Archive

Archive for Februar, 2010

dies und das

Februar 28th, 2010 Comments off

Gestern nach dem Großeinkauf nochmal eine Stunde geschlafen, dann ja geweckt worden und am Nachmittag nochmal geschlafen – bis kurz nach vier etwa.

Gelesen und dann um kurz nach neun etwa wieder zum Schlafen fertig gemacht – und bis heute morgen geschlafen – damit auch den Schlaf nachgeholt denk ich.

Als ich gestern Abend so im Bett sass, merkte ich, dass ich schon lange keinen Tag mehr hatte – ohne Fernseher und auch nur kurz online und mal was zu schreiben. Die mails hab ich zwar beantwortet – doch im Großen und Ganzen war ich ziemlich von der Welt “abgeschnitten” – und es hat gut getan.

Heute ferngesehen, durch Blogs gestöbert und kurz überlegt zu schauen ob ich schon einen Teil meiner Nordic-Walking-Strecke wieder nutzen kann (aber dann doch nicht losgelaufen) – draußen ein stürmischer Wind, der um die Ecken pfeift und wenn ich auf meinen Browser unten gucke – sehe ich für Di Schneeregen und für Fr Schneefall angesagt – mag keinen Schnee mehr.

Was das Theme angeht musste ich mich von der Vorstellung verabschieden, dass ich zu einem mehrteiligen Hintergrundbild wechseln kann – offenbar ist das nicht so einfach umsetzbar und ich überlege das Original statt dessen zu nehmen – für die Tage die etwas besonderes beinhalten, für Zeiten die besonders schwierig ist oder ähnliches – mal sehen. Für mich ist das ein Theme das Licht und Schatten vereinbart – für generell ist es mir aber zu Dunkel.

Ob ich das andere Theme bekomme – muss ich sehen – es fehlen für mich noch zwei Dinge – und ohne dass das geklärt ist, werde ich mich da nicht drauf einlassen können, da es für mich zwei wichtige Sachen sind.

Nächste Woche ist ja etwas anders: Thera Mo und Mi, da er Do und Fr bei dem Traumakongress in Göttingen sein wird und damit nicht da, deshalb die Termine Mo und Mi. Damit wird der Mittwoch vor allem recht viel – dafür ist Do frei und Freitag nochmal ein “Großkampftag Wohnung” mit dem Betreuer – vor allem der Boden müsste mal wieder gewischt werden und im Schlafzimmer steht einiges rum (weil wir aus dem Wohnzimmer alles nur dort reingestellt haben) – geht also auch ein Stück weit darum das Schlafzimmer auch etwas zu “leeren”. Außerdem hatten wir vereinbart dass wir uns da dann nochmal zusammensetzen und reden – schauen wie es läuft, wo es Probleme gibt und was es zu ändern gilt – wollten wir ja regelmäßig machen und haben es bisher aber nie weil so viel anderes anstand – aber für Freitag ist es nun geplant. Ansonsten sind diese Woche nur die üblichen Termine: Phyiso, Schwimmen, Tischlerei, Thera.

Morgen fahr ich dann zur Thera und hab danach ca 3 Stunden “Luft” – dann geht es zum Schwimmen. Da sich ein nach Hause fahren nicht lohnt muss ich noch sehen was ich in der Zeit mache – Laptop nehm ich mit und der Rest wird sich finden.

Jetzt werde ich mich mit Monika Felten zurückziehen und versuchen zu entscheiden ob ich ihre Bücher mag oder nicht (kenne sie noch nicht, gestern die ersten 100 Seiten etwa von der Saga von Thale)

Categories: Leben Tags:

Sehnsucht

Februar 28th, 2010 Comments off

SEHNSUCHT

Einsamkeit -
du sprichst mit dir selbst
denn niemand anderer ist da
dein Schmerz
deine Trauer
deine Verzweiflung
deine Angst
und auch deine Freude
deine Hoffnung

Es gibt niemanden, mit dem du das teilen kannst.
Du umarmst dein Kopfkissen
und das Kissen ist es, dass deine Tränen trocknet
- weil es nicht weglaufen kann.

