Kampf

Es war gut das W., der Betreuer, gleich gefahren ist – es ist sehr schwierig auszuhalten – gestern ging es eigentlich – nicht gut – aber ok, doch heute, da war erst so viel Druck, dass ich dachte ich flip gleich aus – dann kippte es in ein „wahnhaftes Funktionieren“ (das aber auch etwas kopflos war) – das sich irgendwann in ein „Funktionieren“ wandelte – doch das Gefühl gleich durchzudrehen blieb.

Als er dann weg war – blieb ich kurz draußen, die Kälte half beim Durchatmen und kaum war die Tür hinter mir zu – ein „Zusammenklappen“ – erschöpft und zu müde für Tränen. Mit unendlicher Angst – lange halten wir das so nicht durch – ich halte das so nicht lange durch.

Ein immer wieder klar machen der Fakten, obwohl das Gefühl nur noch „zuviel“ sagt.

Jetzt drängen sie – die vielen Möglichkeiten mir zu schaden – doch irgendwie ist alles auch weit weg – dabei war das solange er hier war nicht so.

Dafür hab ich endlich dran gedacht ihm das Eis mitzugeben.

Ich sitze hier, das Fenster weit offen (bei 6 Grad, gefühlte 3 draußen) – und versuche  es zu trennen – und weiß nicht mal was ich trennen will, soll, muss.

Es ist ein ruhiger Kampf – eher in Zeitlupe, unwirklich.

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