Thera heute

Heftig – chaotisch – verwirrend.

Es ging um K. – ein ehemaliger guter Freund, der irgendwann abdrehte und mich verfolgte und verletzte. Das ganze ist so eigenartig, es gibt so viele Dinge, die mir so „unglaubhaft“ erscheinen – und wo ich einfach nicht sicher bin. Für einiges gibt es Belege, es wurde dokumentiert, doch dazwischen sind so viele „kleine“ Übergriffe, die mir komisch erscheinen.

Damals fehlte mir die meiste Zeit – ich war ständig dissoziiert – nicht nur dass ich mir von außen zusah – sondern so richtig – die Zeit fehlte einfach, ich konnte mich an nichts erinnern. Gleichzeitig gab es innerhalb eines Jahres drei „große“ Sachen – schlimme Verletzungen.

Gleichzeitig ist das was passierte für mich irgendwie „nicht so schlimm“ – es löst bei weitem nicht so viel aus wie anderes – und die Erklärung, dass das auch in meiner Welt „weniger schlimm“ war, weil das davor viel umfassender war – und außerdem durch die Dissoziation eh das meiste abgespalten – reicht mir da nicht wirklich.

Mich irritiert dass ich das so „locker“ nehme, einzelne Sachen dann wieder heftig sind und Flashbacks auslösen – doch diese Sachen weiß ich nicht mal ob sie mit K. zu tun haben.

Es ist auch nur so bruchstückhaft da – bis auf die drei „großen“ Sachen – damit nicht recht fassbar.

Aber es löst nicht Gefühle wie Ohnmacht, Verzweiflung oder was auch immer aus – was sonst bei solchen Situationen „normal“ wäre, sondern irgendwie was ganz eigenartiges. Das wollen wir eventuell am Di aufgreifen – das muss ich noch sehen.

Und ich stelle meine Glaubwürdigkeit wieder einmal in Frage – trotz der Dokumentationen, die nicht  von mir stammen, sondern von Außenstehenden – das Problem hab ich häufiger – und grade wenn es um „neue Situationen“ geht die ich dem Thera mitteile – die Angst, dass ich unglaubwürdig bin und er mir nicht mehr glauben kann und damit auch alles andere in Frage stellt.

Dass er das macht, was ich mache – alles in Frage zu stellen.

Er weiß das – und reagiert dann auch darauf – indem er mir gegenüber sehr klar ist, sehr deutlich. Ich glaube nicht dass er mich anlügen würde – und doch – naja – kann ich mir manchmal einfach nicht glauben.

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