Und tief in dir drinnen schmerzt die Sehnsucht danach
nicht so einsam zu sein.

vor ca 5 Jahren entstanden


Damals gab es keine Freunde, die gibt es heute – und für die bin ich sehr dankbar. Heute habe ich Menschen an die ich mich wenden kann, wo ich einfach anrufen kann (auch wenn ich das nur bei D. – ab und an – auch wirklich schaffe). Manchmal wünschte ich mir einen Partner, jemand an den ich mich anlehnen kann, der mich einfach in den Arm nimmt oder einfach da ist. Doch gleichzeitig weiß ich, dass ich das nicht zulassen kann, nicht bereit bin Kompromisse einzugehen, die für ein miteinander unumgänglich sind und es auch nicht annehmen könnte – die Liebe und Zuneigung – noch nicht.

Und so ist dieses Gedicht immer noch aktuell – grade in Momenten wie jetzt, wie in den letzten Tagen – tut es immer noch so unglaublich weh.

Categories: Gedichte Tags:

Durcheinander

Februar 27th, 2010 Comments off

Heute morgen 5:47 zuletzt auf die Uhr geguckt – also kurz vor sechs eingeschlafen – um um 10 nach 7 geweckt zu werden. Sehr griesgrämig aufgestanden und den Einkauf erledigt (lief ganz gut) – um kurz nach halb10 etwa war ich wieder zu Hause, bin unter die Dusche und um halb 11 wieder ins Bett – wobei sehr lange nicht eingeschlafen – erst kurz vor 12 etwa – um dann um halb eins geweckt zu werden (da war bei ebay die Pflanzenlampe – aber wurde eh überboten).

Jetzt die Überlegung ob nochmal hinlegen – bin schweinemüde – hab keine Ahnung wie ich bis abends durchhalten soll, andererseits wenn ich noch mehr schlafe jetzt tagsüber wird die Nacht lustig.

Magenschmerzen – könnte sein vor Hunger – hmm – letztes Essen war irgendwann kurz nach Mitternacht (als ich mal dachte, vielleicht tut mir was Warmes im Bauch gut) – also wohl vor dem wieder hinlegen kurz was essen.

Tag-Nacht-Rhythmus noch mehr durcheinander bringen als er eh schon nicht – ist nicht gut – kostet mich wieder einige Zeit das wieder einzupendeln – andererseits schaffe ich es heute einfach nicht – bin viel zu müde.

Früher machten mir durchgemachte Nächte nichts aus – heute ist das deutlich anders.

Dazu kommt, dass die Schmerzen heftig sind – ich muss mich wohl damit abfinden, dass die ständigen Gelenkschmerzen nun auch die Schultern erreicht haben – denn seit dem letzten Schub (der nicht so richtig einer war) tun die ebenfalls sehr weh und schon seit Herbst zicken die ja immer wieder mal.

Generell schmerztechnisch nicht gut beisammen – was aber – vermutlich – an dem nass-kalten Wetter liegt (auch wenn 6 Grad hier ja schon fast warm ist). Im Moment auch unklar ob ein weiterer Schub – wobei ich eher denke nicht, sondern eben die schlaflose Nacht (und ja nicht so viel mehr, dass es das abfangen hätte können in den Nächten davor).

Schlafmangel wirkt sich da immer sehr schnell sehr deutlich aus. Neben Schmerzen auch diese Schwäche und Kraftlosigkeit (wobei das eben nicht in dem Ausmaß ist wie ich es von Schüben kenne).

Categories: Leben, Psycho-Somatik Tags:

immer noch wach

Februar 27th, 2010 Comments off

… seufz … sieht nicht so aus als würde sich da so bald was dran ändern …

Dafür bin ich ruhiger geworden, kein großes Gedankenkarussell mehr – auch keine aufwühlenden Gefühle, sondern eine Art ermattete Ruhe.

