Tischlerei und Thera

Tischlerei musste ich heute um 10 Uhr abbrechen – die Kombination von Getrieben fühlen, extremer Unruhe und großer Müdigkeit (dabei hab ich richtig viel geschlafen heute Nacht) ist in der Tischlerei einfach zu gefährlich. Nachdem ich dann das aktuelle Krippenhaus ziemlich verhauen hab, weil die Nägel nie dort hin gingen wo sie hin sollten und sich ständig verbogen (arbeite mit einem Schussapparat), ich dann versuchte einfach wieder neue Leisten zu schleifen und auch das eher ungut war (man sollte gedanklich dann doch zumindest bei der arbeitenden Maschine sein – sonst ist es einfach zu riskant) – hab ich aufgegeben. Es machte einfach keinen Sinn.

Und weil ich so müde war bin ich dann erstmal nach Hause gefahren und hab mich eine halbe Stunde hingelegt. Fahrtechnisch ungut – aber war die richtige Entscheidung.

Dann Thera war heute irgendwie eigenartig, weil ich einfach komisch drauf bin heute.

Das mit dem Mutismus hatte ich ihm ja geschrieben, darüber geredet haben wir nicht – ich glaub das wollte er auch nicht so recht.

Das andere Thema haben wir kurz durchgesprochen – und dann ging es noch darum wie wir am Freitag weitermachen.

Im Anschluss hab ich dort in der Kantine gegessen und jetzt bin ich zu Hause – immer noch voller Unruhe und dem Gefühl „getrieben zu sein“ – aber nicht mehr so extrem müde (die halbe Stunde vorhin hat gut getan, war auch nötig).

Dieser Beitrag wurde unter Leben, Psycho-Somatik, Therapie veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

2 Antworten auf Tischlerei und Thera

  1. payoli sagt:

    Ich hab eben Deinen blog quergelesen und möchte Dir gerne anbieten, eine zeitlang auf meinem blog mitzulesen, weil ich bei Dir viele Probleme gefunden habe, die sich nachweislich bessern mit ‚meiner‘ paradise your life- Lebensweise.
    Kannst ja mal gucken, ob Du Dir soetaws vorstellen könntest …
    Liebe Grüße
    payoli

    • Ilana sagt:

      Dass es an mir liegt, wie ich mein Leben lebe, was ich daraus mache – dem stimme ich zu. Doch auch da gibt es Grenzen, die nicht nur von äußeren Faktoren abhängen, sondern durchaus auch von inneren. So gibt es eine Veränderung in der Neurobiologie bei längerandauernden Traumata – das ist mittlerweile erwiesen. Trotzdem erkranken nicht alle Betroffenen – das hängt von verschiedenen Ursachen ab, die sicher noch nicht alle erforscht sind.

      Bestimmte Punkte wie z.Bsp „Wenn wir erkranken haben wir das (praktisch immer) selber (mit)verursacht“ kann ich so nicht mit tragen – grade gegenüber Traumatisierten so etwas zu sagen, kann ganz gewaltig nach hinten los gehen. Oder „Kein freilebendes Tier erkrankt je an einer unserer zahllosen Erkrankungen“ (beide Zitate aus deinem Artikel „Warum werden wir krank“) – woher willst du das wissen? Ein krankes Tier in der freien Natur würde es einfach nicht überleben.

      Von daher – nein ich kann es mir eher nicht vorstellen – zumindest das was ich bisher gelesen hab, Teile davon sind sicher gut, aber in best. Dingen ist es mir zu „extrem“.

Die Kommentarfunktion ist geschlossen.