Thera heute

Überschwemmt von Hass, Kälte und Verachtung.

Ein Teil von mir zutiefst überzeugt von dem Monster, das es nicht anders verdient hat – mit einer Intensität, die mich erschreckt und ängstigt.

Ein Teil, gegen den auch der Thera nicht ankommt, wo er doch die meisten Widersacher doch irgendwie widerlegen kann.

Ein Teil, der das Kommando übernahm – und dem ich nicht mehr entkam.

Täterintrojekt pur, der vieles, was ich mir die letzten Wochen, Monate, Jahre erarbeitet habe – in Frage stellt.

Das Monster, dass doch „nur“ noch Schutz war – dachte ich – hatte hart genug daran gearbeitet – das plötzlich wieder „Realität“ wird.

Überzeugt es doch nicht anders verdient zu haben – damals und heute – und natürlich beinhaltet das, dass ich alles Gute was mir heute widerfährt – auch nicht verdient ist.

Ich hätte mir ohne zu zögern ein Messer in die Brust gestossen oder mich sonst wie umgebracht – in diesem Moment – einfach um die Welt von mir zu befreien.

Diese Kälte und dieser Hass, diese Verachtung  – so intensiv wie noch nie in meinem Leben – und ich hab diese Gefühle jahrelang „gelebt“.

Alte Verhaltensmechanismen, wie SVV – die plötzlich wieder Thema sind – wo ich doch dachte, das endlich hinter mir zu haben.

Diese tiefe Überzeugung – bis ins Innerste – selbst schuld zu sein und es nicht anders verdient zu haben.

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