Categories: Leben Tags:

Gedankenkarussell

Februar 27th, 2010 Comments off

Müde und doch kann ich nicht schlafen – kein Grübeln aber die Gedanken wirbeln durcheinander.

Erinnerungen und Gefühle, wobei mittlerweile nicht immer auch mit Gefühlen gekoppelt.

Mühe nicht noch mehr Druck zu machen, das “du musst schlafen – du musst morgen früh raus und dann gleich Horror Einkauf!” – hilft nicht einzuschlafen.

Dann lieber lesen und schreiben und versuchen die Gedanken durch das Aufschreiben und Wegschicken hier – auch “abzugeben” und loszulassen.

Nicht leicht – zu schnell schleicht sich das “jetzt schlaf endlich” ein oder die Angst, nach schlafloser Nacht morgen nicht fit genug zu sein – für Einkauf und das Durchstehen des Tages – der mit Sicherheit auch Erinnerungen und Gefühle bringen wird. Das ist ausgeschlafen oft schon schwer genug.

Der Akku vom Laptop gleich leer und zu müde um aufzustehen und das Ladegerät zu holen und hier am Bett einzustöpseln – es daher eher als einen Punkt zu betrachten.

Ein Punkt am Ende der Seite.

Der Seite des heutigen Tages.

Ein Schlusspunkt für heute und morgen dann ein neues, noch leeres und weißes Blatt Papier beginnen, dass ich abends dann wieder mit dem letzten Punkt auf dieser Seite beende.

Categories: kleine Schritte, Leben Tags:

Turmzimmer

Februar 27th, 2010 Comments off

Ein runder Raum, ein Turmzimmer, nur eine stabile dicke Holztür. Nur ein Kissen oder kleiner Sitzsack – sonst keine Einrichtung – es ist wichtig, dass ich den Raum spüren kann, den Boden, die Wand – den direkten Kontakt. Die Wände sind Natur, unterschiedliche Steine, überwiegend hell, unregelmäßig, stark – hauptsächlich in beige, sand, hellem braun, mal fast weiß. Es ist sonnendurchflutet.

Kein Fenster, wobei die da sind wenn ich sie brauche – Fenster die nach aussen gehen – eine Landschaft zeigen. Die Anzahl der Stockwerke weiß ich nicht – aber das Zimmer ist ziemlich weit oben, direkt unterhalb des Daches.

Der Boden mal ein Holzdielenboden (seltener mal aus Stein) [mittlerweile nur noch Holzbohlen]- so wie ich es jeweils brauche, sowohl der Boden als auch die Wände sind mal kühl, mal warm, meist recht glatt, nicht rau und doch auch nicht wirklich glatt – Natur halt – vom jahrelangen Gebrauch “glatt genutzt”.

Wenn ich in dem Raum bin – bin ich sicher – nichts kann passieren, niemand die Tür öffnen, so sehr sie auch dran rütteln. Nur wenn ich die Türe aufmachen möchte – kann ich sie öffnen.

Nicht mal die Widersacher können da rein – sie können draußen toben – doch in den Raum kommen sie nicht.

Ich kann meine Gedanken “ausschicken” – in die Vergangenheit – jederzeit mich wieder “zurückziehen” – in meinen Körper. Oder ich kann wie auf einer Leinwand sehen was passiert – auf die Mauer projiziert. Oder es erscheinen Fenster – durch die ich sehen kann, was war. Kann damit beobachten – mich in verschiedenen Situationen z.Bsp – auch für best. Vorstellungen (z.Bsp mit den Idealen Eltern).

In dem Turmzimmer – kann nichts passieren, ich bin absolut sicher und das Wichtigste: es wird keine – negativen – Konsequenzen haben – keine Bestrafungen oder sonst was – alles darf sein.

Auch – oder grade – die Gefühle dürfen sein – ohne Angst, dass dann etwas Schlimmes passiert.

Das Turmzimmer vermittelt Sicherheit, Schutz – und Ruhe. Ein “getragen” und auch ein “geborgen” sein.

