Manchmal …

…. da brauch und möchte ich einfach nur Stille.

In der Natur geht es mir oft so, da steh ich dann da und schaue fasziniert in den Himmel – genieße die frische, klare Luft und nur die Geräusche der Natur – kein Auto, kein Rauschen irgendwelcher Geräte, Lüfter oder sonst etwas.

Zu Hause ist das sehr selten der Fall – da dann lieber doch die Musik oder den Fernseher als Geräuschkulisse.

Raus gehen schaff ich nicht – zu viel Schnee, durch Tauwetter auch mit Spikes nur rutschig.

In der Wohnung die Stille zu suchen fällt schwer, der Staubsauger des Nachbarn, das Poltern von irgendjemand, doch all das ist nicht so sehr das Problem – das Problem ist in mir – die Ruhe nicht findend, keine Natur die dann erfüllen könnte – in der Stille nur mit mir allein – ist schwer und meist nicht still.

Dann finde ich (bei ihr) das:

 

 

Es ist nicht der Text (und ich werde ihn jetzt auch nicht googlen gehen – irgendwann mal) – sondern die Melodie. Auf den Text konnte ich heute gar nicht hören, nicht im Moment, ich könnte grade kein einziges Wort davon wiedergeben, es ist dafür grade „kein Platz“ – denn es ist die Melodie, die alles ausfüllt, nicht unbekannt – und doch noch nie so gehört, noch nie so erfahren wie in diesem Moment. Als wäre sie das einzig „Passende“ grade.

Eine Melodie, die ganz tief in mich dringt – und etwas zum Schwingen bringt.

Eine Schwingung die die Stille braucht – um nachschwingen zu können, sich ausbreiten zu können, erfüllen zu können, erreichen zu können.

Eine Schwingung die Stille braucht, die heilsam ist – und ein kleines Stück Frieden bringt.

Berührt – irgendwo ganz tief in mir drinnen – und friedlich still geworden.

Eine Stille die kostbar ist – unendlich kostbar – man möchte sie festhalten, in ihr verweilen, sie auskosten – und doch bleibt sie nur, wenn man sie einfach zulässt und lebt – ohne festhalten wollen.

Eine Stille die für mich grade ein ganz wunderbares und besonderes Geschenk ist. Unerwartet und tiefgehend.

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