gemütlich

Ich genieße diesen „faulen“ Tag – nur in der Hängematte lümmeln, der Fernseher läuft so neben her – mal eine Krimiserie vom DVD-Player, mal Pastewka dazwischen (eine der seltenen Comedyserien die ich mag), dann wieder Olympia (Schi Alpin und wieder mal dem ORF nachtrauernd, denn die Kommentatoren fand ich heute sehr „uneinig“ und damit auch irgendwie nervend), aktuell ein Handballspiel (dabei spielte ich nie Handball und irgendwie ist es auch nicht wirklich ein Sport den ich sonst gern sehe – aber mein Ausschalten des DVD-Rekorders lief das halt und ich bin zu faul aufzustehen).

Zu Essen gab es die Reste von gestern, es war ein Geschnetzeltes das nur noch Nudeln brauchte und die nicht gegessenen tiefgefrorenen Sauerkirschen der letzten Tage, die entsprechend aufgetaut waren (und aufgetaut mag ich deren Konsistenz so gar nicht) wurden mit 2 Äpfeln, 2 Bananen und einem Schuss O-Saft zu einem leckeren Mus gemanscht (bisserl Zucker kam heut ausnahmsweise auch dazu – eigentlich nur weil ich kein Joghurt mehr hatte – denn nach dem pürieren hatte ich Lust das Teil mit einem Liter O-Saft und einem 500g-Becher Naturjoghurt zu einem Vitaindrink zu machen – aber ohne Joghurt kam nur ein Schluck O-Saft dazu, damit das Pürierergebnis feiner wird). Die Küche hab ich gestern schon nicht gemacht und sieht immer noch so aus – doch auch das ist heute ok.

Für heut Abend gibt es das restliche Obstmus und die drei Löffel Nudel mit Geschnetzelten, die noch über sind – kalt – denn auch das ist lecker und zum Aufwärmen lohnt es nicht. Wenn dann noch Hunger da sein sollte gibt es halt noch ein belegtes Brot oder so – doch ich denke das braucht es gar nicht.

In mir eine angenehme Leere,  schon klar, dass da eher ein „nicht fühlen wollen“ dahinter steht, doch für den Moment ist das auch in Ordnung so. Draußen scheint die Sonne, was auch meine Katze für einige Zeit nach draußen zog – das wiederum sollte dazu führen, dass es hier keine kreischenden, keifenden, spuckenden und fauchenden Diskussionen der beiden geben wird.

Eigentlich will ich mich aufraffen und den zweiten Band der Jugendbuchreihe „Die Feuerreiter seiner Majestät“ – von Naomi Novik – beginnen. Überhaupt les ich zur Zeit viel Jugendfantasy – und frag mich da oft – wo die Grenze ist – zwischen Jugend- und Erwachsenenbüchern – aber da ich ja erst seit etwa zwei Jahren überhaupt etwas in Richtung Fantasy lese – muss ich wohl erst die „Jugend“ dabei nachholen oder so :-).

Aber ich lieg hier grad so gemütlich in meine Lieblingsdecke gekuschelt – und das aufstehen aus einer Hängematte ist nun mal einfach mühsam – da bleib ich lieber noch etwas hier liegen und guck Handball – da kann ich dann wenigstens jederzeit aufstehen wenn ich mich doch dazu aufraffe.

Ich bin froh um diesen ruhigen Tag, er tut mir gut und ich bin dankbar dafür, dass ich ihn so habe, wie er heute ist. Ein guter Tag!

Dieser Beitrag wurde unter Leben veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.