Ich begrüße es, muss es im wahrsten Sinne auch “begreifen” – um dort anzukommen, die Hand ausstrecken und rundherum gehen und die Hand an der Wand entlangstreifen, mich auf den Boden setzen (ob in der Mitte oder an der Wand oder wo auch immer), die Hand auf den Boden legen und ihn fühlen, spüren, mit allen Sinnen “aufnehmen”.

In dieses Turmzimmer darf außer mir niemand – auch nicht der Thera – aber ich kann Verbindung halten – zu ihm, dem inneren Helfer – es gibt die Möglichkeit eines Kontakts – ein gedankliches “Ausstrecken” und Berühren, das eine Verbundenheit darstellt – eine “Erweiterung” des Raumes für Menschen, denen ich wirklich vertraue und die durch diese Verbundenheit helfen können, dabei, dass dieses Turmzimmer sicher bleibt – auch wenn ich Unangenehmes anschaue.

Eine Verbundenheit, die nötig ist, damit ich lernen kann wie ich damit umgehe – mit dem Ausstrecken nach dem Negativen, dem Alten, dem Belastenden ohne mich dabei zu verlieren.

Dieses Turmzimmer stammt aus einer Triologie (“Das verbotene Land” von Margaret Weis) – die Bücher selbst, die Geschichte – war ok, aber nicht so superklasse – doch dieses Turmzimmer fand ich in diesen Büchern – es ist das Zimmer von Markus, in das er als Kind eingesperrt wurde, weil ihn die Drachenmagie “verrückt” machte – da er nicht damit umgehen konnte. Und in diesem Zimmer lernt er es – das Umgehen mit dieser Magie.

Das hatte mich damals fasziniert (und ich habe die Bücher grade kürzlich nochmal aus der Bücherei ausgeliehen um sie nochmal zu lesen) – weil dieses Turmzimmer etwas ansprach in mir.

Ich fand nie den “sicheren” Ort – den absolut sicheren Ort für mich – es gab den Ort der Ruhe und den Ort der Gefühle und der Ort, wo alles so sein darf wie es ist, es gab den Ort der Begegnung und den sicheren Ort – doch der war irgendwie nie ganz ideal (heute ist das übrigens meine Oase und ein wichtiger Bestandteil für mich). Bis ich das Turmzimmer fand.

Mittlerweile etabliert und sicher – und immer wieder mit der Erfahrung dass selbst Widersacher nicht rein können – gehe ich mit was auch immer an Gefühlen da rein – bleiben nur die Gefühle über, kein “darf nicht” oder “stell dich nicht so an” oder was den Widersachern sonst noch so einfällt – wie von selbst fallen die da einfach weg.

Trotzdem wird der Raum dosiert aufgesucht – beim EMDR ist er fester Bestandteil – wir beginnen dort und wir beenden es dort.

Und zur Zeit ist es auch der Ort der Arbeit, denn zu Hause um nur runterzufahren oder zur Ruhe zu kommen oder mich zu stabilisieren – nutze ich ihn nicht – das passt irgendwie dann nicht – dafür wird dafür die Oase dann genutzt – mit Erfolg.

Das Turmzimmer ist was ganz besonderes – und es passt sich immer dem an, was ich in dem Moment brauche – ohne dieses Zimmer, diesen Turm – könnte ich nicht in der Art an den Traumata arbeiten wie ich es jetzt mache – und ich schätze mein Thera könnte es auch nicht, denn mittlerweile ist dieses Turmzimmer auch für ihn in unserer Arbeit wichtig geworden (obwohl es für ihn vermutlich anders aussieht als für mich).

In diesen Raum darf niemand hinein – ausser mir – und vielleicht noch der Helfer, der weiss von selbst wann er darf und wann nicht.

Nachtrag vom 20. Januar 2012: mittlerweile ist der Raum etwas “aktiver” – ich habe es hier genauer beschrieben. Als wäre das Turmzimmer der Helfer oder eine Gruppe von Helfern, die auch Namen haben und für best. Sachen zuständig sind.

