versteh ich nicht

Mich.

Da war ich beim Thera, er hat sogar nachgefragt ob ich für den Termin am Do etwas mitnehmen möchte (er hat da immer einiges an Steinen, Bällen und sonstigem) – und ich krieg es nicht hin zu sagen: ja.

Schon vorher hatte ich überlegt ob ich ihm lieber mailen soll, dass er mir bitte etwas mitgeben soll – dass ich zwar beim 2. Thera den schwarzen Stein holen durfte – aber ja zwei Hände hab die beschäftigt werden wollen (und meinen Ball usw – irgendwie will ich die nicht nehmen).

Aber ich dachte – nö – sag es ihm einfach.

Doch nichts. Und selbst auf seine Nachfrage hin nicht – und das versteh ich nicht.

Ich weiß dass es für ihn in Ordnung ist, dass er das sogar gut findet – aber ich krieg meinen Mund nicht auf.

Dafür schreib ich dann – wenn ich wieder zu Hause bin – eine mail, voller Schuldgefühle und schlechtem Gewissen – ob ich mir morgen was abholen kann (da ich eh in der Nähe bin – aber ich glaube ich würde sonst mit dem Betreuer auch extra vorbeifahren).

Völlig idiotisch.

Wenn ich es wenigstens verstehen würde – wüsste, warum ich – was das angeht – so Probleme habe was zu sagen – grade dem Thera gegenüber. Beim 2. Thera klappt das ja auch (allerdings läuft es da auch ganz anders – und wir arbeiten nicht inhaltlich).

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2 Antworten auf versteh ich nicht

  1. Sab sagt:

    Das kenne ich nur zu gut, das Gefühl in der Therapie etwas nicht sagen zu kennen und dann der ganze Mist hinterher. Die Gedanken, die Gefühle…

    • Ilana sagt:

      Früher war das Alltag – Reden ging ganz oft nicht – entweder weil die Worte fehlten, aber auch, wenn die da waren – war ich sehr sehr oft wie „blockiert“ – Zunge, Stimmbänder, Lippen, Mund – waren einfach nicht dazu zu bewegen die Laute zu formen.

      Bei meinem Thera ist das eigentlich nicht mehr so – wobei es schon so einzelne Sachen gibt, die mir schwer fallen – ein Punkt sind diese Teile zum mitnehmen – und manchmal geht es halt nicht.

      Der Name deines Blogs spricht mich grad sehr an und ich bin schon sehr gespannt dort zu lesen – zumal dieses „sprachlos sein“ – mir sehr präsent ist.

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