dies und das

Immerhin hab ich es geschafft einen Becher (gefärbte) Buttermilch zu löffeln. Außerdem vergessen das Hackfleisch wieder einzufrieren – jetzt ist es angetaut und damit gibt es morgen wohl faschierte Laibchen und Kartoffel(püree), denn für Bolognese hab ich glaub ich nicht alles da (nur eine Handvoll Datteltomaten dürften da nicht reichen, aber ich muss nochmal schauen ob es nicht noch ein Fix-Tütchen dazu in den Schränken gibt).

Ansonsten gibt es viel Salat, allerdings ist das mit dem Essen zur Zeit auch nicht ganz unproblematisch – wenn ich was koche, schnipple oder so – bekomm ich kaum einen Bissen runter – im Moment funktioniert auch hier eher das „nebenher“. Leider hab ich keine Galiamelonen bekommen (waren bei Lidl im Angebot aber immer ausverkauft, dabei war ich freitags dann vor 10 dort) – das wäre grade ideal.

Hier ist es kalt – ich sitz schon wieder mit Fleecepulli herum, draußen hat es 14 Grad – nichts mehr gewohnt wie es scheint.

Gestern das Buch „Masken der Niedertracht“ angefangen – bin überrascht dass da grade diese subtile Art des „Niedermachens“ geschildert wird – und frag mich manchmal, ob und wo ich diese Art vielleicht einsetze, aber auch ganz viel „wiedererkennen“ was meine Mutter angeht.

Gebetskreis gestern war nicht ganz so toll – das lag daran, dass im Hof vor dem Gemeindehaus ein Konzert war – und wir dagegen anreden und -singen mussten – war mir schlicht zu viel – hab ja eh schon Konzentrationsprobleme. Dafür hab ich die Familie von A. kennengelernt – ich finde ja den Namen ihres Mannes so klasse – die Kinder sind knuffig und die ganze Familie wirkt äußerst sympathisch.

Angesagt ist ja ein ruhiges Wochenende – ich hab diese Woche zwar nicht über die Kräfte gelebt, aber auch grade nur so – aber das ist nichts neues – ich brauche freie Tage dazwischen und die gibt es zur Zeit ja nicht. Daher muss ich dringend das Wochenende nutzen um etwas aufzutanken – immerhin will ich mich ja irgendwann auch wieder ins plus bewegen – und zur Zeit bin ich da doch eher im Minus (und zumindest die Null würde ich bis Sonntag abend gern erreicht haben) – ich bin zwar nicht hibbelig, aber wirklich Ruhe gebe ich auch nicht – hier eine Kleinigkeit, da ein bisschen – also werde ich mich selbst jetzt vor den Fernseher parken und schauen ob mein DVD-Rekorder was interessantes hergibt.

Und zwischen 16 und 17 Uhr Technik aus – nur lesen und Entspannungsübungen und  den Tag ausklingen lassen – zumindest heute und morgen (weil Montag bin ich da ja schwimmen).

Es geht mir nicht schlecht – auch nicht gut – aber es ist ok so für den Moment, lässt sich auch gut aushalten.

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4 Antworten auf dies und das

  1. ariadne sagt:

    Habe Masken der Niedertracht auch gelesen (damals wusste ich noch nichts vom sex. Missbrauch) es hat mir damals zum ersten Mal klargemacht, dass das, was ich erlebt hatte, emotionaler und psychischer Missbrauch war, und dass das auch viel kaputt machen kann. Ich habe mir bis zu diesem Zeitpunkt gar nicht richtig zugestanden, dass mich die Zustände bei mir zu Hause krank gemacht hatten… dachte immer, es liegt an mir und ich sollte mich nicht so anstellen. Mir hat das Buch sehr geholfen. Du bist natürlich schon viel, viel weiter als ich damals, aber vielleicht hilft es dir ja dennoch ein bisschen 😉
    Alles Liebe!

  2. Ilana sagt:

    Faszinierend finde ich, dass sie grade diese „kleinen“ Dinge auch so benennt – sie schreibt ja auch, dass es so schwierig ist, weil all diese „kleinen“ Dinge nicht das Problem sind, sondern dann die Summe, dass es deshalb für Betroffene so schwer ist da klar zu sagen, dass das nicht ok ist.

    Eigentlich hab ich das lesen wollen um für mein Projekt Täter- und Opferverhalten nochmal klarer zu bekommen, aber auch, weil ich weiß, dass ich zwar meinen Vater gut aufgreifen kann, aber mit der Mutter so meine Probleme habe – auch der MB durch den Vater für mich „weniger problematisch“ war, wie das was die Mutter gemacht hat – und erhoffte, dass mir das ein bisschen klarer wird durch das Buch.

    Ich denke dass vieles nicht recht ankommt, manchmal weil es zu sehr trifft, manchmal weil ich es zwar verstehe und sage „ja genau“ – aber es nicht wiederholen kann, nicht benennen, in Worte fassen kann. Da werde ich wohl noch ein paarmal lesen müssen 😉 – aber es bringt mich auf jeden Fall weiter.

  3. ariadne sagt:

    ja, genau – die summe der „kleinen“ dinge, das ist ja auch oft das problem, weswegen man sich gar nicht zugestehen will, dass es übergriffig war usw., weil „ja gar nichts schlimmes passiert“ ist (war zumindest lange bei mir die auffassung).

    ich merke immer wieder, wenn ich hier lese, wie wahnsinnig reflektiert du bist und wie viel du weißt, das bewundere ich sehr, wirklich 🙂

  4. Ilana sagt:

    Weißt du – ich bin froh, dass reflektieren kann, aber es kann auch „zuviel“ sein – ich hab mich früher oft in die Theorie geflüchtet – um nicht fühlen zu müssen – das ist grade wenn es darum geht zu fühlen, manchmal ein Problem – aber so im Großen und Ganzen bin ich froh darum.

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