Categories: Erinnerungen, Leben, Psycho-Somatik, Therapie Tags:

müde und doch wach

Februar 26th, 2010 Comments off

So unglaublich müde und doch kann ich nicht schlafen.

Da sind Gefühle – Gefühle des Kindes von damals – Traurigkeit, unterbrochen von Angst ab und wann, Einsamkeit, Sehnsucht, Verzweiflung – und immer wieder die Angst, die sich dazwischen in den Vordergrund drängt.

Gedanken an die vielen Menschen, die nicht sehen wollten, nicht hören wollten (wobei mir einfällt, dass das Jugendamt tatsächlich zu diesem Mädchen gefahren war – ein paar Tage später – die Kleine immer noch krank und allein zu Hause wurde der Vater von den Damen des Jugendamtes herbeitelefoniert – Konsequenzen gab es keine, aber die Hoffnung, dass die “Neue” (eine Neue soll den Fall übernehmen) da etwas interessierter ist – aber immerhin haben sie zum ersten Mal auch mit der Keinen gesprochen).

Nachbarn, die Kindergärtnerin, die Lehrerin, die Lehrer später, der Hausarzt, der Urologe, der Pfleger und die Krankenschwester der Urologie, das Personal von der Station, das Jugendamt (das informiert wurde – vom Bruder – als ich 12 war und das “meine” Anzeige zurückgezogen hat als ich 21 war – und in der es um die jüngere Pflegeschwester C. ging – und das obwohl der Vater zugab, dass da “was” passiert war – die Konsequenz war: er und C mussten 2 Jahre Therapie machen – wobei C’s Therapeutin mit den Damen vom Verein befreundet war und meiner Mutter damit jedes Wort brühwarm erzählte – kein Wunder dass die nie wieder eine Therapie anfing), der Verein, dessen Aufgabe der Schutz der Kinder und die Hilfe für Familien mit behinderten und “auffälligen” Kindern (den genauen Namen darf ich ja nicht nennen,  da dieser einzigartig scheint – selbst mit nur dem ersten Teil, den ich ursprünglich hier stehen hatte, weil es für mich “allgemein” klang – brachte bei google gleich als erstes den richtigen Treffer) und die selbst nach der Anzeige es nicht für nötig hielten die 2. Pflegeschwester, die damals 6 war – auch nur ansatzweise zu schützen.

Es ist nicht so, dass ich nichts erzählt hätte oder dass es keine eindeutigen Hinweise gab, wobei ich später sicher nichts mehr erzählt hatte – aber im Kindergarten- und Grundschulalter schon.

Aber auch Gedanken um die Lieblosigkeit, die Erzählung der älteren Schwester, dass sie die Mutter mal erwischte wie sie im Badezimmer auf mich einschlug – als sie mich im Waschbecken badete – ich war erst wenige Monate alt – hätte geschrien und die Mutter immer wieder auf mich eingeschlagen – bis die damals 8-jährige Schwester fragte, was sie denn mir ihrer Schwester täte, das von klein auf eingetrichterte “du bist nichts wert”, “bist an allem schuld”, “kannst nichts richtig machen”, “bist kein liebes Mädchen” gekoppelt mit dem “sei ein braves Mädchen und wenn du mich lieb hast machst du das oder jenes”, das immer “beweisen” müssen, dass man die Mutter/den Vater lieb hat und dass dieser Beweis auf Missbrauch gründet.

Von der ersten Sekunde an nicht “sein” dürfen, in eine Rolle gepresst, die völlig abstrus ist. Kein Mensch und schon gar kein Individuum – sonder nur Werkzeug der Befriedigung von eigenen Bedürfnissen.

Im Schuldgefühle machen war (und ist) die Mutter gut – das beherrscht sie perfekt – ebenso wie die Manipulation – beides auch so bedeckt wenn nötig, dass man es gar nicht gleich durchschaut.

