Übernommen?

In letzter Zeti schreib ich hier ja weniger –  im Endeffekt weil ich immer noch damit kämpfe mir genug Auszeiten zu schaffen.

Das mit dem Sport klappt nicht so – entweder jeden Tag (was mir nicht gut tut – ist einfach zuviel) – doch einzelne Tage raus – da komm ich raus und wenn ich dann nicht Schwimmen gehe oder es sonst wie groß plane (weil außer Haus) – geht es unter.

Was aber auch daran liegt, dass ich ja schon seit einer Weile das Gefühl habe ständig hinter her zu hinken – mit all den Dingen die ich gern machen würde.

Der Shiatsu-Termin von heute wurde auf moren verschoben (der eh schon so voll ist – ging aber nicht anders), dafür haben wir das Grillen heute vorverlegt – und natürlich auch drinnen veranstaltet (allerdings nicht bei mir) – schon da hab ich mich verzettelt und bekam die Sachen nicht so fertig wie ich es gerne gehabt hätte.

Deshalb fiel dann auch der Wohnungstermin aus, weil wir noch dringend einkaufen mussten und entsprechend ist die Wohnung das reinste Chaos – 2 Wochen kein Wohnungstermin – und auch wenn ich selbst schon immer wieder versuchte (und es bis gestern auch erstaunlich gut hinbekam), ist jetzt der Punkt überschritten wo noch irgendwas alleine geht.

Therapie ist im Moment eher unbefriedigend und jetzt ja auch dreieinhalb Wochen Pause – was im Endeffekt mit der Vertretung laufen wird, wird sich erst zeigen (geplant wäre ja die Mutismus-Diagnostik endlich mal zu machen, doch das sollte nicht die ganze Zeit in Anspruch nehmen).

Dshini.net frisst natürlich auch viel Zeit – einfach weil es mir da zur Zeit ganz gut gelingt auch mal abzuschalten, was beim abarbeiten der aktuellen Dinge nicht so klappt.

Ich fühl mich in einem Dilemma – einerseits weiß ich, ich brauch mehr Zeit für mich, Ruhe und auch Schlaf. Andererseits schaffe ich es nicht zur Ruhe zu kommen, will wenigstens das Schwimmen aufrecht erhalten, weil ich eh schon merke, dass ich schlecht mit umgehen kann, dass nicht mehr jeden Tag Sport ist, bin wahnsinnig müde abends – doch lieg ich dann da und kann nicht recht schlafen (wobei ich genug schlafe, eigentlich geht es mehr um Ruhe allgemein).

Bin mit mir unzufrieden und hader gleichzeitig grad wieder extrem mit den Einschränkungen, die nun mal einfach da sind – sowohl körperlich als auch psychisch.

Das Gefühl grad wieder vor mir wegzulaufen – und gleichzeitig zu wissen, dass es eh nichts bringt, aber nicht stehenbleiben zu können – es fehlt der „Stopp“-Knopf oder die Bremse – die find ich grade nicht.

Stecke in einem Verhalten fest, das nicht gut für mich ist, erkenne das auch, kriege es aber auch nicht geändert – weil es eben nicht nur um ein momentanes „Stopp“ geht, sondern irgendwie „umfassender“ ist.

Kann keiner verstehen was ich meine? Willkommen im Club! So genau krieg ich das auch noch nicht zu fassen.

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