kurz notiert

Morgen beginn ich mit einem neuen homöopath. Mittel. Als ich das heute bekam wurde mir erstmal schlecht – die Vorstellung das zu nehmen zu sehr mit Trigger verknüpft. Daher muss ich erst sehen ob ich das getrennt und überhaupt genommen kriege.

Der zweite Gedanke war, dass es passt – geht es doch in der Therapie und auch sonst im Moment darum die Bedürfnisse des Kindes zu stillen – und dazu ist es ideal.

Doch Fakt ist leider, dass es für mich eng mit meiner Mutter verknüpft ist und dadurch auch mit großem Ekel.

Es ist also ein Versuch – ich muss sehen ob ich es hinbekomme, ich vertraue meinem Homöopathen, das Gefühl sagt auch, dass es helfen könnte, die Überwindung jedoch ist groß. Dennoch will ich es versuchen, ich werde das Mittel nicht anschreiben, so dass ich den Namen, der mich erinnert, nicht lesen muss, und ich werde versuchen mich auf das Hilfreiche daran zu konzentrieren.

Wenn es nicht klappt – ist das so. Ich werde mich da nicht zwingen, das hab ich grade noch mit dem Homöopathen besprochen. Jeden 2. Tag ein Kügelchen, wenn ich es nicht so genommen kriege, könnte ich es auch in Wasser auflösen (was mir im Moment sehr viel möglicher erscheint) und davon dann einen Löffel/Schluck.

Und ich versuche da mehr Realität rein zu bekommen, es von meiner Mutter zu trennen.

Für mich hier jetzt einfach als Notiz um zu dokumentieren wann ich damit anfange, weil das sonst so untergeht bei mir, grade wenn ich es nur jeden 2. Tag nehme.

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5 Antworten auf kurz notiert

  1. Ilana sagt:

    Mit tapfer hat das nicht so viel zu tun, mehr damit, dass es etwas ist, was mir helfen könnte und ich mir das nicht von meiner Mutter kaputt machen lassen möchte. Da kommt eher der Trotzkopf durch.

  2. Violine sagt:

    Na ja, aber leicht ist es nun wirklich nicht.

  3. Ilana sagt:

    Da hast du recht, aber als ich es heute einnahm war es ok, ich muss sicher auf einiges achten und das Trennen ist nicht immer so einfach, es wird auch sicher Tage geben wo es schwieriger ist – oder auch mal nicht geht – doch im Endeffekt hat es mit meiner Mutter nichts zu tun – und wenn ich mir das klar mache, wird es auch irgendwie gehen. Wenn ich meinem Homöopathen (und auch meinem Gefühl) nicht so vertrauen würde, würde ich das nicht machen.

    Es kann gut sein, dass es nicht wirkt, aber ich würde mir ewig vorwerfen wenn ich es nicht wenigstens versuchen würde. Und heute morgen ging es ganz gut 🙂

  4. Violine sagt:

    Verstehe ich.

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