Die Zwillinge ihre “Lieblinge” und damit die “einzigen” Töchter – denn immer wenn sie von ihren Töchtern sprach, meinte sie nur die beiden – nie mich oder die Pflegeschwestern – auch wenn sie noch so sehr betonte, dass die Pflegekinder wie eigene sind.

Doch auch ich war da nie mit eingebunden – ihre Töchter – das waren die Zwillinge – darauf angesprochen schaute sie übrigens nur verwirrt, brauchte ein paar Sekunden und meinte dann “klar bist du auch meine Tochter – weiß doch eh jeder”.

Sie erzählte mir mal – als ich schon ausgezogen war – dass sie immer sehr eifersüchtig auf mich war – weil ich ja Papa’s Liebling war, mit ihm so gut konnte.

Erinnerungen daran, wie sie drohte sich und S., meinen 15 Jahre jüngeren Bruder, umzubringen, wenn ihr etwas nicht passte – und meiner Angst, dass sie dem Kleinen was antut – den ich  quasi “großzog”, den ich wirklich liebte – und der Hoffnung, dass sie sich doch endlich bitte umbringen möge, aber S. in Ruhe lässt. Wobei ich immer sicher war, dass sie sich nicht umbringen würde, dass sie S. was antut traute ich ihr durchaus zu.

Als sie mit S. anfing ihn zu Ärzten zu schleppen – als ich ausgezogen war – er war damals 4 oder 5 – und meiner Drohung, wenn sie ihn nicht in Ruhe lässt, werde ich auspacken und sie es bereuen (wobei das damals ein Schuss ins Blaue war, da ich 3 Wochen nach dem Auszug keinerlei Erinnerungen mehr an nichts vor dieser Zeit hatte) – aber es wirkte – und ihr Münchhausen-by-proxy-Synddrom wurde zum Münchhausen-Syndrom (soll sie – solange sie andere in Ruhe lässt)

Der Zwiespalt  bei den stationären Aufenthalten – ich erinner mich an die heißgeliebte Bananenmilch und den Himbeersirup aus dem der Himbeersaft gemacht wurde, an Bisskoten (Löffelbiskuit) – die es mit der Bananenmilch am Nachmittag als Snack gab, an den Stationskindergarten, die ich offensichtlich liebte, an St., einen kleinen Jungen von 2 Jahren, der sich die Hand ganz böse verbrannt hatte und den ich kennenlernte als ich schon etwas älter auf der Kinderstation war (ich glaub 15) – und da die Mutter so weit weg wohnte konnte sie ihn nicht oft besuchen – und so besuchte ich ihn und kümmerte mich um ihn – bis er bei einem Besuch seiner Mutter dann plötzlich unerwartet nach Hause durfte – erinner mich wie die Mutter zu mir kam und mir die Spielzeugautos in die Hand drückte, sich bedankte und schier überschäumte vor Freude ihren Sohn mitnehmen zu dürfen – ich sollte die Spielsachen von ihm an die anderen Kinder verteilen, die mit ihm gespielt hatten und sich um ihn gekümmert. Erinnere mich an den kleinen Jungen der sich weigerte auf den Topf zu gehen, aus Angst vor Schmerzen, der den ganzen Tag schrie und heulte – und wenn mein Vater abends um 18 Uhr zu Besuch kam, plötzlich aufhörte zu heulen und sich auf den Topf setzte – ich denke teilweise aus Angst, obwohl mein Vater nie böse zu ihm war. An die Besuche des Vaters – jeden Tag nach der Arbeit – und auf seine Besuche hab ich mich gefreut – im Gegensatz zu den Besuchen der Mutter, die ich lieber abwimmelte, weil ich in den Stationskindergarten wollte. An die netten Schwestern – und sogar noch an den Geruch.

Aber auch an die Schmerzen, die unangenehmen Untersuchungen – und die Schmerzen. Das ist eine meiner großen Paniken vor dem Urologentermin – dass der mir sagt, die Harnröhre ist zu eng und müsste geweitet werden – als Kind wurde das 7 oder 8 Mal gemacht und auch wenn ich mich nicht direkt erinner – löst die Angst vor dem Schmerz Panik aus.

