es entwickelt sich

In den letzten Stunden /Tagen (so seit Fr Abend oder gestern etwa) hat sich etwas verändert.

Weg von den Bildern, Gedanken, dem Chaos – mehr hin zu dem „was brauch ich grade“ – wobei es dabei nicht nur um den aktuellen Moment geht – sondern auch um das „wie soll es weiter gehen“.

Statt der Bilder und dem Chaos mehr Gefühle – Angst und Traurigkeit vor allem

Aber auch die Gewissheit, ich „brauche“ dieses „Monster“ noch ein bisschen. Es soll mehr darum gehen das Kind kennenzulernen, das es mehr Sicherheit bekommt fühlen zu „dürfen“, erfahren zu können, das seine Gefühle sein dürfen und ernst genommen werden.

Und je mehr das Kind sein darf, desto mehr wird das Bild des „Monsters“ bröckeln.

Der Beginn des Abschieds – ein Hinarbeiten auf das „Loslassen können“ – dran bleiben, ohne etwas zu Erzwingen.

Es geht also darum den Gefühlen Raum zu geben, sie wahrzunehmen, durchzuerleben – sie zu fühlen. Im Rahmen der Therapiesitzung, denn für mich zu Hause ist es – noch – viel zu heftig – ich brauche noch die Sicherheit des Rahmens der Therapiestunde – die zeitliche Begrenzung, das „nicht allein sein“ damit aber auch die Sicherheit, dass egal was passiert, der Thera mich da wieder rausholen kann, wenn mir das alleine nicht gelingt.

Außerdem schaffe ich es nicht diesem Kind aktiv was zu geben – und brauche auch da die Hilfe des Theras – damit sich jemand um das Kind kümmert – eine Art „Hinweis“ wie man mit dem Kind umgehen könnte.

Geduld haben – mit mir selbst – mir und auch der Situation – und vor allem der Veränderung – Zeit lassen, hinspüren was dran ist, was gut, was hilfreich wäre, welche Unterstützung ich brauche und das Tempo hinterfragen.

Jetzt ist wieder etwas klarer wie es weitergehen soll, auch wenn es mir Angst macht – die Macht und Gewalt die hinter diesen Gefühlen steht, der Schmerz, die Intensität – das macht mir große Angst und gern würde ich da kneifen und lieber wegrennen – doch für mich ist es auch klar, dass ich da durch muss – es nochmal durcherleben, fühlen muss.

Das mag für andere anders sein – aber für mich ist das der richtige Umgang – und ich denke auch der einzige, der mich das irgendwann abschließen lässt.

Dadurch das der Weg der nächsten Termine wieder klarer ist – ist wieder mehr Ruhe eingekehrt. Das Auf und Ab bezieht sich mehr auf die Gefühle –  vom „in den Tag hineinleben“ zum Umgehen müssen mit der Traurigkeit und der Angst – mehr der Traurigkeit in den letzten Stunden – sie wahrnehmen und ziehen lassen. Auch den Schmerz nehme ich immer wieder wahr – und doch mit einer Distanz – als Schutz.

Daneben die Angst vor der nächsten Woche – der Arzttermin am Donnerstag wird wieder alles durcheinander wirbeln und der Versuch da einfach hinzunehmen, dass das was kommt eben kommt.

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