aufgewühlt

Der Gottesdienst heute hat mich sehr aufgewühlt – ich kann es an nichts konkretem festmachen – aber ich hatte ziemlich mit den Tränen zu kämpfen.

Es war auch das Gefühl, dass ich jetzt den Segen brauche – von dem Pfarrer – und so bat ich ihn darum – für meine Situation, meinen Umbruch, mein Chaos und dass aus den Scherben Gutes entsteht.

Jesaja 43 – war seine Antwort – ohne dass er wirklich wusste um was es geht – traf er den Kern.

Ich war so dankbar dafür, dass er sich die Zeit nahm – und es hat gut getan.

Der Gebetskreis war ganz nett heute, auch wenn unvorbereitet, da die, die das immer macht heute nicht konnte und ich das erst erfuhr als ich schon in der Stadt war – ich mag die Leute dort.

Wieder zu Hause ist das aufgewühlt sein wieder da – die Tränen die fließen wollen  – aber nicht können – irgendwie doch nicht dürfen – ohne dass ich da wirklich Einfluss drauf hätte. Doch ich kann ihnen nicht nachgeben, würde das doch bedeuten auch dem Schmerz nachzugeben – und der ist jetzt schon so schwer auszuhalten.

Eine Dankesmail an den Pfarrer mutiert zu einem Roman, der mir schon wieder schlechtes Gewissen beschert.

Ein „Stopp“ das ich jetzt setzen werde, um zur Ruhe zu kommen, mich wieder zu fangen – und den Tag, der an sich wirklich gut war – auch gut zu beschließen.

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