Thera heute

Sehr schwierig in Worte zu fassen. Intensiv, auch sicher an den Gefühlen arbeitend, aber wirklich gefühlt hab ich sie nicht. Trotzdem ist einiges „angekommen“ glaub ich. Eher so, als hätte der Thera direkt mit dem kleinen Mädchen gesprochen.

Am Ende dann mit den idealen Eltern – das hat sehr viel ausgelöst – auch Tränen und das wurde mir dann auch zuviel, so dass ich das abbrach.

Dennoch einen runden Abschluß gefunden so dass ich danach zwar fertig, aber auch innerlich ruhig war.

Es ist einiges passiert, aber da find ich keine Worte für.

Dieser Beitrag wurde unter Therapie veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

7 Antworten auf Thera heute

  1. Seelenbalsam sagt:

    …ich bin noch nicht weit in deinem Blog, darum intressiert es mich, welche Art von Therapie machst? Und übrigens, finde ich es sehr mutig, hier zu schreiben, auch ein wenig gefährlich, aber auch mutig. LG Seelenbalsam

    • Ilana sagt:

      Gesprächstherapie mit unterschiedlichen Ansätzen, er hat eine Ausbildung in der Hypnosetherapie, die er selbst aber nicht anwendet, weil er sagt, dass die Ausbildung zu lange her ist, er arbeitet mit NLP, EMDR, Familienaufstellung und verschiedenen Ansätzen der Traumatherapie (z.Bsp innere-Kind-Arbeit, Ideale-Eltern usw.). Da Fortbildung da sehr groß geschrieben wird und es eine Klinik ist, die in der Traumatherapie führend ist, kommen da immer wieder neue Ansätze dazu.

      Warum findest du es gefährlich wenn ich hier schreibe?

  2. Seelenbalsam sagt:

    Ich arbeite in einem sozialen Beruf und ich weiß, das potentielle arbeitgeber lesen, was im Internet steht und heutzutage ist alles möglich, auch wenn man unter einem Pseudonym schreibt. ich hätte es in meinem Beruf sehr schwer, eine Stelle zu finden, wenn ich mich preisgeben würde. Ich schreibe auch in einen Forum, in der die Anonymität an höchster Stelle steht. LG Seelenbalsam

  3. Ilana sagt:

    Naja – ich bin frühberentet, von daher ist das sowieso entweder kein Thema, weil kein Arbeitgeber, oder wenn ich wieder arbeitsfähig bin ein offenes Thema, weil ich so viele Jahre raus war.

  4. Seelenbalsam sagt:

    Ich war auch schon berentet und für mich war immer klar, dass ich das nicht möchte, dass ich zurück in mein leben will, mit arbeiten. Und nachdem ich jetzt über drei Jahre nicht ganz Vollzeit geabeitet habe, trete ich eine neue Herausforderung an und arbeite bald Vollzeit. Möchtest du nie wieder die Aussicht haben, zu arbeiten?

  5. Ilana sagt:

    Also ich hader immer noch mit meiner Rente – jedesmal wenn es um eine Verlängerung geht und ja ich würde wahnsinnig gern wieder arbeiten. Aber zum einen hab ich mittlerweile auch eingesehen, dass ich es aktuell nicht könnte – nicht mal stundenweise – ich bin mit der Therapie und meinem Alltag vollauf beschäftigt und muss da schon immer ziemlich schauen, wie ich das – kräftemäßig – so alles hinbekomme.

    Und leider ist es auch so, dass ich weiß, dass meine Chancen auf dem Arbeitsmarkt gleich null sind – die Ausbildungen die ich hab sind nur mit regelmäßiger Fortbildung „gültig“ und die meisten hier in D sowieso nicht anerkannt (hab sie in Ö gemacht und die Sanitäterausbildung z.Bsp ist ganz anders), außerdem hab ich nur im sozialen Bereich gearbeitet und weiß, dass grade das für mich gar nicht gut ist. Ich bin auch zu lange raus um da wieder Anschluß zu finden.

    Aber ich habe im Krankenhaus in der Buchbinderei gearbeitet und aktuell in der Tischlerei – das ist mir auch sehr wichtig – grade die Tischlerei ist aktuell so, dass ich gern häufiger hingehen würde (und auch könnte von denen aus) – es aber einfach nicht schaffe – wenn dann wieder was ansteht wie der Weihnachtsmarkt oder so – mach ich oft einen zweiten Vormittag – doch das merk ich dann auch sehr deutlich.

    Ich hab jahrelang von Jahr zu Jahr gelebt – immer mit dem „nächstes Jahr will ich wieder arbeiten“ – was natürlich völlig nach hinten los ging. Eine Weile hab ich Hausarbeiten gemacht – also Schreibarbeiten usw – doch selbst das musste ich vor 3 Jahren lassen – ich war und bin dem Druck nicht gewachsen.

    Bei mir kommt ja zur psychischen Seite auch physisch einiges dazu – so dass der normale Arbeitsmarkt eigentlich für die nächsten 2-3 Jahre kein Thema ist (und weiter plan ich nicht – denn in mir ist nach wie vor die Hoffnung irgendwann wieder arbeiten zu können – unter anderem auch deshalb arbeite ich ja so an mir)

  6. Seelenbalsam sagt:

    Das ist doch gut, wenn es so ist. Ich denke, jeder bestimmt sein eigenes Tempo auf seinem Weg. Ich hab eine Odysee hinter mir, die viele Jahre dauerte und jetzt bin ich gefestigt und mir geht es wesentlich besser und das wünsche ich dir auch, viele kleine gute schrittchen zum Ziel.

Die Kommentarfunktion ist geschlossen.