehnsucht, dass es nicht immer nur ich sein muss die sich um mich kümmert.

Und jetzt geh ich ins vorgewärmte Bett und kuschel mich ein.

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