Die Station war im fünften Stock – eine reine Kinderstation – 5 Nord (es gab auch eine 5 Süd – ebenfalls reine Kinderstation) – doch ich war immer auf der 5 Nord – und in den letzten beiden Zimmern am Ende des Gangs – war die Kinderurologie. In den Zimmern davor war Chirurgie und Säuglingsstation und was weiß ich noch alles.

Oft hab ich die Stoffwindeln gefaltet – aus zweien wurde eine “Windel” – die sowohl Einlage hatte als eben auch “Windelhöschen” – mit Sicherheitsnadeln festgesteckt. Gefaltet nach einem bestimmten Prinzip, doch ich durfte helfen und Unmengen davon falten – und war gut darin – kein Wunder bei der Übung.

Es gibt noch so viele Gedanken zur Mutter – doch die meisten will ich gar nicht denken, flüchte in einfacher aushaltbares – wie die stationären Aufenthalte oder so.

Es ist die Lieblosigkeit, die mich zerbrechen lässt, die so schwer auszuhalten ist und mich an Marios Frage erinnert: Warum hat mich keiner lieb?

Und neben dem Kind, das all das fühlt – sitzt die Erwachsene, die all das traurig macht und manchmal auch ein bisschen wütend  – so ganz kurz und in Ansätzen – doch hauptsächlich traurig – und die eigentlich das Kind nur in die Arme nehmen will und trösten – und es dennoch nicht kann, weil sie es nicht hin bekommt, weil sie damit zu viel fühlen würde, was das Kind fühlt, weil sie damit nicht klar käme und Angst hat und weil sie wie alle anderen – nicht wirklich hinsehen und hinhören will – weil es zu weh tut.

Categories: Erinnerungen, Leben, Psycho-Somatik, Therapie Tags:

viel

Februar 26th, 2010 Comments off

Grade nach Hause gekommen, eingefallen, dass ich den Einkaufszettel nicht fertig hab (und nicht gedruckt) – und morgen ja um halb acht schon zum Großeinkauf abgeholt werde.

Alles etwas viel grade – es war schön sich mit der Freundin zu treffen, aber eigentlich doch zuviel, Gottesdienst hab ich dann schon ausfallen lassen und der Gebetskreis war heute ganz nett (waren auch erstaunlich viele Leute heute – zu sechst), einer ging/geht es da grad gar nicht gut – und ich mach mir etwas Sorgen um sie.

Ansonsten grad gar keine Lust mich dem Einkaufszettel zu widmen – aber da muss ich wohl durch.

Achja – und der eine liebe Mensch, der mir mein Theme anpassen will (oder neu gestaltet so wie es aussieht) hat sich gemeldet – und erste Vorschläge gebracht – die mir schon recht gut gefallen – hab ja auch meine Extrawünsche:

einerseits mit schlichter (einstellbarer) Hintergrundfarbe und Headerbild, andererseits auch umstellbar auf zweigeteilte (eigentlich dreigeteilte) Hintergrundgrafik und dazupassendes Header (eines frei verfügbaren Themes, das mir aber sonst nicht so zusagt) – da ich überlegt hatte zu best. Anlässen wie Jahrestagen oder besonderen Terminen auf diese Hintergrundgrafik zurückzugreifen (auch wenn die farblich zum Rest nicht passt)

dann eine Sidebar, in der die Links nach Kategorien einzeln und in beliebiger Reihenfolge angegeben werden können

die Schrift nicht zu klein für den Text (12) und die Überschriften nicht zu groß dafür – für mich gehören die irgendwie auch zum Text

die Sidebar breit genug für einzeilige Überschriften (trotz meiner elendlangen)

Farben blau und sehr helles gelb – eventuell oder so

Abgerundete Ecken sowohl bei Text als auch bei Sidebar (und dazu natürlich dann auch im Header fürcht ich)

leicht austauschbares Headerbild

keine Seiten im Header (die will ich nur in der Sidebar haben)

und was mir dann sonst noch so alles einfällt :-)

So jetzt muss ich aber zum Einkaufszettel – sonst wird das heute nichts mehr.

