auf Gefühlsebene

Tja – was tut sich da – hmm.

Immer noch eher die Leere, wobei ich schon merke dass da was ist. Ich bin zur Zeit sehr schnell gerührt, wenn ich was sehe oder lese – dann treibt es gerne und schnell die Tränen in die Augen.

Es ist sicher so, dass ich den Gefühlen nicht recht nachspüren will – da Angst habe, weil es auch wenn ich da immer nur die letzten Ausläufer merke, doch weh tut. Ich schließe das grade wieder etwas in mich ein – wobei ich noch nicht recht weiß ob das gut oder schlecht ist. Jedenfalls läuft es ziemlich automatisch – und das ist nicht so gut – mir wäre lieber ich könnte das steuern. Andererseits kann gut sein, dass es auch nötig ist – solange ich an die Gefühle dann in der Therapie rankomme, sehe ich als gut an – und ob ich da in der Thera rankomme werde ich spätestens am Freitag sehen.

Das ganz viel in mir passiert merke ich vor allem an der Müdigkeit – ich fühl mich ständig ausgepowert und ruhebedürftig, jetzt schon in einem Rahmen, der ok ist, aber grade gestern wurde auch deutlich, dass ich mehr solche ruhigen Tage bräuchte.

Doch in der Wohnung fällt fast immer etwas an und es gibt wieder einmal jeden Tag Termine, die auch nicht grad für Ruhe sorgen (wobei ich Do glaub ich noch frei hab).

Darauf muss ich auch deutlicher achten, mehr Auszeiten, mehr Ruhe – das fällt mir zur Zeit schwer. Dabei ist da nicht mal das Problem, dass eine innere Unruhe da wäre, sondern wirklich mir einfach diese Zeit zu nehmen, sie mir zu gönnen. Da gibt’s so vieles was ich noch gern tun würde oder tun müsste – und da dann zu sagen, dass das jetzt einfach nicht geht und ich mehr Ruhe brauche – fällt einfach schwer.

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