hin und her

Einerseits versuche ich mich mit der Technik abzulenken (und stelle dann nachdem ich ein Theme endlich endlich optisch so hab wie ich es will fest, dass dieses keine Widgets hat – grummel – also bin ich wieder neu auf der Suche und fürchte ich muss mir wirklich eines erstellen lassen – nach was sucht man da im Telefonbuch oder Internet?) – andererseits ist heute einfach nur sehr viel Traurigkeit da.

Die Krippe ist tatsächlich fertig geworden (wenn auch nur knapp, weil ich natürlich das Dach die letzten Male falsch drauf hatte und deshalb – ähm – kürzen musste oder so) – noch seh ich nur die Fehler, alle anderen finden das Teil aber Klasse – Fotos liefer ich irgendwann nach.

Thera war heute voller Themen.

Neben Mario ist heute auch der Todestag von Andrea – die Mutter meiner Pflegeschwester, die genau ein Jahr nach Mario starb. Auch Andrea hab ich damals ein kleines Stück begleitet – sollte eigentlich meine Mutter machen, aber die hat solche Panik vor dem Tod, dass das nicht grade ideal lief. Andrea starb an Aids.

Manchmal denk ich, sie würde untergehen – wenn nicht auch Marios Todestag am 9. Feber wäre, würde ich wahrscheinlich nicht mal an sie denken. Und eigentlich denke ich auch mehr an D. – meine Pflegeschwester, die so sehr versumpfte damals – und von der ich nicht weiß ob sie noch lebt und wie es ihr geht – doch ich denke oft an sie und hoffe sehr, dass es ihr gut geht.

Doch es sind nicht nur die beiden – irgendwie ist es auch diese Verbindung mit Mario – von daher auch die Trauer um das Kind, das ich damals war – oder dass ich nicht sein durfte.

Dazu kommt, dass das was letzten Freitag im Gebetskreis war, sehr viel ausgelöst hat. Von daher finden in mir eh schon eine Menge Kämpfe statt.

Morgen ist wieder einmal eher viel los – erst der Termin beim Neurologen/Psychiater, der einmal im Quartal stattfindet und dann werd ich wohl noch mal nach Hause fahren und am frühen Nachmittag dann Phyiso.

Körperlich – naja – es hat sich wieder etwas eingependelt – es ist wieder das „normale“ – 4-5 auf meiner Schmerzskala – da ist irgendwie wieder „Alltag“ eingekehrt.

Ein schlechtes Gewissen hab ich der Freundin gegenüber, weil ich im Moment nicht so da sein kann für sie, wie sie es grade bräuchte – zur Zeit muss ich sehr auf mich achten und grade weil es ihr auch sehr schlecht geht, kann ich da noch weniger da sein – weil ich da nicht genug Kraftreserven habe um auch da ein Stück „mitzutragen“.

Generell bräuchte ich grad wieder deutlich mehr Zeit für mich, als ich aktuell habe.

Übrigens werden es die Schuhe (wahrscheinlich) – aber wohl erst im März.

Ich werd jetzt erstmal für Mario und Andrea eine Kerze anzünden – und eine dritte für all die Menschen, die im Moment das Licht grad nicht so sehen können, dass es ihnen bald wieder besser geht – zur Zeit hab ich ja etwas Licht abzugeben :-).

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