schlaflos

Wieder einmal kann ich nicht schlafen – das Fenster weit aufgerissen – warte ich auf die Abkühlung – und ein Gedanke hält sich hartnäckig im Kopf fest.

Ich konnte meinem Geburtstag nie viel abgewinnen – die Geburt war keine Leistung von mir – eher die der Mutter – und mein Leben zu feiern – da erscheint der Geburtstag nicht „richtig“ – eher der Tag der Namensänderung, denn ich war als Kind nur eine Rolle – die ich zu erfüllen hatte. Kein Mensch, kein Individuum – und es widerstrebt mir das zu feiert – und das Leben – ich schätze es, will es nicht mehr wegwerfen wie noch bis vor 2 Jahren, doch es zu feiern – soweit bin ich auch noch nicht.

Doch da ist dieser Gedanke, der mir sagt, dass ich grade die letzten Wochen jemand kennengelernt habe, dessen Geburt es zu feiern gilt: dieses Kind, dass aus dem Alien oder Monster entstand – als wäre es nur eine Verkleidung gewesen – und es könnte da jetzt hervorlugen.

Es ist kein wirkliches „feiern wollen“ (dazu bin ich aber auch glaub ich einfach nicht der Mensch 🙂 – so generell nicht feierfreudig), aber ein Hallo sagen, ein Willkommen heißen – vorsichtig, ängstlich und sehr unsicher.

Ein feiern dieser Geburt, nicht des Kindes allein – sondern des Kontakts der da entstanden ist.

Dieser Beitrag wurde unter kleine Schritte, Leben veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.