Thera und Co

Tischlerei  heute weiter bei der „Blockhauskrippe“ – geht jetzt ums Dach und da ist noch nicht recht klar wie das werden soll. Und ich hab ein paar Latten mitnehmen dürfen – an diesen sollen die Pflanzenlampen angebracht werden (so nach und nach wenn ich sie einzeln kaufe) – da die ja immer nur für einen Topf passen brauchte ich eine Lösung um die anzubringen. Zuhause dann zusammengebaut und festgestellt, dass es besser hält als gedacht :-).

Thera heute nochmal über den Urologentermin gesprochen: Er wird jetzt am 11. März sein – am frühen Nachmittag. Danach fahre ich in die Ambulanz zum Thera (der dafür extra schauen wird, dass er da ist, da er Do normalerweise außer Haus unterwegs ist – aber offensichtlich ist das machbar) – um das abzufangen, was durch den Termin ausgelöst wird. Sollten es Intrusionen und Co sein, dann eher stabilisieren, sollte das aber gehen und es mehr an Gefühlen auslösen, schauen wir was wir machen – es wird auf jeden Fall erstmal Raum sein sie zuzulassen, wenn es zuviel wird geht’s mehr ums wegpacken, eingeplant ist EMDR – in welche Richtung dann auch immer. Außerdem wird am Freitag der Termin ebenfalls stattfinden – es also ein zusätzlicher Termin nach dem Urologentermin sein. Das ist insofern wichtig, weil wir damit den Freitagtermin haben um das nochmal aufzuarbeiten.

Mein Thera ist echt klasse – und er schafft es nach all den Jahren immer noch, mich zu überraschen.

Mit dieser Lösung fühl ich mich sicher – egal was bei den Untersuchungen passieren wird – wir werden das hinkriegen.

Was kann alles passieren? Angst hab ich vor allem vor zwei Sachen: 1. vor  Körpererinnerungen, denn der Körper wird sich an die Untersuchungen erinnern, die damals stattfanden, da das auch oft mit Missbrauch gekoppelt war fürchte ich dass der so reagiert, als wäre er in der MB-Situation von damals. Dasselbe gilt natürlich für Bilder, Gerüche, Gedanken und Co. 2. dass es mich gefühlsmäßig überflutet – dass der ganze alte Mist hochkommt – und sich einfach Bahn bricht.

Letzeres ist leider ziemlich wahrscheinlich, ersteres hoffe ich, dass nicht passieren wird. Doch egal was passieren wird – ich hab die bestmögliche Absicherung, die man sich nur wünschen kann – und dafür bin ich sehr dankbar.

Und es gibt auch die Hoffnung, dass sie dann nicht nötig ist (ist oft so, wenn die Absicherung da ist, reicht das schon – dieses Wissen – so dass ich es dann gar nicht mehr so brauche).

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