nachdenklich

Heute bin ich sehr nachdenklich – nicht grüblerisch oder abwesend, sondern mehr besinnlich, vertieft. Aber auch ruhig, als würde ich mich langsam finden, erste zaghafte Versuche mich zu mir auszustrecken, vorsichtig, unsicher und eigentlich nicht sehr bewusst.

Mir gehen viele Gedanken durch den Kopf, doch eher aus einer neutralen Betrachtungsweise – negative und positive Gedanken, manche finden zusammen, klären ein Stück.

Dabei könnte ich die Gedanken nicht aufschreiben, benennen – dafür sind sie noch zu zart, durchscheinend, sachte.

Wie kleine Nebelfetzen, die vom leichten Wind dahingetrieben werden. Nicht wirklich fassbar, und doch klar da.

Alles so sachte, dünn, wie der erste grüne Punkt, wenn sich ein Grashalm aus dem Schutz der Erde wagt.

Angst, dass allein das in Worte fassen, aufschreiben – da diese leichten Schleier zerstört.

Das Gefühl grade Kontakt zum Thera gebrauchen zu können, unklar ob es nur um ein (mit-)teilen geht.

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