Großeinkauf

Nach der Physio stand heute wieder Großeinkauf auf dem Plan – was heute sehr viel anstrengender war als die letzten Male, viele eigenartige Leute in den Läden, so dass ständig wer im Weg stand (oder ich im Weg war) – dabei war es gar nicht so voll.

Aber ich hab alles bekommen und bin jetzt richtig alle (packe nur noch die Kühlschranksachen weg, das war es dann für heute).

Morgen hab ich einen Kurztermin beim Thera (Vertretung) – und dann holt mich der Betreuer ab und wir wollen die Wohnung möglichst gründlich machen, da er dann in Urlaub ist und der nächste Wohnungstermin erst in 2 Wochen möglich.

Das ist schon so eine Sache – wenn mir wieder so bewusst wird, dass ich das alleine einfach nicht hinbekomme, dass wenn so ein Wohnungstermin ausfällt – hier gleich das große Chaos entsteht – ohne dass ich wirklich verstehe warum – es ist ja nicht so, dass ich alleine nichts machen würde.

Hat auch was mit Hilfe annehmen zu tun – das ist halt so eine Sache wo es mir schwerer fällt, das Gefühl „das müsste ich alleine schaffen“ stärker ist.

Da hilft nur festhalten an der Erfahrung, dass es – solange wir das aber so machen mit einem Wohnungstermin die Woche – auch echt gut klappt – kein Vergleich zu früher – da fühl ich mich dann natürlich auch viel wohler.

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2 Antworten auf Großeinkauf

  1. Irmi sagt:

    Mir erging es auch so: Überall so viele Menschen – Hektik – keine Rücksichtnahme.
    Aber das ist wohl so vor den Feiertagen – nur es wird immer schlimmer.
    Wenn es bei Dir so gut mit dem Wohnungstermin klappt, dann sei froh und denke daran – es ist ein Schritt nach vorn. Keine Panik – auch wenn mal nicht alles so ist wie Du es gern möchtest. Auch bei mir herrscht oftmals Chaos. Dann verweile ich kurz und sorge dafür, daß alles gemächlich wieder in die gewohnen Bahnen kommt.
    LG Irmi

    • Ilana sagt:

      Ja die Feiertagshektik – dabei sind wir schon gestern los und nicht erst heute – und Samstag haben die Läden auch auf.

      Beim Aufräumen – ich kann ja auch körperlich nicht so wie ich will und gerate dann schnell in Panik, weil es eben einen Punkt gibt, wo ich es dann alleine nicht mehr schaffe – weil es schlicht zu viel ist – und ich dann Mühe habe es wenigstens „zu halten“ – also zu schauen das nichts Neues dazukommt.

      Aber auch die Psyche spielt nicht immer mit, so dass es immer mal Tage gibt, an denen nichts geht – und wenn dann vorher schon Chaos ist, überschreite ich da recht schnell den Punkt, an dem es zu viel wird um es noch zu schaffen. Vor allem weil ich mir dann auch Druck mache (und dann geht gar nichts mehr) – eben weil ich weiß, es sieht schon ziemlich aus und ich muss was tun.

      Dabei ist nicht mal eine picobello-Wohnung mein Ziel – sondern halt ein Zustand, wo ich zur Not jemand in die Wohnung lassen kann und der in kurzer Zeit „vermietertauglich“ gemacht werden könnte.

      Mit dem Betreuer – und einem Wohnungstermin die Woche – klappt das ganz gut – aber wenn das mal eine Woche ausfällt – wird es schon eng. Aber ich sehe durchaus den Fortschritt – war vor nicht so langer Zeit auch noch ganz anders.

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