dies und das

Es fühlt sich richtig an, die Kindheit in der Thera erstmal auzulassen, Urlaub davon sozusagen. Ich hatte ja Angst, dass die Thera-Termine dann zu „Small-Talk“ werden – und damit komm ich ja nicht wirklich klar (da brauch ich keine Thera für find ich) – aber auch wenn der Freitag-Termin damit schon anstrengend war und auch intensiv, war es dennoch „anders“.

Das versteht glaub ich nur jemand der das kennt – es ist was anderes wenn man in die Abgründe der Kindheit „hinabsteigt“ – dabei geht es nicht um die Gefühle, die sind auch heute da und auch heute für mich schwer aufzugreifen, zuzulassen, zu spüren – aber irgendwie sind das einfach „andere Abgründe“ – und auch wenn dann die Mutter dennoch Thema wurde – wurde sie das auf einer anderen Ebene – und das ist gut so.

Es ist eher so das Gefühl von jemand der ständig im Büro arbeitet, gedanklich immer im Hochform und konzentriert sein muss – und dann eben aufsteht und das Büro ausräumt und Kisten schleppt – beides ist anstrengend (und nicht immer grade beliebt) – aber eben auf unterschiedlichen Ebenen.

Somit geht es mir im Moment ziemlich gut – es gelingt mir ganz gut das, was halt so „reinplatzt“ wahrzunehmen und wegzupacken (auch ohne großen Aufwand). Wichtiger war mir ja auch, dass die Gefühle weiter ihren Raum in der Thera bekommen, weil sich die sonst wieder so „ansammeln“ und in relativ kurzer Zeit das Fass wieder kurz vor dem Explodieren ist.

Ja – es geht mir ziemlich gut zur Zeit – und ich genieße es!

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Ich möchte wieder mehr darauf achten, dass ich zwischen 16 und 17 Uhr „Technik aus“ mache und mich wieder mehr den Büchern widmen. Aktuell von Canavan „Sonea – Die Gilde der schwarzen Magier“ – gestern Band 1 fertig, heute fang ich ein neues an (im Moment hab ich echt eher die Qual der Wahl bei den Büchern, sollte mir ein persönliches Limit von 50 Büchern einrichten – seufz)

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So wie es aussieht kann ich ab August ein drittes Mal zum Schwimmen gehen – bisher ist es nur für freitags nach der Thera soweit organisierbar, daher muss ich das ausprobieren ob das für mich ok ist. Alternativ möchte ich einmal auch Samstag Morgen anschauen – und im September fällt die Phyiso eh aus, daher möchte ich bis dahin für mich klar haben wann es für mich gut ist – entsprechen würde ich dann eventuell die Phyiso auf Donnerstag verlegen.

Mit dem Thera muss ich mir noch das Thema „mir was gönnen“ anschauen (und weg kommen von dem „ist vom Thera verordnet“ oder so)

Dafür habe ich mich für einen Kompromis entschieden – grade solange noch Schulden (Ratenzahlungen) da sind, fällt es natürlich noch schwerer – daher werde ich schauen dass ich bis September damit durch bin – also die letzten Raten erhöhen und dafür im Alltag und im „Belohnen“ einsparen (und Badeanzug hab ich eh keinen gefunden, also schieb ich das erstmal) – vielleicht fällt es mir leichter, wenn eben diese Raten, die ich immer im Hinterkopf habe, wegfallen. Das bedeutet, die nächsten 2 Monate werden eng (und mein einziger Luxus ist das Schwimmen, das war die Entscheidung in der Wahl zwischen Eis und Süsses oder Schwimmen, auch wenn ersteres deutlich günstiger wäre ;)), aber es ist machbar (sofern keine unerwarteten Dinge auftreten). Aber ich kann es damit schaffen im September fertig zu sein (statt Ende Oktober).

Dafür werde ich dann im Oktober die Belohnung für den täglichen Sport einmal erhöhen – von den 30 auf etwa 60 Euro – sind dann ja auch mehr als 3 Monate.

Im Moment ist das ein Kompromis, mit dem ich mich anfreunden kann – der Gedanke, dass keinerlei Forderungen mehr offen sind – macht es glaub ich einfacher – und außerdem hab ich damit alles deutlich schneller zurückgezahlt als geplant – das sollte auch belohnt werden.

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Ich genieße es, dass es nicht mehr so heiß ist. Vor allem weil es ja dennoch schön und warm ist.

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