Thera heute – Teil 3

Grenzenlose Verzweiflung, erkennen einzelner Zusammenhänge, die jedoch in der Verzweiflung untergingen. Da „Zulassen“ dieser Verzweiflung tat so höllisch weh, war so unaushaltbar, dass ich es abbrechen musste. Dieses Gefühl dieses kleinen Mädchens – an das es kein rankommen gab, dass die Welt ausgeschlossen hat – diese Endgültigkeit – es war zu intensiv, nicht aushaltbar.

Die Widersacher die sich einschalteten, immer lauter wurden – irgendwann war es einfacher denen zuzuhören, sich damit zu beschäftigen – mit Vorwürfen, Niedermachen, Schuldgefühlen – es war einfacher und angenehmer als die Verzweiflung und Ohnmacht.

Verloren in diesem Tanz von Widersacher und Verzweiflung, in dem mal die einen, mal das andere die Führung übernahm – wortlos, hoffnungslos.

Der Ort an dem alles sein durfte – diesmal nicht irgendein „vorgestellter“ (wir haben da einen Ort wo alles so sein darf wie es ist) – sondern schlicht der Raum in dem die Thera war – das „hier“ – unerwartet und doch ganz gut.

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