Auszeit

Sobald die Piratenkatze gedenkt nach Hause zu kommen wird die Welt ausgesperrt – ich bin alle – richtig alle. Es war heute alles etwas zu viel und ich sehne mich nach einem warmen Bett (dabei scheint heut die Sonne und mit 24 Grad ist es auch warm) und einfach nur Ruhe – nichts hören, nicht sehen – nur noch das Buch (das ich hoffentlich fertig bekomme heute um mit Stieg Larrson anfangen zu können – das ist zur Zeit echt ein Problem – ich hab viel zu viele Bücher und Buchreihen hier – und weiß gar nicht mit welchen ich anfangen soll – vielleicht sollte mich mir noch mehr Zeit zum Lesen nehmen oder so), zu Essen gibt es dann entweder einen Salat oder Tomate-Mozarella – mal sehen auf was ich Lust habe und ein paar tiefgekühlte Sauerkirschen (und mein unbändiges Verlangen nach Eis – so Walnusseis oder Karamell oder so – werde ich bis nächste Woche wohl zügeln müssen, weil ich nichts mehr habe und mein Standmixer leider nicht mehr fit genug ist um selbst was zu zaubern – irgendwann gibt es einen neuen Standmixer und dann wieder viele lecker selbstgemachte Eis – lechz).

Es geht mir gut – und das freut mich – dass es trotz der Müdigkeit und Schwäche, der Schmerzen und dem „kann mich kaum rühren“ – psychisch ganz gut geht – bedeutet es zum einen, dass mich die Grenzen des Körpers nicht mehr so aushebeln wie noch letzte Woche und dass es was die Therapie angeht grade in einem Rahmen läuft der mir gut tut (jetzt brauch ich nur noch selbst etwas Geduld mit mir und schon ist alles bestens – oder so ähnlich).

Ich freue mich richtig auf diese „Auszeit“ heute – und das hatte ich schon länger nicht mehr – in letzter Zeit hatte ich eher Probleme damit zur Ruhe zu kommen und sie mir zu nehmen – auch das zeigt, dass es grade wieder bergauf geht – und das tut mir gut.

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