hmm

Das klingt alles so depri was ich schreibe, dabei bin ich das gar nicht, kein negativer Grundgedanke, keine Hoffnungslosigkeit, auch kein „hab keine Kraft für den Mist“ oder sonst etwas.

In mir ist viel Dankbarkeit, spüre auch die Kraft, Stabilität und Stärke, doch hauptsächlich irgendwie ein „analysieren“. Ich sehe mein Verhalten und was dahinter steht – erkenne die Widersacher als solche, ohne mich darin zu verlieren. Aber ich bin halt nicht „eins“ – der Teil der fühlt, der ist da, ich seh den auch, aber zwischen dem Teil und dem der analysiert, versteht oder zu verstehen versucht – gibt es nicht wirklich Kontakt.

Das ist für den Moment auch ok – ich bin noch nicht an dem Punkt, an dem mich grade dieses „abgespalten“ sein kirre macht. Vielleicht weil ich noch Zeit brauche, noch nicht bereit bin mit den emotionalen Abgründen auseinander zu setzen. Vielleicht fehlt noch die nötige Sicherheit um mich dem stellen zu können, vielleicht brauche ich nur etwas Zeit um diesen Schritt zu wagen. Es ist in Ordnung.

Ich muss auf mich achten, doch das gelingt mir auch, es gibt sicher die Momente wo das schwerer ist, doch die meiste Zeit ist es kein Thema. Die Frage ob es mir gut geht – ist irgendwie nicht so einfach zu beantworten. Doch das „es ist in Ordnung“ fühlt sich treffend an und richtig. Es ist der richtige Weg, auch wenn im Moment die nächsten Schritte nicht so klar sind, ich lege das zur Zeit etwas in die Hände des Theras – was für mich neu ist. Die Richtung ist klar, das Oberthema ist klar – es geht darum diesen Abgründen zu begegnen, wir tasten uns ran. Der Zeitpunkt wird kommen, dass zwischen den zwei Teilen wieder Kontakt sein wird.

Und bis dahin ist es ok so, es geht mir damit gut.

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