Categories: Leben, Projekt Tags:

Geschützt: Theratermin inhaltlich heute

Februar 26th, 2010 Comments off

Dieser Artikel ist passwortgeschützt. Um ihn anzusehen, trage das Passwort bitte hier ein:


Categories: Erinnerungen, geschützt, Therapie Tags:

Folgen

Februar 26th, 2010 Comments off

Die Folgen der heutigen Thera – ich bin total alle – müde bis um umfallen und etwas “emotional” – so ein bisschen traurig und melancholisch und absolut nicht fernsehtauglich (da ich wegen der unsinnigsten Sachen am liebsten zu Heulen beginnen würde – selbst Werbung ist heute nicht sicher).

Eigentlich will ich mich nur einmummeln und schlafen oder zumindest lesen. Aber ich hab nur noch eine Dreiviertelstunde – dann geht es wieder los – erst Telefonat mit den Homöopathen, dann werd ich gleich abgeholt (von daher muss das Telefonat schön kurz gehalten werden – das könnte spannend werden) – ab zur Bücherei, dann rüberlaufen zur Bushaltestelle an der ich mich mit der Freundin treffe – eigentlich wollte ich bei KiK eines dieser Billig-Übergrößen-Langarmshirts für die Tischlerei holen – doch ich fürchte, das wird mir heute zuviel. Bei der Bank war ich schon (da die Rente dankenswerterweise heute schon um halb 10 da war – wo sie doch sonst immer erst zwischen 11 und 12 kommt). Nach dem Treffen mit der Freundin ab zum Gottesdienst und dann zum Gebetskreis. Diesmal hab ich sogar geschafft die CD’s soweit fertig zu machen, die ich schon seit Wochen mitbringen wollte (irgendwann im November glaub ich – aber hey ein Vierteljahr zählt ja sozusagen als akademisches Viertel oder so).

Genaugenommen wollte ich in der Stadt noch was ganz dringendes erledigen, was mir aber einfach nicht mehr einfallen will – weiß nur noch dass es ganz wichtig und dringend war – aber ich hab ja noch eine Stunde in der es mir einfallen kann (oder zwei – wenn wir dann vom Kaffee aufspringen, weil es mir mitten im Gespräch einfällt).

Vorhin habe ich das Geld für die Winterschuhe überwiesen  – trotz kleiner Unklarheiten (denn wie es aussieht muss ich die Versandkosten für die Rücksendung tragen und bekomme dann eine Gutschrift für die Schuhe – ob nun inkl oder ohne Versandkosten ist unklar und ob Gutschrift eine Rücküberweisung aufs Konto oder Gutschrift auf dem Kundenkonto bedeutet muss auch noch geklärt werden – ich hab dort angerufen – aber irgendwie war ich so  verpeilt, dass ich bei der Antwort: “sie schicken das dann mit der Post zurück und bekommen dann eine Gutschrift” nicht nachgefragt habe, was das genau heißt, dabei hab ich deshalb angerufen – meine Entschuldigung: ich hab kurz nach der Thera angerufen als ich aufs Taxi gewartet hab, das mich nach Hause bringen sollte).

Ich möchte dann gleich noch einmal den Inhalt der Therastunde versuchen aufzuschreiben – vielleicht wird es dann auch etwas klarer – eigentlich hab ich eher Angst dass alles wieder in dem allgemeinen Sumpf untergeht. Allerdings passwortgeschützt – die regelmäßigen und interessierten Leser sollen mich kurz anmailen – dann geb ich es euch – möchte es nur nicht so für jeden der hier vorbeistolpert offen lassen, da ich einfach nicht drauf achten möchte, ob da alles “öffentlichkeitstauglich” ist. Also keine Scheu – einfach anmailen.

Categories: Erinnerungen, Leben, Psycho-Somatik, Therapie Tags: