was soll mir das sagen? II

Es wird sich entwickeln – erzwingen kann ich eh nichts – einfach auf mich zukommen lassen, schauen was diese Woche bringt und egal was dann ist – das aufgreifen und in Ruhe handhaben.

Das weiß ich – das hab ich oft genug auch erfahren – und das ist auch gut so.

Ich bin halt nur jemand der gern wüsste was kommen wird, der gern plant und weiß wie der nächste Wegabschnitt aussieht – und nicht das erst sehen, wenn der Schritt schon gemacht.

Aber grade das kann ich zur Zeit nicht sehen – wie der Weg aussehen wird, sich gestalten wird – aber es sind nur zwei Wege die zur Auswahl stehen – und beide führen ans Ziel – bringen mich weiter und sind „richtig“ – einer ruhiger, einer weniger ruhig – und eigentlich weiß ich dass der ruhige angesagt ist. Ich hader da wieder mal mit den Widersachern die mir da ein „bist ja nur faul“  einflüstern.

Dabei weiß ich, dass ich nie faul war – eher im Gegenteil – denn am häufigsten hörte ich das von der Mutter, als ich neben dem „Hauptjob Schule“ fünf Nebenjobs hatte und zwischen 18 und 20 Stunden am Tag gearbeitet habe.

Und ja ich weiß dass das von den Widersachern kommt und ich zu den Menschen gehöre, die immer zuviel wollen und zuviel von sich erwarten usw.

Aber ich will das auch irgendwann mal einfach nur lossein, abgeschlossen haben – und mein Leben im heute und morgen leben können.

Und ich hab auch ein bisschen Angst – dieses Zulassen von Gefühlen und auch dieses Kindes – das ist nicht stabil und sicher und ich hab sehr sehr lange darauf hinarbeiten müssen, ich hab Angst, dass ich das wieder ein Stück verliere, weil es einfach eben nicht etabliert ist.

Es könnte auch ein Weglaufen sein – vor den Gefühlen oder diesem Kind.

Fakt ist: ich werd es auf mich zukommen lassen – und einfach schauen was diese Woche passiert und dann ist sowieso eine Pause – die wiederum werde ich dann versuchen bewusster zu nutzen, mich wieder mehr auf Auszeiten besinnen und versuchen sozusagen ein bisschen Urlaub vom Alltag machen.

Mal eine neue Erfahrung: nicht nur auftanken, weil man völlig am Ende ist und hofft wenigstens mal wieder mit Null rauszukommen, sondern tatsächlich schon im Plus starten  (zwar wenig plus aber immerhin plus) – 🙂

Dieser Beitrag wurde unter kleine Schritte, Leben, Psycho-Somatik, Therapie veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.